„Giebts eine unsichtbare Kirche, so ist es die jener grossen Paradoxie, die von der Sittlichkeit unzertrennlich ist, und von der bloss philosophischen noch sehr unterschieden werden muss. Menschen, die so ekzentrisch sind, im vollen Ernst tugendhaft zu seyn und zu werden, verstehn sich überall, finden sich leicht, und bilden eine stille Opposizion gegen die herrschende Unsittlichkeit, die eben für Sittlichkeit gilt. Ein gewisser Mystizismus des Ausdrucks, der bey einer romantischen Fantasie und mit grammatischem Sinn verbunden, etwas sehr Reizendes und etwas sehr Gutes seyn kann, dient ihnen oft als Symbol ihrer schönen Geheimnisse.“

— Friedrich Schlegel

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Friedrich Schlegel55
deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker ... 1772 - 1829
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„Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit.“

— Willy Brandt 1913 - 1992
Erinnerungen, Frankfurt am Main 1989, zitiert nach bundeskanzlerin. de (Stand 4/08)

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„Die große Kunst glücklich zu sein besteht nur darin, gut zu leben.“

— Jean-François Ducis französischer Dichter und Übersetzer 1733 - 1816
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„ein Buchstabe Unterschied.“

— Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979
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„Der heutige Mensch ist weder gut noch böse, nur noch egozentrisch.“

— Peter Turrini österreichischer Schriftsteller 1944
in einem Doppelinterview mit Silke Hassler in der Zeitschrift 1st, Ausgabe 2/10, zitiert im Magazin Format 4/10, S. 91.

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„Alles, was das Böse braucht, um zu triumphieren, ist das Schweigen der guten Menschen.“

— Jean Ziegler Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuch- und Romanautor 1934
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„Es gibt Gerüchte, dass Hülsenfrüchte - in Mengen genommen - nicht gut bekommen. Das macht ja nichts, ich finde das fein, - warum soll man nicht auch mal ein Blähboy sein.“

— Heinz Erhardt deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler, Dichter 1909 - 1979
Gerüchte um Gerichte", in: Das große Heinz Erhardt Buch, Goldmann, München 1970. S. 170

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„Die Menschen entdecken sich in ihren Waren wieder, sie finden ihre Seele in ihrem Auto, ihrem Hi-Fi Empfänger“

— Herbert Marcuse deutsch-amerikanischer Philosoph und Soziologe 1898 - 1979
Der eindimensionale Mensch, 1989, Suhrkamp Verlag KG, ISBN 3518579215, S.29

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„Etwas besseres als den Tod findest du überall.“

— Gebrüder Grimm Sammler von Märchen
Die Bremer Stadtmusikanten, Kinder- und Hausmärchen. Große Ausgabe. 1. Band, 6. Auflage. Göttingen: Dieterich, 1850. S. 168

Citát „Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groß wie die Gefahr, dass der Mensch so wird wie der Computer.“
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