Zitate über Tyrannei
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema tyrannei, menschen, welt, recht.
Zitate über Tyrannei
„Tyrannei entsteht auf natürliche Weise aus der Demokratie.“
Platón (-427–-347 v.Chr) antiker griechischer Philosoph
„Ein Staat des Krieges dient nur als eine Ausrede für dominierende Tyrannei.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918–2008) russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger
Victor Klemperer (1881–1960) deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, MdV
Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Tagebücher 1933 – 1945, Aufbau-Verlag, Berlin 1996, 5. Auflage, Band II, S. 503, Eintrag zum 08.04.1944
Jeremy Bentham (1748–1832) englischer Philosoph und Sozialreformer
über Tierschutz, in: The Principles of Morals and Legislation (1828). Übersetzung Vsop.de
("The day may come when the rest of the animal creation may acquire those rights which never could have been withholden from them but by the hand of tyranny. The French have already discovered that the blackness of the skin is no reason why a human being should be abandoned without redress to the caprice of a tormentor. It may one day come to be recognized that the number of legs, the villosity of the skin, or the termination of the os sacrum are reasons equally insufficient for abandoning a sensitive being to the same fate. [...] the question is not, Can they reason? nor, Can they talk? but, Can they suffer?" - An Introduction to the Principles of Morals and Legislation. A new edition, corrected by the author. London 1828. Chapter 17: Of the Limits of the Penal Branch of Jurisprudence. IV. Fußnote "Interest of the inferior animals improperly neglected in legislation". p. 235, 236
Thomas Jefferson (1743–1826) dritter amerikanische Präsident
zitiert in: Wolfgang Koeppen. Amerikafahrt. Stuttgart Goverts 1959, S. 62 <br class="br">(Original engl.: "I have sworn upon the altar of god, eternal hostility against every form of tyranny over the mind of man." - Brief an Benjamin Rush vom 23. Sept. 1800 memory.loc.gov http://memory.loc.gov/cgi-bin/ampage?collId=mtj1&fileName=mtj1page022.db&recNum=439)<br>Inschrift auf dem Kuppelfries im Inneren des Jefferson Memorials (erbaut 1939-1943).
Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker
Neun Aphorismen, in: Essays Presented to Leo Baeck on the Occasion of his Eightieth Birthday, London, East And West Library, 1954, S. 26 books.google http://books.google.de/books?hl=de&id=7wcaAAAAMAAJ&q=tyrannei <br class="br">Neun Aphorismen
„Das Misstrauen gegenüber dem Witz ist der Anfang der Tyrannei.“
Edward Abbey (1927–1989) US-amerikanischer Naturforscher, Philosoph und Schriftsteller
Honoré De Balzac (1799–1850) Französischer Schriftsteller
Eine doppelte Familie - Une double famille (1830)
Blaise Pascal (1623–1662) französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662)
Pensées XIV, 871
Original franz.: "La multitude qui ne se réduit pas à l'unité est confusion; l'unité qui ne dépend pas de la multitude est tyrannie."
Jean Jacques Rousseau buch Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes
Vom Gesellschaftsvertrag, Buch IV, Über die staatsbürgerliche Religion
Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (1762)
„So lege festen Grund denn, Tyrannei, Rechtmäßigkeit wagt nicht, dich anzugreifen!“
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
[DT] - 4. Akt, 3. Szene / Macduff
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet
„Die einen bewegt die Furcht vor der Tyrannei, die anderen die Hoffnung auf sie.“
Lukan (39–65) römischer Dichter und Neffe Senecas
Der Bürgerkrieg VII, 386
Original lat.: "metus hos regni, spes excitat illos"
Hugo Ball (1886–1927) deutscher Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung
Zur Kritik der deutschen Intelligenz (1919), Erstes Kapitel (3) gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4683/4
Lucius D. Clay (1897–1978) US-amerikanischer Politiker und Militärangehöriger
Freiheitsschwur von 1950, unterzeichnet von mehr als 16 Millionen Amerikanern, die für die Freiheitsglocke im Schöneberger Rathaus spendeten; Text auf berlin.de http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/derbezirk/wissenswertes/freiheitsglocke.html <br class="br">Anmerkung: Darauf basiert das Freiheitsgelöbnis, welches über 40 Jahre vom Sender RIAS Berlin jeden Sonntag kurz vor 12 Uhr ausgestrahlt wurde, heute wird diese Tradition von Deutschlandradio Kultur fortgesetzt:<br>"Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen." - dradio.de http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/freiheitsglocke/beitrag/
Joseph Roth (1894–1939) österreichischer Schriftsteller und Journalist
Joseph Roth in Berlin: Ein Lesebuch für Spaziergänger
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral
Jean Meslier (1664–1729) französischer Pfarrer und Kirchenkritiker der Frühaufklärung
Das Testament des Abbé Meslier. Die Grundschrift der modernen Religionsktitik. Neu herausgegeben und eingeleitet von Hartmut Krauss, Hintergrund Verlag, Osnabrück 2005, ISBN 3-00-015292-X, S. 393/394, Übersetzung von Günther Mensching.
Original frz: « Unissez-vous donc, peuples! Secouez d’un commun accord le joug de la tyrannie et des superstitons! » - Jean Meslier, Curé d’Étrépigny. Mémoire contre la religion. Herausgeber: Jean-Pierre Jackson und Alain Toupin. Nach dem Manuskript MS 19460, éditions Coda 2010, ISBN 978-2-84967-027-9. Siehe auch: Serge Deruette: Lire Jean Meslier - Curé et athée révolutionnaire - Introduction au mesliérisme et extraits de son oeuvre. Éd. Aden Bruxelles 2008, ISBN 978-2-930402-50-5, Frontdeckel und S. 356/57.
Joxe Azurmendi (1941) baskischer Schriftsteller, Philosoph, Essayist und Dichter
Sokratesen Defentsa. Donostia 1999, S. 57. ISBN 84-95234-04-1
„Macht für die Verteidigung der Freiheit ist größer als Macht für Tyrannei und Unterdrückung.“
Malcolm X (1925–1965) US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung
„Geld ist gefällig, Tyrannei blutig.
Ist Geld für die Ausübung von Macht das kleinere Übel?“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 232