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Niccolo Machiavelli Foto
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„Zieh viele darüber zurate, was du tun sollst, aber teile nur wenigen mit, was du ausführen wirst.“

Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat

Kriegskunst
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„Dem Problem der Toleranz dürften Sie kaum gewachsen sein, Ingenieur. Prägen Sie sich immerhin ein, daß Toleranz zum Verbrechen wird, wenn sie dem Bösen gilt.“

Thomas Mann buch Der Zauberberg

Der Zauberberg, Sechstes Kapitel, letzter Abschnitt: Als Soldat und brav. S. Fischer 1954, S. 731
Der Zauberberg

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„komponirt ist schon alles – aber geschrieben noch nicht.“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Komponist der Wiener Klassik

Brief an seinen Vater, "Mon trés cher Pére!", "Munic ce 30 decembre 1780", während der Arbeit an Idomeneo, http://dme.mozarteum.at/DME/briefe/letter.php?mid=1139&cat=

Wolfgang Amadeus Mozart Foto

„Was mich aber am meisten aufrichtet und guten Mutes erhält, ist, dass ich ein ehrlicher Deutscher bin.“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Komponist der Wiener Klassik

Brief vom 29. Mai 1778

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„Tu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist.“

Theodore Roosevelt (1858–1919) US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA

Original engl.: There is a bit of homely philosophy, quoted by Squire Bill Widener, of Widener's Valley, Virginia, which sums up one's duty in life: "Do what you can, with what you've got, where you are." - An Autobiography (1913). Chapter IX: Outdoors and Indoors http://www.bartleby.com/55/9.html

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„Stalin: Hör auf, Leute zu schicken, um mich umzubringen. Wir haben schon fünf von ihnen gefangen, einer davon mit einer Bombe und ein anderer mit einem Gewehr… Wenn Du nicht aufhörst, Mörder zu schicken, werde ich einen nach Moskau schicken, und ich werde keinen zweiten schicken müssen.“

Josip Broz-Tito (1892–1980) jugoslawischer Partisanenführer und Staatspräsident

Nachricht an Josef Stalin, gefunden in Stalins persönlichen Unterlagen, zitiert nach Robert Service, »Stalin: A Biography« (Harvard University Press, Cambridge 2005), S. 592.
“Stalin: Stop sending people to kill me! We’ve already captured five of them, one with a bomb and another with a rifle… If you don’t stop sending killers, I’ll send one to Moscow, and I won’t have to send another.”

John Ronald Reuel Tolkien Foto

„Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.“

John Ronald Reuel Tolkien Der Herr der Ringe

(Gandalf zu Frodo über Gollum) Der Herr der Ringe, Band 1 "Die Gefährten", Klett-Cotta, Stuttgart 1979, Erstes Buch, S. 82. Übers.: Margaret Carroux
Original engl.: "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be eager to deal out death in judgement."
Der Herr der Ringe (1954-1955)

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„Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Schulverwaltung.“

Mark Twain buch Following the Equator

Following the Equator, chapter LXI
Original engl.: "In the first place God made idiots. This was for practice. Then He made School Boards."
Following the Equator
Variante: Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Verlags-Lektoren.

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„Die Wissenschaft versucht, allgemeine Regeln aufzustellen, die den gegenseitigen Zusammenhang der Dinge und Ereignisse in Raum und Zeit bestimmen. Für diese Regeln, beziehungsweise Naturgesetze wird allgemeine und ausnahmslose Gültigkeit gefordert – nicht bewiesen.“

Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker

Aus meinen späten Jahren. DVA Stuttgart 1979. S. 44. Zitiert bei Dieter Hattrup: Glaube und Wissenschaft - im ewigen Streit? Vortrag 14. September 2009 http://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/erzbistum/schule-hochschule/religionspaedagogik/paedagogischewoche/dokumentationen/2009/Montag/hattrup-montag.pdf S. 6 <br class="br">Englisch: &quot;It is the aim of science to establish general rules which determine the reciprocal connection of objects and events in time and space. For these rules, or laws of nature, absolutely general validity is required - not proven.&quot; - Science and Religion. In: Science, Philosophy and Religion - A Symposium. The Conference on Science, Philosophy and Religion in Their Relation to the Democratic Way of Life, Inc., New York, 1941. p. 209-215 <br class="br">Naturwissenschaft

