Dietrich Bonhoeffer Zitate
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20 inspirierende Weisheiten zur Dankbarkeit, Liebe und menschlichen Erfahrung

Erleben Sie die tiefe Weisheit von Dietrich Bonhoeffers kraftvollen Zitaten. Finden Sie Einsicht und Inspiration in seinen Gedanken über Dankbarkeit, Empathie, Handeln, Liebe und die Umarmung der menschlichen Erfahrung. Lassen Sie sich von seinen Worten erleuchten und motivieren.

Dietrich Bonhoeffer war ein lutherischer Theologe und aktiver Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er setzte sich öffentlich gegen die Judenverfolgung ein und kämpfte im Kirchenkampf gegen die Deutschen Christen und den Arierparagraphen. Zudem leitete er das Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Finkenwalde und schloss sich später dem Widerstand um Wilhelm Franz Canaris an. Trotz Redeverbot und Schreibverbot wurde Bonhoeffer 1943 verhaftet und 1945 auf Befehl Adolf Hitlers hingerichtet.

Bonhoeffer betonte als unabhängiger Theologe die Gegenwart von Jesus Christus in der weltweiten Gemeinschaft der Christen, die Bedeutung der Bergpredigt, Nachfolge Jesu sowie die Einheit von Glauben und Handeln. Besonders während der Zeit des Nationalsozialismus lebte er diese Prinzipien vor. In seinen Gefängnisbriefen entwickelte er Ideen für eine künftige Ausrichtung der Kirche, die Solidarität mit den Bedürftigen betont und eine nichtreligiöse Interpretation von Bibel, kirchlicher Tradition und Gottesdienst fördert.

✵ 4. Februar 1906 – 9. April 1945  •  Andere Namen Дитрих Бонхеффер
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Dietrich Bonhoeffer Berühmte Zitate

„Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.“

Dietrich Bonhoeffer

an Eberhard Bethge, 19. März 1944, DBW 8 (WE), S. 359.

Dietrich Bonhoeffer zitat: „Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.“

„Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.“

Dietrich Bonhoeffer

Brief vom 18. Juli 1944 an Eberhardt Bethge; in: D. Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, hrsg. von Eberhardt Bethge. 2. Aufl. 1977, S. 396, DBW 8, S. 537

Dietrich Bonhoeffer Zitate und Sprüche

„Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Überfahrenen trösten oder beerdigen, sondern ich muß dazwischenspringen und ihn stoppen.“

Dietrich Bonhoeffer

zitiert von Marion Gräfin Dönhoff, DIE ZEIT 21.07.1989 http://www.zeit.de/1989/30/was-heisst-widerstand/seite-2 <br class="br">&quot;Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich mich als Christ nicht damit zufrieden geben, die Überfahrenen zu beerdigen und die Hinterbliebenen zu trösten, sondern ich muß dazwischen springen und ihn stoppen.&quot; - zitiert von Landesbischof Dr. Friedrich Weber in einer Ansprache zur 60. Wiederkehr des Kriegsendes am 8. Mai 2005 in St. Katharinen, Braunschweig http://www.landeskirche-braunschweig.de/uploads/tx_mitdownload/KriegsendeStKatharinenBS2005.pdf, S. 5 <br class="br">Zugeschrieben

„Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.“

Dietrich Bonhoeffer

Letzte Worte, 9. April 1945, überliefert durch Payne Best an Bischof George Bell, DBW 16, S. 468.

„Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht.“

Dietrich Bonhoeffer

- Brief an Karl und Paula Bonhoeffer, 13. September 1943, DBW 8 (WE), S. 157f.
Oft verkürzt zitiert als: "Dankbarkeit macht das Leben erst reich."

„Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand.“

Dietrich Bonhoeffer Von guten Mächten treu und still umgeben

Aus dem Gedicht "Von guten Mächten", geschrieben Ende 1944 im Kellergefängnis Prinz-Albrecht-Strasse in Berlin, DBW 8 (WE), S. 607f.

„[…] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden […], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott; […].“

Dietrich Bonhoeffer

Brief an Eberhard Bethge vom 30. April 1944, in: Widerstand und Ergebung (hg. von Eberhard Bethge), 10. Aufl., Gütersloh 1978, S. 135.

Dieses Zitat wartet auf Überprüfung.

„Von guten Mächten treu und still ergeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsere Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
Ach Herr, gib unseren aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen
die du in unsere Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Dietrich Bonhoeffer buch Dietrich Bonhoeffer schrieb den Text „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ am 19. Dezember 1944. Er verfasste das siebenstrophige Gedicht als Weihnachtsgruß und Gebet für seine Verlobte Maria von Wedemeyer und seine Familie in seiner Zelle im Gestapo-Gefängnis in Berlin-Tegel. Den gesamten Brief können Sie auf der Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nachlesen. Die Hintergründe zur Entstehung des Gedichtes werden in einem Beitrag der Evangelischen Akademie Tutzing beschrieben.

Dietrich Bonhoeffer: Zitate auf Englisch

“To everyone God is the kind of God he believes in.”

Dietrich Bonhoeffer

Quelle: Discipleship (1937), The Disciple and Unbelievers, p. 185.

“By our enemies Jesus means those who are quite intractable and utterly unresponsive to our love.”

Dietrich Bonhoeffer

Quelle: Discipleship (1937), The Enemy, the "Extraordinary", p. 148.

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