„Menschen verlieren? Wir sagen: Ich habe meine Frau verloren, meinen Mann, meinen Vater, wenn sie gestorben sind. Aber es kommt doch oft und sogar sehr oft vor, daß wir Menschen verlieren, die nicht sterben: Wir entfernen uns so sehr von ihnen, daß sie für uns schlimmer als gestorben sind. Und umgekehrt sterben oft Menschen, und wir finden gerade dann zu ihnen, kommen ihnen gerade dann nahe.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Männer und Frauen, die zu viel geliebt worden sind, verlieren oft die Fähigkeit, selber zu lieben.“

—  Otto von Leixner österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker 1847 - 1907

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„Oft ist der Mensch selbst sein größter Feind.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

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„Man verkauft uns meistens Gesetze für Gerechtigkeit und oft sind sie gerade das Gegenteil.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft. Darmstadt: Joseph Melzer, 1974. Apokryphen. S. 1278

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„[…] die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erfüllung.“

—  August Julius Langbehn, buch Rembrandt als Erzieher

Deutsche Kunst, Winkelmann. In: Rembrandt als Erzieher, Dreiundzwanzigste Auflage, Verlag von C. L. Hirschfeld, Leipzig 1890, S. 30,

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„Der sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

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„Flirten, das ist oft verlorene Triebesmüh.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

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„Nicht die Natur, nur der Mensch kennt Erbarmen, aber nicht oft läßt er es walten.“

—  Ludwig Anzengruber österreichischer Dramatiker, Erzähler und Lyriker 1839 - 1889

Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345.

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„Glück kommt oft überraschend.“

—  François Lelord, buch Hectors Reise

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück. München, 2004, S. 105. Übersetzer: Ralf Pannowitsch. ISBN 3-492-04528-6

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„Die Verfolger des Bösen sind oft schlimmer als das Böse.“

—  Joachim Günther deutscher Publizist, Journalist, Essayist, Erzähler und Literaturkritiker 1905 - 1990

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„Dem Mann (oft zitiert: Manne) kann geholfen werden.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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„Menschen sollen an der Hand eines anderen Menschen sterben und nicht durch die Hand eines anderen Menschen“

—  Franz König österreichischer Kardinal und Erzbischof 1905 - 2004

aus einem Brief vom 16. Jänner 2004 an den Präsidenten des Österreichischen Verfassungskonventes zwecks Euthanasieverbot Erzdiözese Wien http://www.erzdioezese-wien.at/edw/erzbischof/predigten/30/articles/2004/03/27/a5205

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