„Albert spricht es aus. "Der Krieg hat uns für alles verdorben."
Er hat recht. Wir sind keine Jugend mehr. Wir wollen die Welt nicht mehr stürmen. Wir sind Flüchtende. Wir flüchten vor uns. Vor unserem Leben. Wir waren achtzehn Jahre und begannen die Welt und das Dasein zu lieben; wir mussten darauf schießen. Die erste Granate, die einschlug, traf in unser Herz. Wir sind abgeschlossen vom Tätigen, vom Streben, vom Fortschritt. Wir glauben nicht mehr daran; wir glauben an den Krieg.“
Ähnliche Zitate
Rudi Dutschke (1940–1979) deutscher Studentenführer
Günter Gaus im Gespräch mit Rudi Dutschke https://www.youtube.com/watch?v=SeIsyuoNfOg
Henri Barbusse buch Das Feuer
"Das Feuer" (orig.: Le Feu, 1916), Zürich 1920, ins Deutsche übersetzt von L. von Meyenburg, S. 390
„Er lebte in mehreren Welten, und mehrere Welten leben in ihm.“
Hans-Christian Oeser (1950) deutscher Übersetzer und Herausgeber
Oscar Wilde Abc
Carlo Chatrian (1971) italienischer Filmkritiker und Filmfestivalorganisator
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„Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!“
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
"Schwarz-weiß-rote Erinnerungen", in: "Hamburger Echo", 30. Juli 1921, S. 1
Andere
Helmuth Karl Bernhard von Moltke (1800–1891) preußischer Generalfeldmarschall und Chef des Generalstabes
am 14. Mai 1890 in einer Rede als Abgeordneter im Reichstag Protokoll S. 76 oben rechts http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k8_bsb00018664_00182.html
„Disziplin im Krieg zählt mehr als Wut.“
Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat
Alfred Delp (1907–1945) deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer
Gesammelte Schriften, hrsg. von Roman Bleistein, Band 4 - Aus dem Gefängnis, Knecht, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7820-0499-X, S. 111