„[…] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden [... ], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott; [... ].“

— Dietrich Bonhoeffer, Brief an Eberhard Bethge vom 30. April 1944, in: Widerstand und Ergebung (hg. von Eberhard Bethge), 10. Aufl., Gütersloh 1978, S. 135.
Themen
gott, raum, rede, grenze
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deutscher evangelisch-lutherischer Theologe 1906 - 1945
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„Alles theologische Reden von Gott ist analog.“

— Karl Rahner deutscher katholischer Theologe 1904 - 1984
Erfahrungen eines katholischen Theologen, Vortrag an der Universität Freiburg, 12. Februar 1984, Filmmittschnitt: rs1. ruf. uni-freiburg. de.

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„Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen.“

— Umberto Eco italienischer Schriftsteller 1932 - 2016
Das Denken ist ständige Wachsamkeit. Ein Gespräch mit Umberto Eco. Aus dem Französischen von Uli Aumüller. DIE ZEIT, 5. November 1993 Nr. 45.

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„Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.“

— Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936
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„„Ich finde Gott nicht vor in Raum und Zeit“, so sagt der ehrliche naturwissenschaftliche Denker und wird dafür von denen gescholten, in deren Katechismus doch steht: Gott ist Geist.“

— Erwin Schrödinger österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker 1887 - 1961
Was ist ein Naturgesetz? Antrittsrede an der Universität Zürich am 9. Dezember 1922. In: Was ist ein Naturgesetz? Beiträge zum naturwissenschaftlichen Weltbild. Oldenbourg (Scientia nova) München 1997. S. 9-85. S. 85 books. google.

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„Die Idee, man könnte dem Terror nur mit rechtsstaatlichen Mitteln beikommen, übersteigt die Grenze zum Irrealen.“

— Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946
Interview im Naumburger Tageblatt vom 16. Oktober 2006, zitiert in: Henryk Broder als gesellschaftliches Phänomen; auch in Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken. Wjs Berlin 2006, S. 124

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„Jedes Reden wiederholt das Schweigen.“

— Niklas Luhmann deutscher Soziologe 1927 - 1998
Reden und Schweigen, 1989, S. 15

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„Ich red’ nicht gerne über mich, können wir nicht über jemand anderen reden?“

— Peter Alexander österreichischer Sänger und Schauspieler 1926 - 2011
ARD „Legenden: Peter Alexander“, Film von Birgit Kienzle, Sendung 19. August 2007 Donaukurier Nachruf 13. Februar 2011

„Wir reden hier eigentlich von Peanuts!“

— Hilmar Kopper deutscher Bankier 1935
in einer Pressekonferenz am 25. April 1994 nach der Eröffnung des Konkursverfahrens Jürgen Schneider über die Konkursforderungen von Handwerkern in Höhe von "ganz deutlich unter 50 Millionen DM", die die Deutsche Bank bezahlen werde, zitiert bei Stephan Lorenz zu OLG Frankfurt NJW 1997, 136. Bis Mai 1996 wurden von einem Tochterunternehmen der Deutschen Bank freiwillig rund 76 Millionen Mark an rund 300 Betriebe ausgeschüttet, DER SPIEGEL 20. Mai 1996. "Peanuts" wurde 1994 zum Unwort des Jahres gewählt.

„Während ich mich an deinen Grenzen stoße, werden meine sichtbar.“

— Kurt Tepperwein 1932
Krise als Chance, S. 69, mvg Verlag, 5. erweiterte Auflage, ISBN 3-478-08789-9

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„Es gibt keine Grenzen der Dinge.“

— Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914
Weltbild: Anstieg 1895. In: Stufen (1922), S. 217

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„Und das Subjekt gehört nicht zur Welt, sondern ist eine Grenze der Welt.“

— Ludwig Wittgenstein österreichisch-britischer Philosoph 1889 - 1951
Tagebücher 1914-1916. Eintrag 2.08.1916. in: Werkausgabe Band 1. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1984, Seite 174.

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„Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, das Internet ist aber auch kein bürgerrechtsfreier Raum.“

— Wolfgang Wieland deutscher Politiker, MdA, MdB 1948
Über die Sperrung von Internetseiten in der Bundestagsdebatte vom 6. Mai 2009. gulli. com, youtube

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