„Einen langen Krieg ertragen wenige, ohne seelisch zu verderben; einen langen Frieden erträgt niemand.“

Jahre der Entscheidung, C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1933, S. 10,
Jahre der Entscheidung (1933)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
Oswald Spengler Foto
Oswald Spengler47
deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker 1880 - 1936

Ähnliche Zitate

John le Carré Foto

„Wie lange kann man für den Frieden kämpfen, ohne Krieg zu führen?“

—  John le Carré englischer Schriftsteller 1931

im Gespräch mit Anton Schaller in Das Sonntags Interview (SRF) aus dem Jahr 1989, YouTube https://www.youtube.com/watch?v=L3cxiM8ihxM&list=TLPQMTQxMjIwMjAzRsM2TUTf2w&index=1

„Der Krieg hat einen sehr langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.“

—  Martin Kessel deutscher Schriftsteller 1901 - 1990

Gegengabe
Quelle: Gegengabe. Luchterhand 1960. Seite 50. Stelle im Buch bei Google Books http://books.google.at/books?ei=efs2U6yvAc-u7AacsYC4BQ&hl=de&id=Y6rOAAAAMAAJ&dq=gegengabe&focus=searchwithinvolume&q=krieg

Edward Young Foto

„Der Mensch braucht nur wenig; und auch dieses Wenige nicht lange.“

—  Edward Young englischer Dichter 1683 - 1765

Klagen, 4. Nacht. In: Klagen, oder Nachtgedanken über Leben, Tod, und Unsterblichkeit. Übersetzt von Johann Arnold Ebert. Band 1. Leipzig: Schwickert, 1790, S. 284 f., Vers 118
Original engl.: "Man wants but Little; nor that Little, long."

Franz Marc Foto

„Mein Blick hat sich längst ganz vom Krieg abgewendet.“

—  Franz Marc deutscher Maler 1880 - 1916

Brief an die Ehefrau 22. Februar 1916. Nr. 232. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20003853071

Friedrich Schiller Foto

„Ertragen muß man, was der Himmel sendet, // Unbilliges erträgt kein edles Herz.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, I, 2 / Gertrud, S. 24
Wilhelm Tell (1804)

Herodot Foto

„Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in diesem begraben die Söhne die Väter, in jenem die Väter die Söhne.“

—  Herodot antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler -484 - -425 v.Chr

Historien 1, 87, 4 / Krösus
Original altgriech.: "οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας."

Erwin Rommel Foto

„Tue 10 Jahre lang Gutes und niemand wird es bemerken. Eine Stunde lang Böses getan und der Ruhm ist dir gewiss.“

— Unbekannter Autor

Samurai-Weisheit, Japan

Samuel Butler d.J. Foto

„Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt.“

—  Samuel Butler d.J. englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter 1835 - 1902

Der Weg allen Fleisches 1903, 39
Ohne Quellenangabe

Philip Stanhope Chesterfield Foto

„Eine gute Unterhaltung erträgt so wenig einen Diktator wie ein freies Staatswesen.“

—  Philip Stanhope Chesterfield britischer Diplomat 1694 - 1773

Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden

Ernst Jünger Foto
Seneca d.J. Foto

„denn lange kann Niemand eine Maske tragen und das Erheuchelte fällt bald in seine Natur zurück.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

Übersetzung J. Moser (1828) S. 492 books.google http://books.google.de/books?id=VvpOAQAAIAAJ&pg=PA492&dq=maske
"Nemo enim potest personam diu ferre, ficta cito in naturam suam recidunt." - De clementia I,1,6
Über die Milde - De Clementia

Eleanor Roosevelt Foto
Marcel Reif Foto

„Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt.“

—  Marcel Reif Schweizer Fernsehjournalist und Sportkommentator 1949

Der Spiegel, 31. Dezember 2005, spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,391727,00.html

Blaise Pascal Foto

„meine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht Muße hatte ihn kürzer zu machen.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pascal's Briefe an einen Freund in der Provinz. Deutsch von Karl Adolf Blech. Sechzehnter Brief: Jesuitische Verläumdungen. Berlin 1841. S. 364 books.google http://books.google.de/books?id=besrAAAAYAAJ&pg=PA364&dq=l%C3%A4nger
Original franz.: "mes Lettres n’avaient pas accoutumé de se suivre de si près, ni d’être si étendues. Le peu de temps que j’ai eu a été cause de l’un et de l’autre. Je n’ai fait celle-ci plus longue que parce que je n’ai pas eu le loisir de la faire plus courte." - Les Provinciales ou les Lettres écrites par Louis de Montalte à un provincial de ses amis et aux RR. PP. Jésuites. 16e lettre, 4 décembre 1656, fr.wikisource, Köln 1698 p. 285 books.google http://books.google.de/books?id=Bd9GAAAAcAAJ&pg=RA1-PA285&dq=longue

Maharishi Mahesh Yogi Foto

„Lebt lang in dieser Welt: in Frieden, Glück, Wohlstand und Freiheit von Leid. Die Zukunft ist licht, und das ist meine Freude.“

—  Maharishi Mahesh Yogi indischer Gelehrter 1917 - 2008

Letzte Worte am 11. Januar 2008. Maharishi Establishes the Brahmanand Saraswati Trust http://press-conference.globalgoodnews.com/archive/january/08.01.11.html

Nicolas Chamfort Foto

„Krieg den Palästen! Friede den Hütten!“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

von Georg Büchner übersetzt; frz.«Guerre aux châteaux! Paix aux chaumières!»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Politische Gedanken

Georg Büchner Foto

„Friede den Hütten! Krieg den Pallästen!“

—  Georg Büchner, Der Hessische Landbote

Der Hessische Landbote, Erste Botschaft. Darmstadt, im Juli 1834. S. 1
Der Hessische Landbote (1834)

Willy Brandt Foto

„Nicht der Krieg, der Frieden ist der Vater aller Dinge.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

Carl von Ossietzky Foto

„Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede.“

—  Carl von Ossietzky deutscher Journalist, Schriftsteller, Pazifist, Friedensnobelpreisträger und Herausgeber der „Zeitschrift Die Weltbühne“ 1889 - 1938

Offener Brief an Reichswehrminister Groener. In: Die Weltbühne, 27. Jahrgang, Nummer 49, 8. Dezember 1931, 2. Band, Verlag der Weltbühne, Charlottenburg, S. 839,
Beiträge in "Die Weltbühne"

Ähnliche Themen