Franz Kafka: Aktuelle Zitate

Die Aktuelle Zitate von Franz Kafka · Lesen Sie die neuesten Zitate in der Sammlung
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„Das ist Literatur. Flucht vor der Wirklichkeit.“

Franz Kafka

Zitate aus Gesprächen zwischen Gustav Janouch und Franz Kafka

„Wahrheit ist unteilbar, kann sich also selbst nicht erkennen; wer sie erkennen will, muß Lüge sein.“

Franz Kafka buch Die Zürauer Aphorismen

80*, S. 240
Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg

„Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.“

Franz Kafka buch Heimkehr

Heimkehr. In: Gesammelte Schriften, Band 5, Hrsg. Max Brod, Schocken Books, New York 1946, S. 140 books.google.de https://books.google.de/books?id=nzkjzmJtU40C&amp;q=%22Je+l%C3%A4nger+man+vor+der+T%C3%BCr+z%C3%B6gert%22 <br class="br">Andere Werke

„Manches Buch ist wie ein Schlüssel zu unbekannten Räumen innerhalb des eigenen Schlosses.“

Franz Kafka

Quelle: https://www.google.de/books/edition/Briefe%201902%201924/R1YoAQAAMAAJ?hl=de&gbpv=1&bsq=s%C3%A4len S. 20 google.de/books

https://homepage.univie.ac.at/werner.haas/1903/br03-002.htm

„Liebe ist, daß Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle.“

Franz Kafka

An Milena, Prag, 14. September 1920. In: Brief an Milena, Fischer, 1966, S. 172
Briefe

„Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.“

Franz Kafka buch Die Zürauer Aphorismen

30*, S. 230
Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg

„Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins.“

Franz Kafka

Tagebücher, 21. Juli 1913. In: Tagebücher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/tagebucher-19101923-9759/5 <br class="br">Tagebücher

„Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“

Franz Kafka

An Oskar Pollak, 27. Januar 1904. In: Briefe 1902-1924, Hrsg. Max Brod, S. Fischer, Frankfurt/Main 1966, S. 28 books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&amp;id=R1YoAQAAMAAJ&amp;dq=%22Ein+Buch+mu%C3%9F+die+Axt+sein+f%C3%BCr+das+gefrorene+Meer+in+uns.%22 <br class="br">Briefe <br class="br">Variante: Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Das glaube ich. <br class="br">Variante: […] ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. <br class="br">Quelle: Letters to Friends, Family, and Editors

„Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben.“

Franz Kafka buch Die Zürauer Aphorismen

13, S. 227
Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg

„Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.“

Franz Kafka buch Der Process

10. Kapitel, S. 401
Der Prozess
Variante: Die Logik war unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.

„Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.“

Franz Kafka

Tagebücher, 18. Oktober 1921. In: Tagebücher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/tagebucher-19101923-9759/13 <br class="br">Tagebücher <br class="br">Variante: Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebes um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.