Erich Fromm Zitate
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37 tiefsinnige Weisheiten über Liebe, menschliche Natur und Gesellschaft

Erforschen Sie die tiefe Weisheit von Erich Fromm anhand seiner berühmten Zitate über Liebe, die menschliche Natur und die Gesellschaft. Gewinnen Sie einen Einblick in die Komplexität der menschlichen Erfahrung und die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Wandels zur Förderung von Liebe und geistiger Gesundheit.

Erich Fromm war ein deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe. Er vertrat einen humanistischen, demokratischen Sozialismus und ist bekannt für seine Beiträge zur Psychoanalyse, Religionspsychologie und Gesellschaftskritik. Seine Bücher wurden Bestseller und seine Gedanken waren weit verbreitet.

Fromm stammte aus einer streng religiösen jüdischen Familie in Frankfurt. Er studierte zunächst Rechtswissenschaften und wandte sich dann der Soziologie zu. 1926 heiratete er Frieda Reichmann und begann eine Ausbildung zum Psychoanalytiker. Ab 1930 arbeitete er als Leiter der Sozialpsychologischen Abteilung am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Nach der Machtübernahme der Nazis emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo er an der Columbia University tätig war. Später lehrte er in Mexiko-Stadt und engagierte sich in der US-amerikanischen Friedensbewegung. Erich Fromm starb 1980 im Alter von 80 Jahren.

Als Nachlassverwalter wurde Rainer Funk eingesetzt, der 1978 eine Promotion über Fromm absolviert hatte.

✵ 23. März 1900 – 18. März 1980
Erich Fromm Foto
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Erich Fromm Berühmte Zitate

„Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere.“

Erich Fromm

Die Kraft der Liebe

Zitate über Menschen von Erich Fromm

„Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen: einsam, von Ängsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig - jene Menschen, die froh sind, wenn es ihnen gelingt, jene Zeit 'totzuschlagen', die sie ständig einzusparen versuchen.“

Erich Fromm buch Haben oder Sein

Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, Überarbeitet von Rainer Funk, 36. Aufl., dtv Muenchen 2009. S. 18
"We are a society of notoriously unhappy people: lonely, anxious, depressed, destructive, dependent — people who are glad we have killed the time we are trying so hard to save." - To Have or to Be? Continuum 1996. p. 5
Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft

„Durch die Maschine ist die Zeit zur Beherrscherin des Menschen geworden.“

Erich Fromm buch Haben oder Sein

Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, überarbeitet v. Rainer Funk, 36. Aufl., dtv München 2009. S. 160. Aus dem Englischen von Brigitte Stein. ISBN 978-3-423-34234-6 book2look.com http://book2look.com/vBook.aspx?id=9783423342346 <br class="br">&quot;Via the machine, time has become our ruler.&quot; - To Have or to Be? Continuum 1996. p. 129 <br class="br">Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft

Zitate über Liebe von Erich Fromm

Erich Fromm zitat: „In der Liebe kommt es zu dem Paradoxon, daß zwei Wesen eins werden und trotzdem zwei bleiben.“

„In der Liebe kommt es zu dem Paradoxon, daß zwei Wesen eins werden und trotzdem zwei bleiben.“

Erich Fromm buch Die Kunst des Liebens

"Die Kunst des Liebens", Frankfurt/M 1992 S. 31, Verlag Ullstein GmbH
"In the experience of love the paradox happens that two people become one, and remain two at the same time." - The Sane Society. Fawcett 1985. p. 37
Die Kunst des Liebens

„Nichts fördert das Kreative mehr als die Liebe, vorausgesetzt, sie ist echt.“

Erich Fromm

Pathologie der Normalität

„Liebe ist das Kind der Freiheit, niemals das der Beherrschung.“

Erich Fromm buch Die Kunst des Liebens

"Die Kunst des Liebens", Frankfurt/M 1992 S.39, Verlag Ullstein GmbH
"love is the child of freedom, never that of domination." - The Sane Society
Die Kunst des Liebens
Variante: Die Liebe ist das Kind der Freiheit,
niemals der Beherrschung

„Wenn es- wie ich aufzuzeigen versuchte - wahr ist, daß die Liebe die einzig befriedigende Antwort auf das Problem der menschlichen Existenz ist, dann muß jede Gesellschaft, die die Entwicklung der Liebe ausschließt, letzten Endes an ihrem Widerspruch zu den grundlegenden Notwendigkeiten der menschlichen Natur zugrunde gehen.“

