„Das wirst du finden, wenn du acht giebst, wie die Welt ist, und lange vor Machiavell war. Die dem Recht vorstehen, sind oft die ungerechtsten; die der Religion vorstehen, häufig die Gottlosesten; die der Gelehrsamkeit vorstehen, oft die unerfahrensten; die über Geschäfte gesetzt sind, die trägsten; die die Humanität befördern sollen, die inhumansten.“

Zerstreute Blätter , Dritte Sammlung, S. 98. Einige vaterländische Gespräche - Machiavell
Zerstreute Blätter

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Johann Gottfried Herder40
deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der W… 1744 - 1803

Ähnliche Zitate

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„Ich finde Niemanden, der so häufig recht hätte, wie ich!“

—  Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

Die Umsiedler (EA 1953), Bargfelder Ausgabe I.1, S. 275

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„Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

20. April 1835. Tagebücher 1, 24 (1835). S. 8.
Tagebücher

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„Oft findet man nicht den Genuss, // den man mit Recht erwarten muss.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Vierhändig, S. 948
Die Haarbeutel

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„Das höchste Recht ist oft das höchste Übel.“

—  Terenz, Heautontimoroumenos

Heauton Timorumenos, 796, Akt IV.v / Syrus
Original lat.: "ius summum saepe summast(summa est) malitia."
bekannt geworden durch Cicero in der Form "Summum ius, summa iniuria"

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„Ich zitiere mich oft selber. Ich finde, es bringt Attraktivität in das Gespräch.“

—  George Bernard Shaw irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist 1856 - 1950

The Wordsworth Dictionary of Quotations, Robertson, Connie, Wordsworth, Herfordshire 1996
Original engl.: "I often quote myself. It adds spice to my conversations."

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„Achte Dich selbst, wenn Du willst, dass Andre Dich achten sollen!“

—  Adolph Freiherr Knigge, buch Über den Umgang mit Menschen

Erstes Buch, 2. Kapitel, Ueber den Umgang mit sich selbst. 5. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 67 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3A%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=83
Über den Umgang mit Menschen
Variante: Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen!

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„Die harmloseste Sache der Welt ist tödlich, wenn du sie nur oft genug wiederholst.“

—  Michel von Tell

https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&reset=true&cqlMode=true&query=auRef%3D1037197879&selectedCategory=any

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„Es gibt nichts Ungerechteres als einen unerfahrenen Menschen, der nichts für recht hält, was er nicht selbst getan hat.“

—  Terenz, Adelphoe

Adelphoe, 98-99, Akt I,2 / Micio Senex
Original lat.: "Homine imperito numquam quicquam iniustius est, qui nisi quod ipse fecit nil rectum putat." (auch als Inschrift zur Skulptur des Terenz im Ulmer Muenster

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„Achte auf das Ende bei einem langen Leben.“

—  Ausonius römischer Prinzenerzieher und Dichter 310 - 395

Leben und Meinungen der Sieben Weisen / Solon
lat.: "specta finem longae vitae"

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„Achte auf das Ende bei einem langen Leben.“

—  Solón Philosoph der Antike -638 - -558 v.Chr

gemäß Ausonius, Ludus septem sapientum (Prolog)
Original griech.: "ὅρα τέλος μακροῦ βίου"; spr. "hora telos makru biu")
(lat.: "specta finem longae vitae"
"Denn bei jedem Ding muss man auf das Ende sehen, welchen Ausgang es nimmt: schon manchem hat die Gottheit das Glück nur gezeigt, um ihn dann von Grund auf zu vernichten." - gemäß Herodot, Historien 1.32,9 http://www.gottwein.de/Grie/herod/hdt01026.php; zitiert nach: Die Musen des Herodot von Halikarnass, übers. von J.Ch.F. Bähr, Stuttgart (Krais & Hoffmann) 1863
Vgl. "Was du auch tust, handle klug und bedenke das Ende!" - Gesta Romanorum, Cap. 103
(lat.: "Quidquid agis, prudenter agas et respice finem!")
Zugeschrieben

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„Ich werde versuchen, gute Beispiele dafür zu finden, daß Vorzüge von gestern oft die Fehler von morgen sind.“

—  Anatole France französischer Schriftsteller 1844 - 1924

Die Vormittage der Villa Said. Gespräche gesammelt von Paul Gsell. Deutsch von Hans Jacob. Verlag I.M. Spaeth 1925. Seite 103
Original franz.: "Mais je vais choisir des exemples plus éclatants pour vous montrer que les qualités d'hier sont souvent les défauts d'aujourd'hui." - Les matinées de la Villa Saïd. B. Grasset Paris 1921. p. 138 archive.org http://www.archive.org/stream/lesmatinesdela00franuoft#page/138/mode/2up

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