Kurt Tucholský Zitate
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Kurt Tucholsky war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

Tucholsky zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker . Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus. Wikipedia  

✵ 9. Januar 1890 – 21. Dezember 1935
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Kurt Tucholský Zitate und Sprüche

„Missionare müssen indianisch lernen - mit lateinisch bekehrt man keine Indianer.“

Kurt Tucholský

"Rote Signale", in: "Die Weltbühne", 29. Dezember 1931, S. 959f
Die Weltbühne

„Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.“

Kurt Tucholský

"So verschieden ist es im menschlichen Leben!", in: "Die Weltbühne", 26. Mai 1931, S. 776
Die Weltbühne

„Sie sprach soviel, dass ihre Zuhörer davon heiser wurden.“

Kurt Tucholský

"So verschieden ist es im menschlichen Leben", in: "Die Weltbühne", 26. Mai 1931, S. 776
Die Weltbühne

„Was die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.“

Kurt Tucholský

"Kurzer Abriss der Nationalökonomie", in: "Die Weltbühne", 15. September 1931, S. 393
Die Weltbühne

„Wenn einer spricht, müssen die andern zuhören – das ist deine Gelegenheit. Mißbrauche sie.“

Kurt Tucholský Ratschläge für einen schlechten Redner

Ratschläge für einen schlechten Redner. In: Lerne lachen ohne zu weinen. Berlin: Rowohlt, 1932, S. 326
Die Weltbühne

„Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.“

Kurt Tucholský Erfüllung

"Erfüllung", in: "Die Weltbühne", 24. September 1929, S. 494
Die Weltbühne

„Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur »zwar - aber«, das ist nie richtig.“

Kurt Tucholský

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 30. Dezember 1930, S. 999
Schnipsel

„Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehn. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen.“

Kurt Tucholský

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 27. Mai 1930, S. 799f
Schnipsel

„Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit.“

Kurt Tucholský

Quelle: „Schnipsel“, 1973

"Was man den andern übel nimmt", in: "Uhu", 11, August 1929, S. 100

„Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an.“

Kurt Tucholský buch Was darf die Satire?

„Was darf die Satire?“, in: „Berliner Tageblatt“, Nr. 36, 27. Januar 1919; „Schnipsel“, 1973, S. 118,
Schnipsel, Was darf die Satire?
Variante: Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte hin.

„Die echte Satire ist blutreinigend: und wer gesundes Blut hat, der hat auch einen starken Teint. Was darf Satire? Alles.“

Kurt Tucholský buch Was darf die Satire?

„Was darf die Satire?“, in: „Berliner Tageblatt“, Nr. 36, 27. Januar 1919; „Schnipsel“, 1973, S. 119
Schnipsel, Was darf die Satire?

„Deutschland ist eine anatomische Merkwürdigkeit: Es schreibt mit der Linken und tut mit der Rechten.“

Kurt Tucholský

„Schnipsel“, 1973; „Die Weltbühne“, 3. Februar 1931, S. 185
Schnipsel

„Ein Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.“

Kurt Tucholský

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 3. Februar 1931, S. 185
Schnipsel

„Er war eitel wie ein Chirurg, rechthaberisch wie ein Jurist und gutmütig wie ein Scharfrichter nach der Hinrichtung.“

Kurt Tucholský

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 26. Januar 1932, S. 416
Schnipsel

„Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.“

Kurt Tucholský

Schnipsel
Schnipsel

„Freundlichkeit kann man kaufen.“

Kurt Tucholský

Schnipsel
Schnipsel

„In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehn.“

Kurt Tucholský

&quot;Schnipsel&quot;, in: &quot;Die Weltbühne&quot;, 9. August 1932, S. 205, zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000582074X <br class="br">Schnipsel

„Komische Junge sind viel seltener als komische Alte.“

Kurt Tucholský

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 8. März 1932, S. 377
Schnipsel

„Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.“

Kurt Tucholský

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 8. März 1932, S. 377
Schnipsel

„Satire hat eine Grenze nach oben: Buddha entzieht sich ihr. Satire hat auch eine Grenze nach unten. In Deutschland etwa die herrschenden faschistischen Mächte. Es lohnt nicht – so tief kann man nicht schießen.“

Kurt Tucholský buch Was darf die Satire?

