„Das weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrünnig macht, im äußern geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit führen sie eigentlich das Regiment, dem sich in der gesitteten Welt kein Mann zu entziehen wagt.“
Die Wahlverwandtschaften II, 7
Erzählungen, Die Wahlverwandtschaften (1809)
Themen
weiblich, männer, welt, ehe, mann, macht, interesse, geschlecht, verhältnis, führer, inneres, ebene, eigner, regiment, beschäftigter, empfänglichkeit, außenJohann Wolfgang von Goethe784
deutscher Dichter und Dramatiker 1749–1832Ähnliche Zitate
„Es macht mir nichts aus, in der Welt eines Mannes zu leben, solange ich eine Frau sein kann.“
Marilyn Monroe (1926–1962) US-amerikanische Schaupielerin
„Es gibt keine Macht außer durch tüchtige Männer.“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 399
„Den Männern kommt das Regiment zu, und ein jeder Ehemann ist Justitiarius in seinem Haus.“
Theodor Gottlieb von Hippel (1741–1796) deutscher Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker
Über die Ehe. Berlin: Voss, 1774. S. 91 .
„Die Welt macht Platz für den Mann, der weiß, wohin er geht.“
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Karl Julius Weber (1767–1832) deutscher Schriftsteller und Satiriker
Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen. 3. Band, 8. Ausgabe. Stuttgart: Scheible, Rieger und Sattler, 1843. S. 83.
„Tapfere Männer sind wie Wirbeltiere: Außen weich, aber innen mit einem harten Kern.“
Lewis Carroll (1832–1898) britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf

„Die Männer regieren die Welt und die Frauen ihre Männer. Was wollen Sie noch mehr!“
Bogumil Goltz (1801–1870) polnischer humoristisch-pädagogischer Schriftsteller
Zur Charakteristik und Naturgeschichte der Frauen, Sechste Auflage, Verlegt von Otto Janke, Berlin 1904, S. 245,