„[Der Mensch] würde dem Wahnsinn verfallen, wenn er sich nicht aus diesem Gefängnis befreien könnte - wenn er nicht in irgendeiner Form seine Hände nach anderen Menschen ausstrecken und sich mit der Welt außerhalb seiner selbst vereinigen könnte.“

Die Kunst des Liebens

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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Erich Fromm37
deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe 1900 - 1980

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„der Mensch ist nicht zu denken außerhalb des Staates.“

—  Adam Müller von Nitterdorf Jurist und Antisemit, deutscher Philosoph, Diplomat, Publizist und Staatstheoretiker 1779 - 1829

Daß die politischen Systeme aus todten Begriffen erbauet sind, während die lebendige Idee darin herrschen sollte. In: Die Elemente der Staatskunst, Erster Theil, Zweite Vorlesung, bei J. D. Sander, Berlin 1809, S. 40, [mueller_staatskunst01_1809/74]

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„Die Welt ist ein Gefängnis.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, Götz von Berlichingen

Götz von Berlichingen, Fünfter Akt – Gärtchen am Turn / Elisabeth
Dramen, Götz von Berlichingen (1773)

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„Menschen sollen an der Hand eines anderen Menschen sterben und nicht durch die Hand eines anderen Menschen“

—  Franz König österreichischer Kardinal und Erzbischof 1905 - 2004

aus einem Brief vom 16. Jänner 2004 an den Präsidenten des Österreichischen Verfassungskonventes zwecks Euthanasieverbot Erzdiözese Wien http://www.erzdioezese-wien.at/edw/erzbischof/predigten/30/articles/2004/03/27/a5205

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„Im Gefängnis gewesen sein, das ist ein großes Erlebnis, das kein politischer Mensch aus seinem Dasein streichen kann.“

—  Carl von Ossietzky, buch Rückkehr

Rückkehr. In: Die Weltbühne, 28. Jahrgang, Nummer 52, 27. Dezember 1932, 2. Band, Verlag der Weltbühne, Charlottenburg, S. 925,
Beiträge in "Die Weltbühne"

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„Es giebt unter den Menschen viele solcher Charaktere, in denen sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften vereinigen.“

—  Johann Jakob Engel deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker 1741 - 1802

Über Emilia Galotti. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 167.

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„[…] Menschen, die nur die eine Seite irgendeiner Wahrheit erblickt haben.“

—  Egon Friedell, buch Kulturgeschichte der Neuzeit

Kulturgeschichte der Neuzeit. München: Beck, 1969. S. 375; gemeint sind Gelehrte

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„Missliebige Menschen können einseitig zu Terroristen erklärt und ohne Gerichtsverfahren ins Gefängnis geworfen werden.“

—  Amartya Sen indischer Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph 1933

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/friedenspreis-fuer-amartya-sen-anschreiben-gegen-die-ungerechtigkeiten-dieser-welt-17007679.html

„Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daß sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!“

—  Gerrit Engelke deutscher Arbeiterdichter 1890 - 1918

Mensch zu Mensch. Aus: Rhythmus des neuen Europa. Gedichte. Jena: Diederichs, 1921. S. 7 http://www.zeno.org/Literatur/M/Engelke,+Gerrit/Gedichte/Rhythmus+des+neuen+Europa/Mensch+zu+Mensch

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„Eine ganze Erklärung der Welt existiert außerhalb von uns“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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„6.41 Der Sinn der Welt muss ausserhalb ihrer liegen.“

—  Ludwig Wittgenstein, buch Tractatus Logico-Philosophicus

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„Die Welt ist nur ein großes Gefängnis, aus dem täglich einige zur Exekution geführt werden.“

—  Walter Raleigh englischer Seefahrer, Entdecker und Schriftsteller 1554 - 1618

Ausspruch im Gefängnis vor seiner Hinrichtung, 1618
Zugeschrieben

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„Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat.“

—  Anaxagorás griechischer Philosoph -500 - -428 v.Chr

Überliefert durch Aristoteles, De partibus animalium, IV, 10; 687 a 7

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„Es liegt nicht in meiner Macht – und nicht in der Macht irgendeines Menschen in Deutschland – zu bestimmen, wie viele Menschen hierher kommen.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954

Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlingspolitik-angela-merkel-den-aufnahmestopp-gibt-es-nicht/12422322.html im Interview mit Anne Will am 7. Oktober 2015
2015

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„Alles ist im Menschen, alles ist für den Menschen! Es besteht nur der Mensch; alles übrige ist das Werk seiner Hände und seines Gehirns! Der Mensch! Das ist groß! Das klingt… stolz! Der Mensch!“

—  Maxim Gorki, Nachtasyl

DRAMEN, Nachtasyl, Winkler Verlag, München 1976, ISBN 3538050899, S. 185, meist verkürzt verwendet: "Ein Mensch, wie stolz das klingt!" in: www.taz.de https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2015%2F04%2F11%2Fa0147&cHash=32a3aa2e27753a86431bde3204119e56, "Literatur als Praxis?: Aktualität und Tradition operativen Schreibens",

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