Kratinos (-500–-422 v.Chr) griechischer Komödiendichter und Zeitgenosse des Aristophanes
Nikainetos-Fragment
Original griech.: "Οἶνός τοι χαρίεντι πέλει ταχὺς ἵππος ἀοιδῷ: ὕδωρ δὲ πίνων οὐδὲν ἂν τέκοις σοφόν·"
Kratinos (-500–-422 v.Chr) griechischer Komödiendichter und Zeitgenosse des Aristophanes
Nikainetos-Fragment
Original griech.: "Οἶνός τοι χαρίεντι πέλει ταχὺς ἵππος ἀοιδῷ: ὕδωρ δὲ πίνων οὐδὲν ἂν τέκοις σοφόν·"
„Gar hübsch ists, auf seinem Pferde mit dem Mantelsäckchen wie auf einem Schiffe herumzukreuzen.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Charlotte von Stein, 2. Dezember 1777
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
Johann Wolfgang von Goethe Egmont
Egmont, IV. Aufzug – Der Culenburgische Palast / Egmont
Andere Werke
„Wenn Sie die Leute gefragt hätten, was sie wollten, hätten sie schnellere Pferde gesagt.“
Henry Ford (1863–1947) Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company
„An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.“
Konfuzius (-551–-479 v.Chr) chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie
Analekten (Lunyu)
Original: 驥不称其力,称其德也。 Jì bù chēng qí lì, chēng qí dé yě.
„Was rühmst du deinen schnellen Ritt! // Dein Pferd ging durch und nahm dich mit.“
Emanuel Geibel (1815–1884) deutscher Lyriker
Spruch 34. Aus: Neue Gedichte. 12. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1872. S. 130.
Friedrich Von Bodenstedt (1819–1892) deutscher Schriftsteller
Vermischte Gedichte und Sprüche 34
meist zitiert als: "Das größte Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde."
Sonstige
Meredith Michaels-Beerbaum (1969) deutsch-amerikanische Springreiterin
Alverde, Ausgabe Juli 2008, S. 8
„Aus hundert Kaninchen wird niemals ein Pferd und aus hundert Verdachtsgründen niemals ein Beweis.“
Fjodor Dostojewski buch Schuld und Sühne
Porfiri zu Raskolnikow in "Schuld und Sühne", S. 582 im 1971 erschienenen Buch im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar
Schuld und Sühne
„Ein Pferd, ein Pferd, mein Königreich für'n Pferd!“
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
5. Akt, 4. Szene / König Richard III. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005690854, books.google http://books.google.de/books?id=WdlMAAAAcAAJ&pg=PA123&dq=f%C3%BCr%27n <br class="br">Original engl. "A horse, a horse, my kingdom for a horse!" <br class="br">Richard III. - The Tragedy of Richard the Third
„Die Schnelligkeit eines durchgegangenen Pferdes zählt nicht.“
Jean Cocteau (1889–1963) französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
Hahn und Harlekin (1918); in: Jean Cocteau; Band 2: Prosa; Volk und Welt, Berlin 1971. S.285
„Ich dachte, mich tritt ein Pferd.“
Ulrich Plenzdorf buch Die neuen Leiden des jungen W.
Die neuen Leiden des jungen W.. Frankfurt/Main Suhrkamp 1973, Seite 84
„Ein gutes Pferd stirbt in den Sielen.“
Otto Von Bismarck (1815–1898) deutscher Politiker, Reichskanzler
Rede im Deutschen Reichstag am 4. März.1881
„Wer wird inmitten einer Furth die Pferde wechseln?“
Abraham Lincoln (1809–1865) US-amerikanischer Präsident
zitert bei Felix Bungener: Abraham Lincoln - Sein Leben, Wirken und Sterben. Bern 1866. S. 155 Autorisirte Uebersetzung des französischsprachigen Originals: Lincoln - Sa vie, son œuvre et sa mort. Lausanne 1865. Dort als "Ce n'est pas au milieu d'un gué qu'on change de chevaux". p. 146 <br class="br">"Es ist nicht gut, mitten im Strom die Pferde zu wechseln" - zitiert bei Wolfgang Mieder: „Mitten im Strom soll man Pferde nicht wechseln“. Zur Geschichte eines deutsch-amerikanischen Sprichworts ["Don’t swap horses in the middle of the stream". History of a German-American Proverb]. Zeitschrift für germanistische Linguistik. Band 33, Heft 1, Seiten 106–124, 115 reference-global http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/zfgl.2005.33.1.106 <br class="br">Original englisch: " I have not permitted myself, gentlemen, to conclude that I am the best man in the country; but I am reminded, in this connection, of a story of an old Dutch farmer, who remarked to a companion once that 'it was not best to swap horses when crossing streams'." - Erwiderung auf die Glückwünsche einer Delegation der National Union League zu seiner erneuten Nominierung für die Präsidentschaftswahlen; abgedruckt in New York Times, Herald und Tribune 10. Juni 1864; zitiert nach Collected Works of Abraham Lincoln. Volume 7 http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=lincoln;rgn=div1;view=text;idno=lincoln7;node=lincoln7%3A852
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
II, 2. Aph. 293
Menschliches, Allzumenschliches