Albert Einstein Foto

„Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.“

Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker

in einem Brief an Jost Winteler vom 8. Juli 1901, Schulman et. al. (Hrsg.): &quot;The Collected Papers of Albert Einstein&quot; (CPAE), Bd. 1, doc 115, S. 310, zitiert in Yehuda Elkana &quot;Einsteins Erbe&quot; http://web.ceu.hu/yehuda_einstein_legacy_de.pdf (Eröffnungsvortrag für Deutschlands Einstein-Jahr 2005), S. 12/15, und bei Jürgen Renn: &quot;Wie Einstein die Relativitätstheorie fand&quot;, in: Frank Steiner (Hrsg.): &quot;Albert Einstein&quot;, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2005, S. 65 books.google.de http://books.google.de/books?id=NbbzAUehU50C&amp;pg=PA65 <br class="br">1900s

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„Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, // ein letztes Glück und einen letzten Tag.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker

Sprüche in Reimen/ Epilog zum Trauerspiele Essex (18.10.1913) in: Nachgelassene Werke Bd. V, 1833, Seite 286
Andere Werke

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„Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe.“

Hermann Hesse (1877–1962) deutschsprachiger Schriftsteller

Brief, 23. Juli 1950. zitiert in: "Mein Hermann Hesse – Ein Lesebuch", Hrsg. Udo Lindenberg, Suhrkamp Verlag 2008, S. 28

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„Nun, aller höhere Humor fängt damit an, daß man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt.“

Hermann Hesse buch Der Steppenwolf

Figur »Pablo« in: Der Steppenwolf. Suhrkamp, 1974. S. 227. ISBN 9783518366752.

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„Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.“

Franz Kafka buch Der Process

10. Kapitel, S. 401
Der Prozess
Variante: Die Logik war unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.

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„Der Mensch ist von Natur böse. Er tut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre.“

Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung

Reflexionen zur Anthropologie, 1425. AA XV, Seite 622, 9f
Reflexionen zur Anthropologie (1798)

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„Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.“

Martin Luther King I Have a Dream

Original engl.: &quot;I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.&quot; <br class="br">Aus der Rede &quot;I Have A Dream&quot; http://www.usconstitution.net/dream.html am Lincoln Memorial in Washington D.C. am 28. August 1963 <br class="br">Quelle: Herausgeber: Bahr, Hans-Eckehard Bahr und Grosse, Heinrich W. Düsseldorf, 2003. ISBN 3-491-45025-X

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„Die Revolutionäre machen nicht die Revolution! Die Revolutionäre sind diejenigen, die wissen, wann die Macht auf der Straße liegt und wann sie sie aufheben können!“

Hannah Arendt (1906–1975) US-amerikanische Politologin und Philosophin deutscher Herkunft

Macht und Gewalt, S. 111
"Revolutionaries do not make revolutions! The revolutionaries are those who know when power is lying in the street and when they can pick it up." - "Thoughts on Politics and Revolution". In: "Crisis of the Republic". Harcourt Brace 1972, p. 206

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„Was wäre die Folge, wenn es dem Kapital gelänge, die Republik der Sowjets zu zerschlagen? Eine Epoche der schwärzesten Reaktion würde über alle kapitalistischen und kolonialen Länder hereinbrechen, man würde die Arbeiterklasse und die unterdrückten Völker vollends knebeln, die Positionen des internationalen Kommunismus würden liquidiert.“

Josef Stalin (1879–1953) sowjetischer Politiker

Werke Band 9, Dietz 1953, S. 24 books.google https://books.google.de/books?id=vwMhAQAAMAAJ&amp;q=schwärzesten, &quot;Noch einmal über die sozialdemokratischen Abweichungen in unserer Partei, III. Die Meinungsverschiedenheiten in der KPdSU&quot;, Rede am 7. Dezember 1926 auf dem VII. erweiterten Plenum des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale