Johann Wolfgang von Goethe: Aktuelle Zitate

Die Aktuelle Zitate von Johann Wolfgang von Goethe · Lesen Sie die neuesten Zitate in der Sammlung
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„Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!// Ein leidig Lied!“

Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Auerbachs Keller in Leipzig zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000485280X <br class="br">Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

„Glück macht Mut“

Johann Wolfgang von Goethe Götz von Berlichingen

Götz von Berlichingen, Vierter Akt – Ein großer Saal auf dem Rathhaus / Sickingen
Dramen, Götz von Berlichingen (1773)

„Die Jagd ist doch immer was, und eine Art von Krieg.“

Johann Wolfgang von Goethe

4. Akt, S. 137 Wikisource
Dramen, Götz von Berlichingen (1773)

„Wie einer ist, so ist sein Gott, // Darum ward Gott so oft zu Spott.“

Johann Wolfgang von Goethe

Zahme Xenien IV zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004844017 <br class="br">Gedichte, Zahme Xenien (1827)

„Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen.“

Johann Wolfgang von Goethe buch West-östlicher Divan

West-östlicher Divan in: Goethe: West-östlicher Divan, Epen. Maximen und Reflexionen, Band 2 von Goethe, Liselotte Bäuerle Lohrer, Cotta, S. 728
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)

„Die Medicin sollte die Gebrechen des Mikrokosmus heilen, und die Sternkunde dasjenige dolmetschen, womit uns für die Zukunft der Himmel schmeicheln oder bedrohen möchte; jene mußte der Natur, diese der Mathematik huldigen, und so waren beide wohl empfohlen und versorgt.“

Johann Wolfgang von Goethe

Noten und Abhandlungen zu besserem Verständniß des West-östlichen Divans. In: Goethe&#x27;s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand, Sechster Band, J. G. Cotta&#x27;sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1828, S. 45, Google Books https://books.google.de/books?id=XoYTAAAAQAAJ&amp;pg=RA1-PA45&amp;dq=%22Die+Medicin%22 <br class="br">Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)

„Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, // Gab mir ein Gott, zu sagen wie ich leide.“

Johann Wolfgang von Goethe Torquato Tasso

Torquato Tasso, V, 5 / Tasso. In: Goethe&#x27;s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand, Neunter Band, J. G. Cotta&#x27;sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1828, S. 244, Google Books https://books.google.de/books?id=hq61AAAAIAAJ&amp;pg=PA244&amp;dq=%22Und+wenn+der+Mensch%22 <br class="br">Andere Werke

„Sie haben mich die Vielseitigkeit des innern Menschen mit mehr Billigkeit anzuschauen gelehrt, Sie haben mir eine zweyte Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu seyn ich so gut als aufgehört hatte.“

Johann Wolfgang von Goethe

an Friedrich Schiller, 6. Januar 1798. In: Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe in den Jahren 1794 bis 1805, Vierter Theil vom Jahre 1798, J. G. Cotta&#x27;sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1829, S. 11, Google Books https://books.google.de/books?id=cMtWAAAAcAAJ&amp;pg=PA11&amp;dq=%22Sie+haben+mich%22 <br class="br">Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche

„Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese los zu werden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.“

Johann Wolfgang von Goethe

Einzelnheiten, Maximen und Reflexionen, in Goethe’s Werke – Vollständige Ausgabe letzter Hand, 1833.
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

„Ein großer Fehler: daß man sich mehr dünkt, als man ist, und sich weniger schätzt, als man wert ist.“

Johann Wolfgang von Goethe buch West-östlicher Divan

West-östlicher Divan in: Goethe: West-östlicher Divan, Epen. Maximen und Reflexionen, Band 2 von Goethe, Liselotte Bäuerle Lohrer, Cotta, S. 728
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)

„Versuche es aber doch nur einer und bringe mit menschlichem Wollen und menschlichen Kräften etwas hervor, das den Schöpfungen, die den Namen Mozart, Rafael oder Shakespeare tragen, sich an die Seite setzen lasse.“

Johann Wolfgang von Goethe

zu Eckermann, 11. März 1832, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004867459 <br class="br">Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)

„Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“

Johann Wolfgang von Goethe

Seit 2004 vor allem in Traueranzeigen vielfach ohne nähere Quellenangabe Goethe zugeschrieben. Die Sentenz geht aber offensichtlich auf Ludwig Ganghofers Roman Das Schweigen im Walde zurück. Dort findet sich folgender Dialog: „ … als Mensch ist er ein fester und ganzer Mann gewesen! Das hat er bewiesen, als er starb!“ // „Sie haben Ihren Vater verloren?“ // „Verloren?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein! Was man zu tiefst in seinem Herzen besitzt, was mit uns verbunden ist in jedem Gedanken und Gefühl … das kann man nicht verlieren. Er starb … und das ist doch nur ein Wort, das den Überlebenden wehthut … mehr ist es nicht!“ (Die Gartenlaube, 1899 Heft 3, S. 79 de.wikisource https://de.wikisource.org/wiki/Seite:Die_Gartenlaube_(1899)_0079.jpg. In späteren Ausgaben „tief“ statt „zu tiefst“: Sechstes Kapitel projekt-gutenberg https://www.projekt-gutenberg.org/ganghofe/schweign/schwe06.html. Vgl. falschzitate.blogspot.com https://falschzitate.blogspot.com/2017/05/was-man-tief-in-seinem-herzen-besitzt.html <br class="br">Fälschlich zugeschrieben

„Was wäre aus mir geworden, wenn ich nicht immer genötigt gewesen wäre, Respekt vor andern zu haben.“

Johann Wolfgang von Goethe

Quelle: Goethe, J. W., Gespräche. An Johann Sulpiz Melchior Dominikus Boisserée, 5. August 1815