„Tyrannei entsteht auf natürliche Weise aus der Demokratie.“

—  Platón

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 13. Mai 2022. Geschichte
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Platón92
antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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„Tyrannei, wenn sie stark sind, und Demokratien, wenn sie zu schwach sind, können sie keine Kritik vertragen.“

—  Joxe Azurmendi baskischer Schriftsteller, Philosoph, Essayist und Dichter 1941

Sokratesen Defentsa. Donostia 1999, S. 57. ISBN 84-95234-04-1

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„Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Die einen bewegt die Furcht vor der Tyrannei, die anderen die Hoffnung auf sie.“

—  Lukan römischer Dichter und Neffe Senecas 39 - 65

Der Bürgerkrieg VII, 386
Original lat.: "metus hos regni, spes excitat illos"

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„Die Art und Weise, in der die menschliche Sinneswahrnehmung sich organisiert – das Medium, in dem sie erfolgt – ist nicht nur natürlich sondern auch geschichtlich bedingt.“

—  Walter Benjamin, buch Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, III, S. 506
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935)

„Das Misstrauen gegenüber dem Witz ist der Anfang der Tyrannei.“

—  Edward Abbey US-amerikanischer Naturforscher, Philosoph und Schriftsteller 1927 - 1989

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„Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Befürchtung", in: "Die Weltbühne", 9. Juli 1929, S. 71
Die Weltbühne

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„Ein Staat des Krieges dient nur als eine Ausrede für dominierende Tyrannei.“

—  Alexander Issajewitsch Solschenizyn russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger 1918 - 2008

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„So lege festen Grund denn, Tyrannei, Rechtmäßigkeit wagt nicht, dich anzugreifen!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

[DT] - 4. Akt, 3. Szene / Macduff

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„Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre.“

—  Octavio Paz mexikanischer Schriftsteller, Diplomat und Nobelpreisträger 1914 - 1998

Zwiesprache. Essays zu Kunst und Literatur. Aus dem Spanischen von Elke Wehr und Rudolf Wittkopf. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1984. S. 236
"Por todo esto, aunque libertad y democracia no son términos equivalentes, son complementarios: sin libertad la democracia es despotismo, sin democracia la libertad es quimera." - “La tradición liberal”, Rede zur Verleihung des Cervantespreises 1981 in Alcalá de Henares am 23. April 1982. rtve.es http://www.rtve.es/rtve/20141020/discurso-octavio-paz-premio-cervantes-1981/1032986.shtml

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„Wenn die Wissenschaft ihren Kreis durchlaufen hat, so gelanget sie natürlicher Weise zu dem Punkte eines bescheidenen Mißtrauens, und sagt, unwillig über sich selbst, wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht einsehe.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Träume eines Geistersehers, zweiter Teil, drittes Hauptstück, A 118
Träume eines Geistersehers (1766)

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„Vereinigt Euch also, Völker und brecht mit vereinter Kraft das Joch der Tyrannei und des Aberglaubens!“

—  Jean Meslier französischer Pfarrer und Kirchenkritiker der Frühaufklärung 1664 - 1729

Das Testament des Abbé Meslier. Die Grundschrift der modernen Religionsktitik. Neu herausgegeben und eingeleitet von Hartmut Krauss, Hintergrund Verlag, Osnabrück 2005, ISBN 3-00-015292-X, S. 393/394, Übersetzung von Günther Mensching.
Original frz: « Unissez-vous donc, peuples! Secouez d’un commun accord le joug de la tyrannie et des superstitons! » - Jean Meslier, Curé d’Étrépigny. Mémoire contre la religion. Herausgeber: Jean-Pierre Jackson und Alain Toupin. Nach dem Manuskript MS 19460, éditions Coda 2010, ISBN 978-2-84967-027-9. Siehe auch: Serge Deruette: Lire Jean Meslier - Curé et athée révolutionnaire - Introduction au mesliérisme et extraits de son oeuvre. Éd. Aden Bruxelles 2008, ISBN 978-2-930402-50-5, Frontdeckel und S. 356/57.

Blaise Pascal Foto

„Vielfalt, die nicht auf Einheit zurückgeht, ist Wirrwarr; Einheit, die nicht auf Vielfalt gründet, ist Tyrannei.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pensées XIV, 871
Original franz.: "La multitude qui ne se réduit pas à l'unité est confusion; l'unité qui ne dépend pas de la multitude est tyrannie."

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„Am Altar Gottes habe ich in jeder Form der Tyrannei über die Menschen ewige Feindschaft geschworen.“

—  Thomas Jefferson dritter amerikanische Präsident 1743 - 1826

zitiert in: Wolfgang Koeppen. Amerikafahrt. Stuttgart Goverts 1959, S. 62
(Original engl.: "I have sworn upon the altar of god, eternal hostility against every form of tyranny over the mind of man." - Brief an Benjamin Rush vom 23. Sept. 1800 memory.loc.gov http://memory.loc.gov/cgi-bin/ampage?collId=mtj1&fileName=mtj1page022.db&recNum=439)
Inschrift auf dem Kuppelfries im Inneren des Jefferson Memorials (erbaut 1939-1943).

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„Demokratie gestattet keine Politik außerhalb des demokratischen Systems. In diesem Sinne ist Demokratie totalitär.“

—  J.M. Coetzee südafrikanischer Schriftsteller 1940

Tagebuch eines schlimmen Jahres

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„Demokratie kann nicht auf einmal errichtet, nicht über Nacht entwickelt werden. Demokratie muss in Bewegung bleiben, wie ein Strom, fortwährend.“

—  Tschingis Aitmatow kirgisischer Schriftsteller 1928 - 2008

Interview mit Aitmatow an seinem 79. Geburtstag, 12. Dezember 2007. Radio Free Europe/Radio Liberty's Kirgis Service http://www.rferl.org/content/article/1144589.html

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