„Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er.“

—  Tacitus

Annalen III, 27
Original lat.: "Corruptissima re publica plurimae leges."

Themen
gesetz, staat
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Tacitus11
römischer Historiker und Senator 54 - 120

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„Das Gesetz hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Die Räuber I, 2 / Karl

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„Denn wenn ein Staat stürzt, so stürzen auch seine Gesetze.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

Tischreden
Tischreden

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„Wie unser Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

Pro Cluentio LIII, 146
Original lat.: "Ut corpora nostra sine mente, sic civitas sine lege."
Sonstige

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„Je mehr scharfe Waffen im Volk, umso wirrer der Staat.“

—  Laotse legendärer chinesischer Philosoph -604

Kapitel 57

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„Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Der Narr im weißen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäßige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 450.

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„Sagen Sie ihnen, die Gesetze einzuhalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten zu befolgen.“

—  Stephen Arnold Douglas US-amerikanischer Politiker 1813 - 1861

Letzte Worte, 3. Juni 1861; gemeint sind seine nicht anwesenden Söhne
Original engl.: "Tell them to obey the laws and support the Constitution of the United States."

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„Der Staat kann seine Bürger nicht mehr schützen.“

—  Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946

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„In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.“

—  Charles de Montesquieu, buch Vom Geist der Gesetze

Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 3
Original franz.: "Dans un État, c'est-à-dire dans une société où il y a des lois, la liberté ne peut consister qu'à pouvoir faire ce que l'on doit vouloir. […] La liberté est le droit de faire tout ce que les lois permettent."

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„So genügt es dem Staat nicht, alle Geschäfte an sich zu ziehen, er gelangt auch mehr und mehr dazu, sie alle unkontrolliert und ohne Rechtsmittel selbst zu entscheiden.“

—  Alexis De Tocqueville französischer Publizist und Politiker 1805 - 1859

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 197, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Außer dem Staat kann keiner mehr helfen. Das ist eine interessante Erfahrung.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954

auf der CDU Parteikonferenz, 31. Januar 2009 (Spiegel Online 31.01.2009: "Merkel billigt Teilverstaatlichung schwächelnder Banken") spiegel. de

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„Eine Gesellschaft, die alle Lebensbeziehungen den Gesetzen des Marktes unterwirft, trägt Anzeichen von totalitärer Ideologie, die lebensgefährlich ist für den Staat.“

—  Johannes Rau ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1931 - 2006

Süddeutsche Zeitung vom 28. Januar 2000, Ausgabe München, Seite 3

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„Ich sah der Menschen Angstgehetz; // ich hört der Sklaven Frongekeuch. // Da rief ich laut: Brecht das Gesetz! // Zersprengt den Staat! Habt Mut zu euch!“

—  Erich Mühsam anarchistischer deutscher Schriftsteller und Publizist und Antimilitarist 1878 - 1934

Freiheit in Ketten. Aus: Ausgewählte Werke. Band 1. Berlin: Volk und Welt, 1978. Seite 145

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„Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehört nicht mehr sich selbst und muß anderen Gesetzen gehorchen als den heiligen seiner Natur.“

—  Stefan Zweig österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942

Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 3, Jugend in Frankreich http://gutenberg.spiegel.de/buch/maria-stuart-6862/3
Maria Stuart (1935)

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„Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelen abfordern müssen.“

—  Gerhard Schröder Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1944

Regierungserklärung am 14. März 2003, Plenarprotokoll 15/32 dip21.bundestag.de http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/15/15032.pdf, S. 2479 (D)
Variante: Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen.

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„So sollte der Staat z. B. nicht versuchen, die private Moral zu überwachen, weil sie in das Gebiet der besonderen Verantwortlichkeit des Einzelnen und nicht in das gehört, auf dem alle Menschen gegenseitig von einander abhängen. Gedanken und Gewissen sind Privatsache. Der Staat soll nur dort eingreifen, wo gemeinsames Handeln, ein einheitliches Gesetz notwendig ist.“

—  Woodrow Wilson US-amerikanischer Politiker, Präsident der Vereinigten Staaten (1913 1921) 1856 - 1924

Der Staat. Elemente historischer und praktischer Politik. Übersetzung Günther Thomas. Berlin, Leipzig: Hillger 1913. S. 482 books.google http://books.google.de/books?id=HCriAAAAMAAJ&dq=privatsache
Engl.: "The state, for instance, ought not to supervise private morals because they belong to the sphere of separate individual responsibility, not to the sphere of mutual dependence. Thought and conscience are private. Opinion is optional. The state may intervene only where common action, uniform law are indispensable." - The State. Elements of Historical and Practical Politics, revised edition p. 637 books.google http://books.google.de/books?id=MHprtJvMazQC&q=%22state,+for+instance%22
Der Staat (The State, 1893)

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