„Wer zu philosophieren sucht, muss zuerst alle Dinge bezweifeln. Er darf nicht Stellung beziehen in einer Debatte, bevor er die verschiedenen Meinungen angehört hat, sie abgewogen und die verschiedenen Gründe dafür und dagegen betrachtet hat. Er darf nie richten oder Stellung beziehen auf Grundlage dessen, was er [nur] gehört hat, was der Mehrheit entspricht, wegen des Alters, der Verdienste oder des Ansehens des betreffenden Sprechers, sondern er muss entsprechend der Überzeugungskraft einer zusammenhängenden Lehre vorgehen, die sich an wirkliche Dinge hält und an eine Wahrheit, die im Lichte der Vernunft begriffen werden kann.“

De triplici minimo I, i, ibid., eigene Übers. der Zitation in Hilary Gatti: Giordano Bruno and Renaissance Science, Ithaca, London 1999, S. 4.
De triplici minimo

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Wir müssen offen Stellung beziehen gegen alle Hetze und Diffamierung von Menschen und Minderheiten. Wir müssen die Demokratie vor Demontierern schützen.“

—  Johanna Dohnal österreichische Politikerin 1939 - 2010

anlässlich des Ausländer-Volksbegehrens der FPÖ, 1993, zitiert in: zwanzigtausendfrauen.at http://zwanzigtausendfrauen.at/2011/01/1974-2004-dohnal-johanna-zitate/ (abgerufen am 12. Dezember 2020)

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„Eine Mehrheit darf nie ohne Not zugrunde gelegt werden.“

—  Wilhelm von Ockham Franziskaner, Philosoph und Scholastiker 1285 - 1349

Original lat.: "Numquam ponenda est pluralitas sine necessitate"
Übersetzung engl.: "Plurality is never to be posited without necessity."
Ockhams Rasiermesser
Variante: Eine Mehrheit darf ohne Not nicht zugrunde gelegt werden.
Quelle: Anm.: Übersetzung Wikiquote

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„Wirtschaften ist nichts anderes als die fortgesetzte Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten und die Nationalökonomie im Grunde nichts anderes als die Lehre von den Alternativen.“

—  Wilhelm Röpke deutscher Volkswirtsprofessor, einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft 1899 - 1966

im Original kursiv) - Die Lehre von der Wirtschaft. E. Rentsch, 1958. 1, S. 32 books. google

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„Man darf die meisten Dinge nur sagen, wie sie sind, um eine treffliche Satire zu machen.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft. Darmstadt: Joseph Melzer, 1974. Apokryphen. S. 1359

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„Ich bin konservativ und liberal, und das darf man in Deutschland nicht sein. […] Man darf ja auch heute nicht seine Meinung sagen in Deutschland. Versuchen Sie das doch mal! Ein Schritt vom Wege, und Sie sind erledigt.“

—  Walter Kempowski deutscher Schriftsteller 1929 - 2007

Auf die Frage, warum ihn der Literaturbetrieb ignoriert. Interview in Weltwoche Ausgabe 30/07, Juli 2007, weltwoche.ch http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-30/artikel-2007-30-reiches-schoenes-grauenhaftes.html

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„Wer die Wahrheit liebt, darf auf das Lügen nicht verzichten.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

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„Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue.“

—  Jean de La Bruyere französischer Schriftsteller 1645 - 1696

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„Vor allen Dingen, eine Kleinigkeit als eine Kleinigkeit ansehen!“

—  Gotthold Ephraim Lessing, Emilia Galotti

I, 6 / Marinelli. S. 27
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„Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie verhindern will, sucht Begründungen.“

—  Hubert Hüppe deutscher Politiker, MdB 1956

in einer Pressemitteilung vom 07.03.2011 zur Integration behinderter Menschen; PM auf behindertenbeauftragter.de http://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/PM10_Inklusionskampagne_kk.html

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„Die Katholiken hatten die Stellung von Unterdrückern, die Protestanten die der Unterdrückten“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel deutscher Philosoph 1770 - 1831

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