„Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.“

Ethik, DBW 6 (E), S. 35.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 16. März 2022. Geschichte
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deutscher evangelisch-lutherischer Theologe 1906 - 1945

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„Technik ist Mittel zu Zwecken, nicht Selbstzweck“

—  Carl Friedrich Von Weizsäcker deutscher Physiker und Philosoph (1912-2007) 1912 - 2007

Der Garten des Menschlichen, Beiträge zur geschichtlichen Anthropologie 1984, S. 104

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„Die Ringenden sind die Lebendigen, und die in der Irre rastlos streben, sind auf gutem Weg.“

—  Gerhart Hauptmann Schriftsteller des deutschen Naturalismus 1862 - 1946

Der arme Heinrich, 5. Akt. S. Fischer Berlin 1902, S.102 books.google https://books.google.de/books?id=AacMAQAAIAAJ&q=streben; siehe auch gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-arme-heinrich-9223/7; Gesammelte Werke, Band 3, Fischer, Berlin 1921, S. 368

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„Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung.“

—  Anatole France französischer Schriftsteller 1844 - 1924

Original franz.: L'ironie est la dernière phase de la désillusion" - Alfred de Vigny: étude. 1868. p. 91 books.google https://books.google.de/books?id=IoY4AQAAIAAJ&pg=PA91

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„Ironie […] ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.“

—  Thomas Mann, buch Lotte in Weimar

Lotte in Weimar (1939), Drittes Kapitel (Riemer berichtet Lotte, dass Goethe das "im Wagen [...] einmal zu mir" gesagt habe). Fischer Taschenbuch 1977, S. 81.
In Humor und Ironie - Beitrag zu einer Rundfunkdiskussion (1953) (in: Nachlese. Stockholmer Gesamtausgabe. S. Fischer 1956. S. 166) von Thomas Mann als echtes Goethe-Zitat ausgegeben: "Ich denke an ein Wort Goethes, das mir immer tiefen Eindruck gemacht hat. Er sagt gelegentlich: 'Ironie ist das Körnchen Salz, durch das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.'"
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„Was ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.“

—  Peter Hille deutscher Schriftsteller 1854 - 1904

Gesammelte Werke in sechs Bänden, Band 5, Essays und Aphorismen, Wingen, Essen 1984, S. 372, books.google.de https://books.google.de/books?id=W-AsAQAAIAAJ&q=%22Was+ein+Streber+werden+will,+kr%C3%BCmmt+sich+beizeiten.%22&dq=%22Was+ein+Streber+werden+will,+kr%C3%BCmmt+sich+beizeiten.%22

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„Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist!“

—  Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811

Briefe (an Karl Freiherr von Stein zum Altenstein, 4. August 1806)
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„Ein Großteil des guten Lebens besteht darin, dem Blödsinn, den Torheiten und den Modeströmungen aus dem Weg zu gehen, statt nach ultimativer Glückseligkeit zu streben.“

—  Rolf Dobelli Schweizer Schriftsteller und Unternehmer 1966

Die Kunst des guten Lebens, Piper, S. 49.
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„Wozu Mensch, // Wenn du nach Uebermenschlichem nicht strebst?“

—  Christian Dietrich Grabbe, buch Don Juan und Faust

Don Juan und Faust III, 3 / Faust, S. 73,
Don Juan und Faust (1828)

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„Also soll das endliche Ich streben, alles was in ihm möglich ist, wirklich […] zu machen.“

—  Friedrich Wilhelm Joseph Schelling deutscher Philosoph und einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus 1775 - 1854

Vom Ich als Princip der Philosophie oder über das Unbedingte im menschlichen Wissen, § 16, bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009264523

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„Alle Menschen streben von Natur nach Wissen.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

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