„[…] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden [... ], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott; [... ].“

— Dietrich Bonhoeffer, Brief an Eberhard Bethge vom 30. April 1944, in: Widerstand und Ergebung (hg. von Eberhard Bethge), 10. Aufl., Gütersloh 1978, S. 135.

Themen
gott, raum, rede, grenze
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deutscher evangelisch-lutherischer Theologe 1906 - 1945
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„Die Idee, man könnte dem Terror nur mit rechtsstaatlichen Mitteln beikommen, übersteigt die Grenze zum Irrealen.“

— Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946
Interview im Naumburger Tageblatt vom 16. Oktober 2006, zitiert in: Henryk Broder als gesellschaftliches Phänomen; auch in Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken. Wjs Berlin 2006, S. 124

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„Reden wir nicht über sie, schau und geh deinen Weg.“

— Dante Alighieri italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321
Die Göttliche Komödie, Inferno III, 51

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„Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“

— Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936
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„Traditionen sind mit anderen Worten keineswegs das Privileg konservativer Kräfte. Noch weniger gehören sie in die alleinige Erbpacht von Reaktionären, obgleich diese am lautstärksten von ihnen reden.“

— Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976
Rede bei der Schaffermahlzeit am 13. Februar 1970 im Bremer Rathaus. In: Reden und Schriften. Allen Bürgern verpflichtet: Reden des Bundespräsidenten 1969-1974, Frankfurt am Main 1975, S. 32

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„Die Hölle, das sind die anderen.“

— Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980
Geschlossene Gesellschaft. Deutsch von Traugott König. 5. Auftritt. Rowohlt Taschenbuchverlag Hamburg 1991, S.59

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— Ödön von Horváth österreichischer Schriftsteller 1901 - 1938
"Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da." - "Er hat mir überhaupt nichts gesagt." - "Er hat mich überraschen wollen." Geschichten aus dem Wiener Wald

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„Gott schläft, und wir leben weiter.“

— Wolfgang Borchert deutscher Schriftsteller 1921 - 1947
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„Die größte Gnade auf dieser Welt ist, so scheint es mir, das Nichtvermögen des menschlichen Geistes, all ihre inneren Geschehnisse miteinander in Verbindung zu bringen.“

— H. P. Lovecraft amerikanischer Horrorautor 1890 - 1937
"Cthulhus Ruf", z. B: in "Cthulhu Geistergeschichten", suhrkamp taschenbuch, dritte Auflage 1975, Seite 193, übersetzt von H. C. Artmann

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