„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel
Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme
einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem
stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,
und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,
uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.“

Quelle: Duino Elegies (1922)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926

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„Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen.“

—  Rainer Maria Rilke österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926

1. Duineser Elegie

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„Ein jeder Engel ist schrecklich.“

—  Rainer Maria Rilke österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926

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„Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pensées VI, 358
Original franz.: "L'homme n'est ni ange ni bête, et le malheur veut que qui veut faire l'ange fait la bête."

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„Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht, der findet gewiß seinen Engel.“

—  Moritz Gottlieb Saphir österreichischer Schriftsteller 1795 - 1858

Große, gewaltige Wohlthätigkeits-Akademie und Vorlesung von Menschen und Thieren in der Arche Noa, zum Besten der ersten großen Ueberschwemmung. In: Ausgewählte Schriften. Band 8. Brünn und Wien, 1865. S. 27

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„Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.“
Non quicumque illuminatur ab Angelo, cognoscit se ab Angelo illuminari.

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

Summa theologica I, q. 111, art. 1 ad 3

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„Es gibt keine schöne Fläche ohne eine schreckliche Tiefe.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

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„Es ist, als wenn ein Engel schiebt.“

—  Adolf Galland deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger 1912 - 1996

Die Ersten und die Letzten. Schneekluth, München 1975, Seite 347, ISBN 3-7951-0075-5; gemeint ist Gallands erster Testflug mit einer Me 262 am 22. Mai 1943

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„Ich mag schöne Melodien, die mir schreckliche Dinge erzählen.“

—  Tom Waits US-amerikanischer Sänger und Schauspieler 1949

„Der Unnerschied von einen Mensch und einen Engel ist leicht. Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Mensch ist außen.“

—  Fynn britischer Schriftsteller 1919 - 1999

Ausspruch der sechsjährigen Anna, mit dem das unter dem Pseudonym Fynn veröffentlichte Buch Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna beginnt. Deutsche Übersetzung von Helga Heller-Neumann. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1978. ISBN 3-596-22414-4, S. 7.
Original engl.: "The diffrense from a person and an angel is easy. Most of an angel is in the inside and most of a person is on the outside." - Mister God, This is Anna. (1974)

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„Nichts ist schrecklich, was notwendig ist.“

—  Euripidés klassischer griechischer Dichter -480 - -406 v.Chr

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„Nichts ist schrecklich als die Angst selbst.“
Nil terribile nisi ipse timor.

—  Francis Bacon englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

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„In der Kindheit frühen Tagen | hört off von Engel sagen, | die des Himmels here Wonne | tauschen mit der Erdensone, || daß, wo bang ein Herz in Songen | schmactet vor der Welt verborgen, | daß, wo brünstig sein Gebet | einzig um Erlösung fleht, | da der Engel nieder schwebt, | und es sanft gen Himmel hebt.“

—  Mathilde Wesendonck deutsche Schriftstellerin und die Geliebte des Komponisten Richard Wagner 1828 - 1902

Questo è il I canto, di una serie di cinque (Wesendonck Lieder) che furono musicati tutti da Richard Wagner

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