„[…] das Schöne ist nichts // als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, // und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, // uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.“
Die erste Elegie, Verse 4-7. In: Duineser Elegien, Insel-Verlag, Leipzig 1923, S. 7
Andere Werke
Rainer Maria Rilke106
österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875–1926Ähnliche Zitate
„Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen.“
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
1. Duineser Elegie
„Ein jeder Engel ist schrecklich.“
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
„Es ist schrecklich, jung zu sein. Es ist schrecklich. Furchtbar.“
William Faulkner (1897–1962) US-amerikanischer Schriftsteller
„Es gibt keine schöne Fläche ohne eine schreckliche Tiefe.“
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
„Ich mag schöne Melodien, die mir schreckliche Dinge erzählen.“
Tom Waits (1949) US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
„Nichts ist schrecklich, was notwendig ist.“
Euripidés (-480–-406 v.Chr) klassischer griechischer Dichter
Fragmente
„Nichts ist schrecklich als die Angst selbst.“
Nil terribile nisi ipse timor.
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
„Im Namen der Mutter wurden die schrecklichsten und schönsten Gedichte der Welt geschrieben.“
Franz Josef Wagner (1943) deutscher Boulevardjournalist
7. Januar 2003
Aus Wagners Kolumne