„Menschen mögen im Verbund von Aktiengesellschaften und Nationen abscheulich wirken; es mag Schurken, Narren und Mörder unter ihnen geben; Menschen mögen gemeine und mickrige Visagen haben, aber der Mensch ist seinem Ideal nach ein so edles und funkelndes, ein so großartiges und strahlendes Geschöpf, daß all seine Mitmenschen herbeieilen sollten, um einen etwaigen Schandfleck mit ihren kostbarsten Gewändern zu bedecken.“

— Herman Melville, Moby Dick. Kapitel 26, Ritter und Knappen. online-literature. com; übersetzt von Matthias Jendits. 6. Auflage, btb Verlag.

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amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Essayist 1819 - 1891
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Ähnliche Zitate

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„Ein Mensch, der heute von dem Ideal von Rassen und Nationen und Stammeszusammengehörigkeiten spricht, der spricht von Niedergangsimpulsen der Menschheit.“

— Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925
Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt. Der Sturz der Geister der Finsternis (GA 177), S.205.

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„Je planmäßiger der Mensch vorgeht, um so wirkungsvoller trifft ihn der Zufall.“

— Friedrich Dürrenmatt Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler 1921 - 1990
21 Punkte zu den Physikern, Punkt 8 (geschrieben 1962); Werkausgabe Bd.7 (1998, S. 91 - Diogenes Verlag)

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„Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf den Menschen selbst.“

— Karl Marx deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883
Zur Judenfrage. MEW 1, S. 370, 1844

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„Ausgerechnet der Mensch ist unmenschlich.“

— Thomas Bernhard österreichischer Schriftsteller 1931 - 1989

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„Ich bin, wie jeder anständige Mensch, meiner Ansichten oftmals müde.“

— Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979
arno-schmidt-allerdings. de

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„Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

— Regine Hildebrandt deutsche Biologin und Politikerin, MdV, MdL 1941 - 2001
In: Hildebrandt Jörg (Hrsg.), Regine Hildebrandt - Erinnern tut gut. Berlin, 2008, S. 116. ISBN 3351026668 (= Bibelzitat 1. Timotheus 2,4)

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„Von keinem Nutzen ist die Todesstrafe, da sie den Menschen ein Grausamkeitsbeispiel gibt.“

— Cesare Beccaria italienischer Rechtsphilosoph 1738 - 1794
aus Dei delitti e delle pene, Übersetzung:Nino Barbieri

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„Keines Menschen Kenntnis kann über seine Erfahrung hinausgehen.“

— John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704
Über den menschlichen Verstand (1671, 1690)

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„Die Beziehungen der Menschen untereinander werden zunehmend vom maschinellen Arbeitsprozeß vermittelt.“

— Herbert Marcuse deutsch-amerikanischer Philosoph und Soziologe 1898 - 1979
Einige gesellschaftliche Folgen moderner Technologie, in: Schriften, Bd. 3, Springe 2004, S. 292 f.

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„Satan bedeutet, daß der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist“

— Anton Szandor LaVey Gründer und Hoherpriester der Church of Satan 1930 - 1997
Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 29. Übersetzer: Ingrid Meyer

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„Die Götter pflanzten die Vernunft dem Menschen ein als höchstes aller Güter.“

—  Sophokles klassischer griechischer Dichter -497 - -406 v.Chr
Antigone, 683f / Haimon

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