Zitate von Joseph Goebbels Seite 2

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Joseph Goebbels

Geburtstag: 29. Oktober 1897
Todesdatum: 1. Mai 1945
Andere Namen:Paul Joseph Goebbels

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Joseph Goebbels war einer der einflussreichsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus und einer der engsten Vertrauten Adolf Hitlers. Als Gauleiter von Berlin ab 1926 und als Reichspropagandaleiter ab 1930 hatte er wesentlichen Anteil am Aufstieg der NSDAP in der Schlussphase der Weimarer Republik. Von 1933 bis 1945 war er Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda und Leiter der Reichskulturkammer. Damit trug er dazu bei, Presse, Rundfunk und Film sowie den gesamten Kulturbereich mithilfe strenger Zensur- und Repressionsmaßnahmen im Sinne des Nationalsozialismus auszurichten.

Durch die Verbindung von demagogischer Rhetorik, planvoll choreographierten Massenveranstaltungen und effektiver Nutzung moderner Technik für Propagandazwecke, insbesondere des Einsatzes von Film und Radio, gelang es ihm, weite Teile des deutschen Volkes für den Nationalsozialismus zu indoktrinieren sowie Juden und Kommunisten zu diffamieren. Während des Zweiten Weltkriegs zeichnete Goebbels selbst für die Wochenschau verantwortlich, die ein zentrales Medium der Inlandspropaganda darstellte. Er veröffentlichte zudem zahlreiche Leitartikel in führenden Zeitungen, die auch im Rundfunk verlesen wurden. Seine berüchtigte Sportpalastrede vom Februar 1943, in der er die Bevölkerung zum „totalen Krieg“ aufrief, steht beispielhaft für die Manipulation der Bevölkerung. Durch antisemitische Propaganda und Aktionen wie die Novemberpogrome 1938 bereitete er ideologisch die Deportation und anschließende Vernichtung von Juden und anderen Minderheiten vor und gilt damit als einer der entscheidenden Wegbereiter des Holocausts.

Die umfangreichen Tagebücher, die er von 1924 bis zu seinem Suizid führte, gelten als wichtige Quelle für die Geschichte der NSDAP und des „Dritten Reiches“.

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Zitate Joseph Goebbels

„After supper we are sitting close to the church in a quiet spot. As if from a distance we hear prayers and singing. The monks are holding their vesper services. Then it falls silent, wonderfully silent!
The sun has already set. … We are quiet, too. … A door is closed somewhere. A man's, then a woman's voice. Children are praying! My dear Jesus! Then it falls silent again. Wonderfully silent!
The night spreads its wide, black wings over the land.“

—  Joseph Goebbels
Nach dem Abendbrot sitzen wir an der Kirche in einem stillen Winkel. Wie von ferne hören wir Gebet und Singen. Die Mönche halten ihre Abendandacht. Und dann wird es still, wunderbar still! Die Sonne ist schon untergegangen. … Auch wir schweigen. … Irgendwo wird eine Tür geschlossen. Eine Männer-, dann eine Frauenstimme. Kinderbeten! Du lieber Jesus mein! Dann wird es wieder still. Wunderbar still! Die Nacht legt ihre breiten, schwarzen Flügel auf das Land.

„We shall be quiet and wait till a star falls from heaven. Can you see, how above one light appears after the other and they together form a dome! We sit in silence and fold our hands in prayer. We shall be quiet and wait until a star falls from heaven.“

—  Joseph Goebbels
Wir wollen stille sein und warten, bis ein Stern vom Himmel fällt. Siehst du, wie oben Licht an Licht sich zündet zu einem Dom! Wir sitzen im Schweigen und falten die Hände zum Gebet. Wir wollen stille sein und warten bis ein Stern vom Himmel fällt.