Schnipsel, Was darf die Satire? <br class="br">Quelle: „Schnipsel“, 1973, S. 119<br><br>&quot;Die Weltbühne&quot;, 8. März 1932, S. 378. textlog.de https://www.textlog.de/tucholsky-rassenfrage.html; zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005820375

„Schulreform ohne Gesellschaftsreform ist ein Unding.“

Kurt Tucholský

„Schnipsel“, 1973, S. 142
Schnipsel

„Shaw. So ernst, wie der heiter tut, ist er gar nicht.“

Kurt Tucholský

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 3. November 1931, S. 673
Schnipsel

„Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.“

Kurt Tucholský

„Schnipsel“, 1973, S. 128
Schnipsel

„Zwischenstaatlich organisiert sind in Europa nur das Verbrechen und der Kapitalismus.“

Kurt Tucholský

„Schnipsel“, 1973, S. 140
Schnipsel

„Gegen Hitler und seine Leute ist jedes Mittel gut genug. Wer so schonungslos mit andern umgeht, hat keinen Anspruch auf Schonung – immer gib ihm!“

Kurt Tucholský Röhm

"Schnipsel", in "Die Weltbühne", "Röhm" Nr. 17, S. 641. 26. April 1932
Schnipsel

„Wie rasch altern doch die Leute in der SPD –! Wenn sie dreißig sind, sind sie vierzig; wenn sie vierzig sind, sind sie fünfzig, und im Handumdrehn ist der Realpolitiker fertig.“

Kurt Tucholský

&quot;Schnipsel&quot;, in: &quot;Die Weltbühne&quot;, 9. August 1932, S. 205, zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000582074X <br class="br">Schnipsel

„Da stehe ich auf der Brücke und bin wieder mitten in Paris, in unserer aller Heimat. Da fließt das Wasser, da liegst du, und ich werfe mein Herz in den Fluss und tauche in dich ein und liebe dich.“

Kurt Tucholský

Kapitel Dank an Frankreich http://www.textlog.de/tucholsky-dank-frankreich.html <br class="br">Ein Pyrenäenbuch (1927)

„Die französischen Kriegerdenkmäler sind nicht weniger schauerlich als die unsern – aber nicht so aggressiv.“

Kurt Tucholský

Kapitel Französische Provinz http://www.textlog.de/tucholsky-provinz.html <br class="br">Ein Pyrenäenbuch (1927)

„Was die Kirche nicht verhindern kann, das pflegt sie wenigstens zu segnen.“

Kurt Tucholský

Kapitel Saint-Jean-Pieds-de-Port: Die Basken http://www.textlog.de/tucholsky-pied-port-basken.html <br class="br">Ein Pyrenäenbuch (1927)

„Die Gleichgültigkeit so vieler Menschen beruht auf ihrem Mangel an Phantasie.“

Kurt Tucholský buch Schloß Gripsholm

Schloß Gripsholm, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 18390, Stuttgart 2006, S. 118, Z. 21f, 4. Kapitel, 2
Schloß Gripsholm

„Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?“

Kurt Tucholský buch Schloß Gripsholm

Schloß Gripsholm, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 18390, Stuttgart 2006, S. 39, Z. 7f, 1. Kapitel, 6
Schloß Gripsholm

„Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.“

Kurt Tucholský buch Schloß Gripsholm

Schloß Gripsholm, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 18390, Stuttgart 2006, S. 37, Z. 7, 1. Kapitel, 6
Schloß Gripsholm

„Denn das ist Humor: durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären.“

Kurt Tucholský

Brief an Mary Gerold, 4. Oktober 1918
Briefe

„Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Soldbuch ab.“

Kurt Tucholský

Brief an Walter Hasenclever vom 4. März 1933
Briefe

„Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.“

Kurt Tucholský

Brief an Dr. Hedwig Müller, 29. März 1934, in: "Briefe aus dem Schweigen", S. 97
Briefe

„Mich haben sie falsch geboren.“

Kurt Tucholský

Brief an Dr. Hedwig Müller, 4. Mai 1934
Briefe

„Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen.“

Kurt Tucholský

Brief an Arnold Zweig vom 15. Dezember 1935
Briefe

„Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!“

Kurt Tucholský

"Schwarz-weiß-rote Erinnerungen", in: "Hamburger Echo", 30. Juli 1921, S. 1
Andere

Kurt Tucholský zitat: „Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.“

„Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.“

Kurt Tucholský

"Was machen die Leute da oben eigentlich?", in: "Uhu", 1. Juni 1930, S. 89
Andere