„Wie ich heimschritt bemerkte ich mit einemmal vor mir meinen eigenen Schatten so wie ich den Schatten des anderen Krieges hinter dem jetzigen sah. Er ist durch all diese Zeit nicht mehr von mir gewichen dieser Schatten er überhing jeden meiner Gedanken bei Tag und bei Nacht vielleicht liegt sein dunkler Umriß auch auf manchen Blättern dieses Buches. Aber jeder Schatten ist im letzten doch auch Kind des Lichts und nur wer Helles und Dunkles Krieg und Frieden Aufstieg und Niedergang erfahren nur der hat wahrhaft gelebt.“
The World of Yesterday
Ähnliche Zitate
Carl Gustav Jung (1875–1961) Schweizer Arzt und Psychoanalytiker
Übernommen aus Haruki Murakami 1Q84 #1-2
„Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer, einfacher als diese.“
Friedrich Nietzsche buch Die fröhliche Wissenschaft
Gedanken, Drittes Buch, 179, S. 177,
Die fröhliche Wissenschaft
„Jedes Licht hat seinen Schatten und jeder Schatten hat einen folgenden Morgen.“
Nicolaus Copernicus (1473–1543) preußischer Astronom der Renaissance

„Frauen sind schön im Licht des Tages, aber noch schöner im Schatten der Nacht.“
Andrzej Majewski (1966) polnischer Aphoristiker, Schriftsteller, Publizist, Feuilletonist
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
Sonett LIII., 1-4
Original engl. "What is your substance, whereof are you made, // That millions of strange shaddowes on you tend? // Since every one hath, every one, one shade, // And you, but one, can every shaddow lend."
Weitere
Johannes Bobrowski (1917–1965) deutscher Lyriker, Erzähler, Nachdichter und Essayist
Brief aus Amerika. Aus: Erzählungen. 1. Auflage. Leipzig: Reclam, 1978. S. 31, Gesammelte Werke IV (1987) S. 25 books.google https://books.google.de/books?id=bW0HAQAAMAAJ&q=tageslicht
„Die Schatten waren eben Körper geworden und warfen eigene Schatten.“
Joseph Roth (1894–1939) österreichischer Schriftsteller und Journalist
Gesammelte Werke Joseph Roths
„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“
Johann Wolfgang von Goethe Götz von Berlichingen
Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg / Götz
„Wer einen schönen Schatten werfen kann, achtet nicht auf den Schatten sondern auf den Körper.“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 32