Zitate über Begehren

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema begehren, liebe, wenige, leben.

Zitate über Begehren

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„Es gibt wenige Frauen, welche fähig sind, den Mann um des Genius willen zu lieben. Es ist die Person und der Erfolg, was sie begehren.“

Anselm Feuerbach (1829–1880) deutscher Maler

Frauen. In: Ein Vermächtnis, Hrsg. Henriette Feuerbach, Kurt Wolff Verlag, München 1920, S. 263,

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„Wir streben immer zum Verbotenen und begehren das, was uns versagt wird.“

Ovid (-43–17 v.Chr) römischer Dichter

Amores III, 4:17
Original lat.: "Nitimur in vetitum semper cupimusque negata."

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„Ich begehre die Liebe, wie man Schlaf begehrt.“

Georges Braque (1882–1963) französischer Maler

Aufzeichnungen (Vom Geheimnis der Kunst)

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„Alles Begehren setzt also voraus, dass die Statue die Vorstellung von etwas Besserem hat, als das ist, was sie augenblicklich ist, und dass sie über den Unterschied zweier auf einander folgender Zustände urtheilt. Sind sie wenig verschieden, so leidet sie durch die Entbehrung der begehrten Daseinsweise weniger, und ich nenne das Gefühl, welches sie an sich erfährt, Missbehagen oder leichte Unzufriedenheit. Die Thätigkeit ihrer Vermögen, ihre Begehrungen sind alsdann schwächer.“

Étienne Bonnot De Condillac (1714–1780) französischer Philosoph der Aufklärung

Abhandlung über die Empfindungen, Erster Theil, III. Von den Begehrungen, den Leidenschaften, der Liebe, dem Hass, der Hoffnung, der Furcht und dem Willen in einem Menschen, der auf den Geruchsinn beschränkt ist. Condillac&#x27;s Abhandlung über die Empfindungen. Berlin 1870, S. 42. www.zeno.org http://www.zeno.org/Philosophie/M/Condillac,+%C3%89tienne+Bonnot+de/Abhandlung+%C3%BCber+die+Empfindungen/1.+Von+den+Sinnen,+welche+an+sich+nicht+%C3%BCber+Aussendinge+urtheilen/III.+Von+den+Begehrungen,+den+Leidenschaften,+der+Liebe,+dem+Hass,+der+Hoffnung,+der+Furcht+und+dem+Willen+in+einem+Menschen,+der+auf+den+Geruchsinn+beschr%C3%A4nkt+ist <br class="br">&quot;Tout deſir ſuppoſe donc quela Statue a l’idée de quelque choſe de mieux, que ce qu’elle eſt dans le moment, &amp; qu’elle juge de la différence de deux états qui ſe ſuccedent. S’ils different peu, elle ſouffre moins, par la privation de la maniere d’être, qu’elle deſire ; &amp; j’appele malaiſe, ou léger mécontentement, le ſentiment qu’elle é prouve : alors l’action de ſes facultés, ſes deſirs ſont plus foibles.&quot; - Traité des sensations. Première partie. Chap. III: De désirs, des passiosn, de l&#x27;amour, de la haine, de l&#x27;espérance, de la crainte, &amp; de la volonté dans un homme borné au sens de l&#x27;Odorat. fr.wikisource http://fr.wikisource.org/wiki/Trait%C3%A9_des_sensations/Premi%C3%A8re_partie, Tome I. 1746, p. 76 books.google http://books.google.de/books?id=-LoAAAAAcAAJ&amp;pg=PA76

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„Was hülf mir Kron' und Land und Gold und Ehre? // Die könnten mich nicht freun! // 's ist leider Krieg - und ich begehre // Nicht schuld daran zu seyn.“

Matthias Claudius (1740–1815) deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst

Kriegslied, Verse 21-24.In: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Vierter Theil, beym Verfasser, Wandsbeck 1774, S. 89

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„Niemand kann begehren glücklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben, ohne dass er zugleich begehrt, zu sein, zu handeln und zu leben, das heißt wirklich zu existieren.“

Baruch Spinoza (1632–1677) niederländischer Philosoph des Rationalismus

Ethik, Buch IV, 21. Lehrsatz
Original lat.: "Nemo potest cupere beatum esse, bene agere et bene vivere, qui simul non cupiat esse, agere et viverem hoc est actu existere."
Ethik, Buch IV, Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte

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„Die Aristokratie ist der Bund, die Vereinigung derer, welche genießen wollen, ohne zu schaffen, leben wollen, ohne zu arbeiten, alle Ämter begehren, ohne sie ausfüllen zu können, alle Ehren beanspruchen, ohne sie verdient zu haben: das ist Aristokratie!“

Maximilien Foy (1775–1825) französischer General und Staatsmann

Der aufrichtige und wohlerfahrene Schweizer-Bote, Band 31, 1834, S. 322 <br class="br">&quot;L’aristocratie, au dix-neuvième siècle, c’est la ligne, la coalition de ceux qui veulent consommer sans produire, vivre sans travail1er, occuper toutes les places sans être en état a de les remplir, envahir tous les honneurs sans a les avoir mérités; voilà l’aristocratie!&quot; - Discours du général Foy: précédés d&#x27;une notice biographique. Tome 1, Paris 1826. Chambre de Députés, seance du 20 Mars 1821 p. 297 books.google http://books.google.de/books?id=ZL5VAAAAYAAJ&amp;pg=PA297&amp;dq=foy <br class="br">Zitate

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„Kürze begehr ich, // Und ich verirr in das Dunkel.“

Horaz (-65–-8 v.Chr) römischer Dichter

Ars poetica 25f
Original lat.: "Brevis esse laboro, // Obscurus fio."

„HOHES GERICHT / Ich erhebe Klage / Gegen Regierung und Gesetzgeber / Und begehre ein URTEIL, / Dass Tiere nicht rechtlos sind. // Die Klage wird nicht zugelassen, / Weil Tiere rechtlos sind / Und kein Gesetz / Ihren Verbrauch verbietet.“

Ingeborg Bingener (1922–2001) deutsche Autorin und Politikerin (Tierschutzpartei)

Dreiteilung der Gewalten, art-ambulance.de http://www.art-ambulance.de/jenseits/bilder/pages/jens09.htm

„Das Begehren wohnt in den Sinnen, die Heiterkeit oder Nichtheiterkeit aber liegt im Herzen.“

Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 60
Da-De

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„Der Mensch ist mit tausendfältigem Verlangen und unendlichen Begierden ausgestattet, und so in eine Welt gesandt worden, die reich genug sein würde noch viel mehr zu gewähren, als er begehren kann. Jede Gluth des Herzens findet ihren Schatten, jeder Durst seine Welle, jede Sehnsucht ihre Ferne und unzählige, heimliche, fest beschirmte Zufluchtsstätten sind bereitet für die Seele, welche nach Sicherheit und Ruhe strebt.“

Adam Müller von Nitterdorf (1779–1829) Jurist und Antisemit, deutscher Philosoph, Diplomat, Publizist und Staatstheoretiker

Quelle: Etwas über Landschaftsmalerei. In: Phöbus. Ein Journal für die Kunst. Hrsg. Heinrich v. Kleist und Adam H. Müller, Erster Jahrgang, Viertes und fünftes Stück, bei Carl Gottlob Gärtner, Dresden April und Mai 1808,S. 71f., books.google.de https://books.google.de/books?id=u1lTWRtNih0C&amp;pg=RA3-PA71&amp;dq=%22+jeder+Durst+seine+Welle+,+jede+Sehnsucht+ihre+Ferne%22