„Sehen Sie, was seine vorherrschenden Leidenschaften und vorherrschenden Neigungen sind“

—  John Locke

Original

See what are his predominate passions and prevailing inclinations

Sec. 102
Some Thoughts Concerning Education (1693)
Kontext: Begin therefore betimes nicely to observe your son's temper; and that, when he is under least restraint, in his play, and as he thinks out of your sight. See what are his predominate passions and prevailing inclinations; whether he be fierce or mild, bold or bashful, compassionate or cruel open or reserv'd, &c. For as these are different in him, so are your methods to be different, and your authority must hence take measures to apply itself different ways to him. These native propensities, these prevalencies of constitution, are not to be cur'd by rules, or a direct contest, especially those of them that are the humbler or meaner sort, which proceed from fear, and lowness of spirit: though with art they may be much mended, and turn'd to good purposes. But this be sure, after all is done, the bypass will always hang on that side that nature first plac'd it: And if you carefully observe the characters of his mind, now in the first scenes of his life, you will ever after be able to judge which way his thoughts lean, and what he aims at even hereafter, when, as he grows up, the plot thickens, and he puts on several shapes to act it.

Letzte Aktualisierung 16. September 2020. Geschichte
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John Locke46
englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

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„Sie sehen also, [Jean-Jacques Rousseau] ist eine Komposition aus Launen, Affektiertheit, Boshaftigkeit, Selbstgefälligkeit und Unruhe mit einer winzigen, wenn überhaupt vorhandenen Beimischung von Wahnsinn. […] Die oben genannten, vorherrschenden Qualitäten zusammen mit Undankbarkeit, Grausamkeit und Lügerei, und der von mir nicht extra zuerwähnenden Redegewandtheit und Erfindungsgabe, formen die gesamte geistige Verfassung.“

—  David Hume schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker 1711 - 1776

Brief an Adam Smith vom 8. Oktober 1767, in: The Correspondence of Adam Smith, Oxford University Press 1987 [Reprint 2001]. S. 135 Übers.: Wikiquote
"Thus you see, he is a Composition of Whim, Affectation, Wickedness, Vanity, and Inquietude, with a very small, if any, Ingredient of Madness. [...] The ruling Qualities abovementioned, together with Ingratitude, Ferocity, and Lying, I need not mention, Eloquence and Invention — form the whole of the Composition."
Briefe

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„Die aktiven Faktoren der Menschennatur sind die Neigungen und Leidenschaften; ihr Übermaß zu hemmen, ist die Aufgabe des Sittlichen. Letzteres ist daher negativ und kann als solches nicht der Zweck des Menschen sein.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Aphorismen, 1833. Sämtliche Werke 12. Band, Stuttgart: Cotta, 1887, S. 264
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„Eifersucht ist Beschämung; darum ist es eine einsame Leidenschaft […]; – Beschämung, die Rechnung ohne den Wirth gemacht zu haben […]. [Unsre] Wünsche, [unsre] Neigung brachten wir in Anschlag, nicht die des Andern.“

—  Rahel Varnhagen von Ense deutsche Schriftstellerin 1771 - 1833

Brief, 16. März 1822. In: Rahel: ein Buch des Andenkens für ihre Freunde, 3. Theil. Berlin: Duncker & Humblot, 1834. S. 63.

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„[…] es ist die Natur, von der ich meine Neigungen empfangen habe […].“

—  Donatien Alphonse François de Sade, buch Die 120 Tage von Sodom

Die 120 Tage von Sodom, Die bibliophilen Taschenbücher, Dortmund 1979, S.19-20
Die 120 Tage von Sodom (1785)

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„Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.“

—  Thomas von Aquin, Summa theologica

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„Der Gesang ist die in höchster Leidenschaft erregte Rede: die Musik ist die Sprache der Leidenschaft.“

—  Richard Wagner deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent 1813 - 1883

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„Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.“

—  Casimir Delavigne französischer Dichter 1793 - 1843

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„Die Vernunft errötet über die Neigungen, über die sie nicht Rechenschaft ablegen kann.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

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Original franz.: "La raison rougit des penchans dont elle ne peut rendre compte."

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„Ohne Leidenschaft gibt es keine Genialität.“

—  Theodor Mommsen, buch Römische Geschichte

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„Die Zärtlichkeit ist das Ruhen der Leidenschaft.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

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—  Richard Wagner deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent 1813 - 1883

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„Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

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„Ich stehe nicht dafür ein, eine bestimmte Neigung zu haben, aber ich habe sehr sichere Abneigungen.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910

Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch

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