„Glaube, dem die Tür versagt, / steigt als Aberglaub' ins Fenster. / Wenn die Götter ihr verjagt, / kommen die Gespenster.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 18. Juni 2019. Geschichte
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deutscher Lyriker 1815 - 1884

Ähnliche Zitate

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„Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Tür wieder reinkommt.“

—  Karl Lagerfeld deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf 1933 - 2019

im Interview mit Ilka Piepgras. ZEITmagazin 51/2008 11. Dezember 2008 zeit.de https://www.zeit.de/2008/51/Symbole-Lagerfeld-51/komplettansicht
Siehe aber schon Robert Musil#Der Mann ohne Eigenschaften (ab 1930): "[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der Tür wieder herein. Es aber im stillen für Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nützen, das läßt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen." - Kapitel 92: Aus den Lebensregeln reicher Leute, S. 430,

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„Wo keine Götter sind, walten Gespenster, [...]“

—  Novalis, buch Europa (Novalis)

http://www.zeno.org/nid/20005447070
Die Christenheit oder Europa

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„Ein Glaube, der unruhig macht, ist Aberglaube.“

—  Carl Ludwig Schleich Arzt und Schriftsteller, Erfinder der Infiltrationsanästhesie 1859 - 1922

Citát „Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.“
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„Es gibt sehr viele Leute, die glauben - aber aus Aberglauben.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pensées IV, 256
Original franz.: "Il y en a beaucoup qui croient, mais par superstition."

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„Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.“

—  Karl Marx, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, Einleitung. Marx/Engels, MEW 4, S. 461
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

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„Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.“

—  Friedrich Engels, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, Einleitung. Marx/Engels, MEW 4, S. 461, 1848
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„Dann steigt etwas in mir auf, das ich mit geschlossenen Augen empfange und bei seinem Namen nenne: Traurigkeit - komm, Traurigkeit.“

—  Françoise Sagan, buch Bonjour tristesse

Bonjour, tristesse. Berlin, 1955. ISBN 3-550-06766-6. Übersetzer: Helga Treichl. Letzter Satz PT97 books.google https://books.google.de/books?id=rFtkCQAAQBAJ&pg=PT97&lpg=PT97&dq=traurigkeit

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„Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens.“

—  Franz Werfel österreichischer Schriftsteller 1890 - 1945

Zwischen Oben und Unten : Prosa, Tagebücher, Aphorismen, literarische Nachträge. München [u.a.]: Langen-Müller, 1975, S. 164 ISBN 3-7844-1562-8

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„Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank.“

—  Jacques Delors französischer Politiker der Sozialistischen Partei, MdEP 1925

zitiert auf bundesbank.de http://www.bundesbank.de/50jahre/50jahre_pressematerialien_stimmen.php (Stand 09/07), spiegel.de http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,497250,00.html, 30. Juli 2007

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„Den mach ich zum Gespenst, der mich zurückhält!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

1. Akt, 4. Szene / Hamlet
Original engl. "Ile make a Ghost of him that lets me!"
Hamlet - The Tragedy of Hamlet

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