Friedrich Hölderlin: Aktuelle Zitate

Die Aktuelle Zitate von Friedrich Hölderlin · Lesen Sie die neuesten Zitate in der Sammlung
Friedrich Hölderlin: 75 Zitate53 Gefällt mir

„Wer auf sein Elend tritt, steht höher. Und das ist herrlich, dass wir erst im Leiden recht der Seele Freiheit fühlen.“

Friedrich Hölderlin buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Diotima LI, S. 50
Hyperion, II. Band

„Wie unvermögend ist doch der gutwilligste Fleiss der Menschen gegen die Allmacht der ungetheilten Begeisterung.“

Friedrich Hölderlin buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin IV, S. 20
Hyperion, I. Band

„Wie ein heulender Nordwind, fährt die Gegenwart über die Blüthen unsers Geistes und versengt sie im Entstehen.“

Friedrich Hölderlin buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin IV, S. 23
Hyperion, I. Band

„Tausendmal hab' ich es ihr und mir gesagt: das Schönste ist auch das Heiligste.“

Friedrich Hölderlin buch Hyperion

Zweites Buch, Hyperion an Bellarmin XVII, S. 99
Hyperion, I. Band

„Religion ist Liebe der Schönheit.“

Friedrich Hölderlin buch Hyperion

Zweites Buch, Hyperion an Bellarmin XXX, S. 142
Hyperion, I. Band

„Es lebte nichts, wenn es nicht hoffte.“

Friedrich Hölderlin buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin VI, S. 38
Hyperion, I. Band

„Der Zwang des Gesezes und des Schiksaals betastet es nicht; im Kind’ ist Freiheit allein.“

Friedrich Hölderlin buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin III, S. 13
Hyperion, I. Band

„Trüb ists heut, es schlummern die Gäng' und die Gassen und fast will // Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.“

Friedrich Hölderlin

Der Gang aufs Land, An Landauer, Anfang, in: Sämtliche Werke und Briefe, Band 1: Gedichte, Deutscher Klassiker Verlag, 1992, ISBN 3-618-60810-1, S. 276f., gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/friedrich-h-262/146

„Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen! // Und einen Herbst zu reifem Gesange mir, // Daß williger mein Herz, vom süssen // Spiele gesättiget, dann mir sterbe.“

Friedrich Hölderlin buch An die Parzen (Hölderlin)

An die Parzen, 1. Strophe, zitiert nach: Taschenbuch für Frauenzimmer von Bildung, Joh. Frid. Steinkopf, Stuttgart 1799, S. 166

„Die Mauern stehn // Sprachlos und kalt, im Winde // Klirren die Fahnen.“

Friedrich Hölderlin buch Hälfte des Lebens

Hälfte des Lebens, Verse 12-14, zitiert nach: Taschenbuch für das Jahr 1805. Der Liebe und Freundschaft gewidmet, 1. Auflage, Verlag Friedrich Wilmans, Frankfurt am Mayn 1805, S. 85

„Die Kunst ist der Übergang aus der Natur zur Bildung, und aus der Bildung zur Natur“

Friedrich Hölderlin

Widmunung im Hyperion für Prinzessin Auguste von Hessen-Homburg, zitiert nach: Friedrich Hölderlin, Sämtliche Werke >Frankfurter Ausgabe<, Band 20, Hrsg. D. E. Sattler, Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main/Basel 2008, ISBN 978-3-87877-603-1, S. 84,

„Wir sind nichts; was wir suchen, ist alles.“

Friedrich Hölderlin

Fragment von Hyperion, aus: Neue Thalia, Vierter Band, Hrsg. Friedrich Schiller, Georg Joachim Göschen, Leipzig 1793, S. 220