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„Dostoyevsky is ahead of his time - a few daring steps. You follow him, dizzying, fearful, incredulous; but you follow. He won't let loose, you have to follow. … You simply have to call him unique. He comes from nowhere and belongs nowhere. And yet he is always a Russian.“

—  Joseph Goebbels
Dostojewski ist seiner Zeit noch um ein paar gewagte Schritte voraus. Man folgt ihm schwindelnd, bange, ungläubig; aber man folgt. Er lässt nicht locker, man muss folgen. … Man muss ihn einfach als Unikum nehmen. Er kommt von nirgendwo und gehört nirgendwo hin. Und dabei bleibt er doch stets Russe.

„I feel how inside of me word follows word and thought follows thought, growing to the last act of creation. Holy hour of bringing forth, you are pain and pleasure, and a longing for form, image and essence. I am only the instrument that God uses to sing his song. I am only the vessel that nature smilingly fills with new wine.“

—  Joseph Goebbels
Ich fühle, wie in mir sich wachsend Wort an Wort, Gedanke an Gedanke reiht zum letzten Akt der Schöpfung. Heilige Stunde des Gebärens, Schmerz bist du und Lust und eine Sehnsucht nach Form, Gestalt und Wesen. Ich bin nur Instrument, darauf der alte Gott sein Lied singt. Ich bin nur harrendes Gefäß, in das Natur den neuen Wein mit Lächeln füllt.

„In the newspapers there is insulting and stirring up hatred. Those irresponsible daubers!
The people are on the streets -- rampaging and protesting. The magnates are sitting at the green table and calmly finish their game.
Old Europe is dying.
Well, it's a crazy world! Thrift, Horatio!
As if by a mysterious power one feels compelled to go out onto the streets. The thoughts wander outside to the stage which is portraying a drama of world history -- not an edifying one, but still a drama. It gives the earnest observer a lot to think about.“

—  Joseph Goebbels
In den Zeitungen wird gehetzt und geschimpft. Diese verantwortungslosen Schmieranten! Das Volk ist auf der Straße, randaliert und demonstriert. Die Herren sitzen am grünen Tisch und spielen seelenruhig ihre Partie zu Ende. Die alte Europa geht in die Binsen. Ja, es ist eine tolle Welt! Wirtschaft, Horatio! Man wird wie von einer geheimnisvollen Macht auf die Straße gezogen. Die Gedanken sind draußen, wo sich ein Stück Weltgeschichte abspielt -- kein erhebendes zwar, aber ein Stück. Der ernsthafte Zuschauer hat viel dabei nachzudenken.

„I put down the oars and float endlessly as if to the eternal shore. Blue light of the moon shines on my sail. My boat is gliding to a secure haven. Only silent waves break against it. Deepest silence surrounds me and my soul builds a golden bridge to a star.“

—  Joseph Goebbels
Ich lege die Ruder ein und fahre endlos, wie einem ewigen Gestade zu. Mondlicht spielt blau auf meinem Segel. Mein Nachen gleitet in einen sicheren Hafen. Nur leise schlagen die Wellen an meinen Kahn. Die tiefste Stille ist um mich, und meine Seele spannt eine goldene Brücke zu einem Stern.

„The fact that the causes and effective potentialities of Bolshevism were already existent in a latent form in democracy explains why Bolshevism flourishes only on democratic soil, and is indeed generally the inevitable consequence of a radical and excessively democratic conception of the State. Bolshevism allegedly makes a classless society its aim. The equality of whatever bears a human form, which democracy applied only to political and social life, is set up as a ruling principle for economic life also. In this respect there are supposed to be no differences left. But this equality of all individuals in respect of economic goods can, in the Marxist-Bolshevist view, result only from a brutal and pitiless class struggle.... It is only logical that in connexion with this, Bolshevism should proclaim the equality of nations and races.... The opposition between the democratic and the Bolshevist mentality and conception of the State are in the last resort merely theoretical, and here we have the answer to the mysterious riddle which overshadows Europe and the explanation both of the opposition in the lives of nations to-day and of the things which they have in common. It enables us to see at once why democracy and Bolshevism, which in the eyes of the world are irrevocably opposed to one another, meet again and again on common ground in their joint hatred of and attacks on authoritarian nationalist concepts of State and State systems. For the authoritarian nationalist conception of the State represents something essentially new. In it the French Revolution is superseded“

