zitiert in: "Bismarck - Der Reichsgründer" http://books.google.de/books?id=_m00pt3LIjQC&pg=PA608 von Otto Pflanze, Verlag C. H. Beck, München, 1997, S.608
Otto Von Bismarck: Aktuelle Zitate
Die Aktuelle Zitate von Otto Von Bismarck · Lesen Sie die neuesten Zitate in der Sammlung„Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden.“
Erstmals feststellbar als "Laws," says that illustrious rhymer, Mr. John Godfrey Saxe, "like sausages, cease to inspire respect in proportion as we know how they are made;" in: University Chronicle. University of Michigan (27 March 1869) books.google http://books.google.de/books?id=cEHiAAAAMAAJ&pg=PA164. Erst seit den 1930er Jahren wird das Bonmot Bismarck zugeschrieben; Fred R. Shapiro: "Quote... Misquote" http://www.nytimes.com/2008/07/21/magazine/27wwwl-guestsafire-t.html in The New York Times (21 July 2008). <br class="br">Fälschlich zugeschrieben <br class="br">Variante: Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden
„Die Liebe der Türken und Deutschen zueinander ist so alt, daß sie niemals zerbrechen wird.“
Im Gespräch mit Basiretçi Ali Efendi im August 1871, wie von diesem mitgeteilt in seinem Buch İstanbul'da Yarım Asırlık Vekayi-i Mühimme (1909), ed. Nuri Sağlam, İstanbul 1997, p. 128. In deutscher Übertragung zitiert in "Türken in Berlin 1871-1945" von Ingeborg Böer, Ruth Haerkötter, Petra Kappert, Berlin, New York 2002, S. 24

„Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“
Erstmals feststellbar 1879 als: Auch bemerkte ein Abgeordneter aus der „Gruppe Löwe" treffend: „Es wird nie mehr gelogen als vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.", in: Im neuen Reich. Wochenschrift für das Leben des deutschen Volkes in Staat, Wissenschaft und Kunst. Band 9 (1879), 1. Halbband, S. 199 books.google http://books.google.de/books?hl=de&id=TO0aAAAAYAAJ&q=jagd.<br>Ebenfalls ohne Bezugnahme auf Bismarck 1882 als "Es werden, lieber Freund, niemals so viel Unwahrheiten gesagt, wie in einem Kriege, nach einer Jagd und vor einer Wahl", in: „Wie mein Freund Reichstagsabgeordneter wurde. Humoreske“ von Emil Dominik in: „Über Land und Meer. Allgemeine Illustrirte Zeitung“ 1882 Nr. 7, S. 136 archive.org https://archive.org/stream/UeberLandUndMeer471882/Ueber%20Land%20und%20Meer%2047%20%281882%29#page/n127/mode/2up mittlere Spalte <br class="br">Bismarck wurde das Bonmot in gedruckter Form, soweit ersichtlich, erstmals 1904 zugeschrieben in Zeitschrift für Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Im Auftrage der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Band 2 (1904) S. 283 books.google http://books.google.de/books?id=ZwETAQAAMAAJ&q=jagd: "[...] wenn Bismarck sein bekanntes Wort über die Gelegenheiten, bei welchen am meisten gelogen wird, zu wiederholen hätte, so müßte er den von ihm genannten dreien (vor einer Wahl, während eines Krieges, nach einer Jagd) jedenfalls die Unterleibsentzündung der Frau voranschicken."<br>Zuvor war jeweils ohne Nennung eines Urhebers 1895 http://books.google.de/books?id=stoYAQAAIAAJ&q=gelogen von "Bonmot", 1897 http://books.google.de/books?id=ZkoxAQAAMAAJ&q=gelogen von "der sprichwörtlichen Beantwortung der Frage, wann am meisten gelogen wird", 1898 http://books.google.de/books?id=LzkZAAAAYAAJ&q=%22einer+jagd%22 von einer "alte[n] Geschichte" und 1901 http://books.google.de/books?id=sjsZAAAAYAAJ&q=gelogen von "man pflegt zu sagen" die Rede gewesen. Die Neue Zeit - Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie sprach zwar 1906 http://books.google.de/books?id=YtY5AQAAMAAJ&q=gelogen von einem "Selbstbekenntnis" Bismarcks; die ebenfalls sozialdemokratische Zeitschrift Das freie Wort schrieb es im selben Jahr http://books.google.de/books?id=LjQ8AQAAIAAJ&q=%22mehr+gelogen%22 allerdings einem nicht namhaft gemachten Abgeordneten der Zentrumspartei zu. <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
„Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.“
Rede im Deutschen Reichstag, 12. Juni 1882. Reichstagsprotokolle 1882/83, 1 S. 362 http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k5_bsb00018438_00444.html links mittig <br class="br">Parlamentsreden, Reden im Deutschen Reichstag (chronologisch)
Gesammelte Werke (Friedrichsruher Ausgabe) 1924/1935, Band 9, S.195/196, zitiert auf Zeit. de
Brief an seine Schwester Malwine (März 1861), Bismarck-Briefe (1955), S. 276 https://books.google.de/books?id=oIkkkcUIfqMC&pg=PA276
Rede am 6. Februar 1888. reichstagsprotokolle.de 1887/88,2 http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k7_bsb00018648_00043.html S. 733 (D); vgl. Büchmann 1898, S. 562 http://www.susning.nu/buchmann/0596.html, 563 http://www.susning.nu/buchmann/0597.html <br class="br">Variante: Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt - und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen lässt.
„es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit todtgeschlagen wie mit dem Biertrinken.“
Rede im Deutschen Reichstag, 28. März 1881. reichstagsprotokolle.de http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k4_bsb00018413_00616.html S. 562 linke Spalte 4. Absatz
Gedanken und Erinnerungen Kapitel 12 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20002732971
Otto von Bismarck: Über die deutsche Frage. Rede gehalten am 3. Dezember 1850; in: Fürst Bismarcks gesammelte Reden. Berlin 1895. Band 1. S. 50-58, hier S. 53.
Zu Gyula Andrássy in Salzburg am 18. September 1877. Eduard von Wertheimer: Graf Julius Andrássy. Sein Leben und seine Zeit. III. Band. Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart 1914 Seite 42 f. books.google http://books.google.de/books?id=2skhAAAAMAAJ&q=demi
Otto Von Bismarck buch Gedanken und Erinnerungen
Gedanken und Erinnerungen. Zweites Buch. Zehntes Kapitel, III zeno.org http://www.zeno.org/nid/20002732289.
„Kein Band hält so fest wie dieses.“
Bekenntnis zu seinem Corps am 27. April 1895 in Friedrichsruh, Quelle: Franz Stadtmüller: Geschichte des Corps Hannovera zu Göttingen 1809-1959. S. 119 mwN
Die preußischen Gesandtschaften an deutschen Höfen. Erklärung des Minister-Präsidenten Fürsten von Bismarck in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 15. Januar 1872. No. 3. Provinzial-Correspondenz. Zehnter Jahrgang. 17. Januar 1872. zefys.staatsbibliothek-berlin.de http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/amtspresse/ansicht/issue/9838247/1786/2/ <br class="br">Zugeschrieben
„Gib, dass ich meine Johanna wiedersehe.“
Letzte Worte, 30. Juli 1898, seine Frau Johanna starb vier Jahre vor ihm
„Keine Regierung ist für die Landeseinteressen so schädlich wie eine schwache.“
Quelle: zitiert aus: Fürst von Bülow: Deutsche Politik, S. 216, Berlin 1916