Erich Fromm buch Die Kunst des Liebens

"Die Kunst des Liebens", Frankfurt/M (u.a.) 1956. S. 170.
"If it is true, as I have tried to show, that love is the only sane and satisfactory answer to the problem of human existence, then any society which excludes, relatively, the development of love, must in the long run perish of its own contradiction with the basic necessities of human nature." - The Art of Loving (1956). Chapter 2
Die Kunst des Liebens

„[…] kann Lust dennoch kein Wertkriterium sein. Denn es gibt Menschen, die an der Unterwerfung und nicht an der Freiheit Lust empfinden, für die nicht Liebe, sondern Haß, nicht produktive Arbeit, sondern Ausbeutung Lust bedeutet.“

Erich Fromm

Psychoanalyse und Ethik, in: Analytische Charaktertheorie Band II. Autorisierte Übersetzung von Liselotte und Ernst Mickel. Deutsche Verlags-Anstalt, 1980. S. 14
"[...] pleasure cannot be a criterion of value. For there are people who enjoy submission and not freedom, who derive pleasure from hate and not from love, from exploitation and not from productive work.
Psychoanalyse und Ethik

Erich Fromm Zitate und Sprüche

„Wahrheit wird niemals durch Gewalt widerlegt.“

Erich Fromm

Die Kraft der Liebe

„Marx geht es wie der Bibel: Er wird viel zitiert und kaum verstanden.“

Erich Fromm

Humanismus als reale Utopie

„Der Krieg als Institution war ebenso wie das Königstum und die Bürokratie eine neue Erfindung, etwa aus der Zeit um 3000 v. Chr. Damals wie heute lagen ihm keine psychologischen Faktoren, wie etwa die menschliche Aggression, zugrunde.“

Erich Fromm buch Anatomie der menschlichen Destruktivität

"Anatomie der menschlichen Destruktivität", S. 186
"War as an institution was a new invention, like kingdom or bureaucracy, made around 3000 BC. Then as now, it was not caused by psychological factors, such as human aggression, but, aside from the wishes for power and glory of the kings and their bureaucracy, was the result of objective conditions thast made war useful and which, as a consequence, tended to generate and increase human destructiveness and cruelty." - The Evidence Against the Instinctivist Thesis, in: The Anatomy of Human Destructiveness. p. 163
Anatomie der menschlichen Destruktivität

„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten.“

Erich Fromm buch Haben oder Sein

Das Zusichkommen des Menschen. Fernsehinterview mit Micaela Lämmle und Jürgen Lodemann, in: Basler Magazin, Basel, Nr. 47 (24.12.1977), S. 3. Wiederveroeffentlicht in: Erich Fromm als Vordenker: "Haben oder Sein" im Zeitalter der ökologischen Krise, Rainer Funk, Erich Fromm, Marko Ferst, Burkhard Bierhoff, Johannes Rau u.a., Edition Zeitsprung, Berlin 2002. S. 18

Erich Fromm: Zitate auf Englisch

“if i am what i have, and i lose what i have, who then am i?”

Erich Fromm

Variante: If I am what I have, and if I lose what I have, who then am I?

“There is no meaning to life except the meaning man gives his life by the unfolding of his powers.”

Erich Fromm

Quelle: Man for Himself: An Inquiry into the Psychology of Ethics

“Human history began with an act of disobedience, and it is not unlikely that it will be terminated by an act of obedience.”

Erich Fromm

"Disobedience as a Psychological and Moral Problem" in On Disobedience and Other Essays (1981)

“Even good deeds by the enemy are considered a sign of particular devilishness, meant to deceive us and the world, while our bad deeds are necessary and justified by our noble goals which they serve.”

Erich Fromm buch Die Kunst des Liebens

The Art of Loving (1956)
Kontext: The lack of objectivity, as far as foreign nations are concerned, is notorious. From one day to another, another nation is made out to be utterly depraved and fiendish, while one’s own nation stands for everything that is good and noble. Every action of the enemy is judged by one standard — every action of oneself by another. Even good deeds by the enemy are considered a sign of particular devilishness, meant to deceive us and the world, while our bad deeds are necessary and justified by our noble goals which they serve.

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