—  Joseph Goebbels
On National-Socialism, Bolshevism & Democracy (September 10, 1938) http://www.jewishvirtuallibrary.org/joseph-goebbels-on-national-socialism-bolshevism-and-democracy

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„How beautiful life is! Music and dancing! The violins are sobbing. The first stopper of a bottle of champagne bangs. And now there's a mad singing and shouting. Everybody joins in and sings and shouts! Embracing, friendship, eternal friendship! How beautiful the women are! Dressed in black and red. But you are the prettiest, Hertha! … Hey, you grumblers, go to hell! Music and dancing. The violins are sobbing. Women dressed in black and red. But you are the prettiest, Hertha!“

—  Joseph Goebbels
Wie schön ist das Leben! Musik und Tanz! Die Geigen schluchzen. Der erste Sektpfropfen knallt. Und nun ein tolles Singen und Schreien. Man singt und schreit mit. Umarmung, Freundschaft, ewige Freundschaft! Welch' schöne Frauen! In schwarz und rot! Und doch bist Du die Schönste, Hertha Holk! … Heda, ihr Miesmacher, der Teufel soll euch holen! Musik und Tanz. Die Geigen schluchzen. Frauen in schwarz und rot. Und doch bist Du die Schönste, Hertha Holk!

„Old Christmas Songs. I feel something like a longing for a lost homeland.
We are giving gifts to each other. A beautiful, old New Testament from Hertha Holk is my greatest joy. I thank her for being my solace and my strength.“

—  Joseph Goebbels
Alte Weihnachtslieder. Ich habe etwas wie Sehnsucht nach einem verlorenen Vaterland. Wir beschenken uns. Ein schönes, altes Jesustestament von Hertha Holk ist meine größte Freude. Ich danke ihr, dass sie mein Trost und meine Stärke ist.

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„Great hour! Spent together, rejoicing and dreaming. Days and years are gathering. We are a still island in the ocean of the world. Beginning and end! Border between life and eternity! Euphoria, fulfillment, existence!“

—  Joseph Goebbels
Große Stunde! Mit dem zweiten Menschen, dem anderen verjubelt und verträumt. Tage, Jahre sammeln sich. Eine ruhende stille Insel im Ozean Welt sind wir. Ende und Anfang! Grenze zwischen Leben und Ewigkeit! Rausch, Fülle, Dasein!

„Every age that has historical status is governed by aristocracies.
Aristocracy with the meaning - the best are ruling.
Peoples do never govern themselves. That lunacy was concocted by liberalism. Behind its "people's sovereignty" the slyest cheaters are hiding, who don't want to be recognized.“

—  Joseph Goebbels
Jedes Zeitalter wird, wenn es historischen Rang hat, von Aristokratien gestaltet. Aristokratie = die Besten herrschen. Niemals regieren Völker sich selbst. Diesen Wahnsinn hat der Liberalismus erfunden. Hinter seiner Volkssouveränität verstecken sich nur die gerissensten Schelme, die nicht erkannt sein wollen.

„A mother who is not everything for her children: a friend, a teacher, a confidant, a source of joy and founded pride, inducement and soothing, reconciliator, judge and forgiver, that mother obviously chose the wrong job.“

—  Joseph Goebbels
Eine Mutter, die ihren Kindern nicht alles: Freund, Lehrer, Vertraute, Quell der Freude und des gefestigten Stolzes, Ansporn, Dämpfer, Ankläger, Versöhner, Richter und Vergeber ist, die Mutter hat offenbar ihren Beruf verfehlt.

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