Dietrich Bonhoeffer: Zitate über Leben

Dietrich Bonhoeffer war deutscher evangelisch-lutherischer Theologe. Entdecken Sie interessante Zitate über leben.
Dietrich Bonhoeffer: 182 Zitate186 Gefällt mir

„Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.“

Dietrich Bonhoeffer

an Eberhard Bethge, 19. März 1944, DBW 8 (WE), S. 359.

Dietrich Bonhoeffer zitat: „Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.“

„Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.“

Dietrich Bonhoeffer

Brief vom 18. Juli 1944 an Eberhardt Bethge; in: D. Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, hrsg. von Eberhardt Bethge. 2. Aufl. 1977, S. 396, DBW 8, S. 537

„Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.“

Dietrich Bonhoeffer

Letzte Worte, 9. April 1945, überliefert durch Payne Best an Bischof George Bell, DBW 16, S. 468.

„Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht.“

Dietrich Bonhoeffer

- Brief an Karl und Paula Bonhoeffer, 13. September 1943, DBW 8 (WE), S. 157f.
Oft verkürzt zitiert als: "Dankbarkeit macht das Leben erst reich."

Dieses Zitat wartet auf Überprüfung.

„Von guten Mächten treu und still ergeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsere Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
Ach Herr, gib unseren aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen
die du in unsere Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Dietrich Bonhoeffer buch Dietrich Bonhoeffer schrieb den Text „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ am 19. Dezember 1944. Er verfasste das siebenstrophige Gedicht als Weihnachtsgruß und Gebet für seine Verlobte Maria von Wedemeyer und seine Familie in seiner Zelle im Gestapo-Gefängnis in Berlin-Tegel. Den gesamten Brief können Sie auf der Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nachlesen. Die Hintergründe zur Entstehung des Gedichtes werden in einem Beitrag der Evangelischen Akademie Tutzing beschrieben.