„Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschüttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten.“

—  Dietrich Bonhoeffer, Nachfolge (1937), DBW 4 (N), 29.
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Dietrich Bonhoeffer20
deutscher evangelisch-lutherischer Theologe 1906 - 1945
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„Die Unterdrücker der Menschheit bestrafen, ist Gnade; ihnen verzeihen, ist Barbarei.“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837
Dantons Tod

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„Wer voller Unschuld ist, will nichts von Gnade wissen.“

—  Johann Christoph Gottsched deutscher Gelehrter und Schriftsteller 1700 - 1766
Der sterbende Cato. 3. Akt, 3. Auftritt: Cato. Aus: Werke. hg. von Joachim Birke, Band 2: Sämtliche Dramen, Berlin: Walter de Gruyter & Co., 1968/1970. Seite 71

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„Ich brauche keine Gnade, ich will Gerechtigkeit.“

—  Gotthold Ephraim Lessing deutscher Dichter der Aufklärung 1729 - 1781
Minna von Barnhelm IV, 6 / Tellheim

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„O Gott, ich habe nichts für das Paradies getan und bin nicht stark genug, die Hölle zu erdulden - alles ist Deiner Gnade anheimgestellt!“

—  Yahya ibn Mu'adh ar-Razi persischer Sufi 830 - 871
Zitiert von Annemarie Schimmel in "Mystische Dimensionen des Islam", Qualandar Verlag 1979, ISBN 978-3-92212-107-7, S. 58

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„Bei einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart.“

—  Johann Sebastian Bach deutscher Komponist 1685 - 1750
Bemerkung in Bachs Calov-Bibel, zitiert nach "The Cambridge Companion to Bach", Cambridge University Press, 1997, S. 256

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„Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden.“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837
Brief an die Familie. Straßburg, im Dezember 1831

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„Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfülle, dass Leben schön geniesse - und wenn er ein Poet von Gottes Gnaden ist, erfreue und nütze.“

—  Ludwig Bechstein deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Archivar 1801 - 1860
Brief an Ludwig Storch vom 9. April 1830. Zitiert in: Hanns-Peter Mederer: Stoffe aus Mythen. Ludwig Bechstein als Kulturhistoriker, Novellist und Romanautor. DUV Literaturwissenschaft, 2002. S. 4. Google Books, ISBN 3824444976.

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„Gerechtigkeit ist nur in der Hölle, im Himmel ist Gnade, und auf Erden ist das Kreuz.“

—  Gertrud von Le Fort deutsche Schriftstellerin 1876 - 1971
Der Papst aus dem Ghetto. Die Legende des Geschlechtes Pier Leone. Roman. J. Kösel & F. Pustet München 1930. S. 204

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