„Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen“

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 29. Februar 2020. Geschichte
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deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Ähnliche Zitate

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„Vollkommene Kunst wird wieder zur Natur.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über Pädagogik, Von der praktischen Erziehung, A 129
Über Pädagogik (1803)

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„Kunst ist eine freie Nachahmung der Natur mit Bewusstsein, das höchste Ziel der Kunst ist eine verschönte Natur.“

—  Sophie Mereau Schriftstellerin der deutschen Romantik 1770 - 1806

Betrachtungen

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„Die Kunst ist der Übergang aus der Natur zur Bildung, und aus der Bildung zur Natur“

—  Friedrich Hölderlin deutscher Lyriker 1770 - 1843

Widmunung im Hyperion für Prinzessin Auguste von Hessen-Homburg, zitiert nach: Friedrich Hölderlin, Sämtliche Werke >Frankfurter Ausgabe<, Band 20, Hrsg. D. E. Sattler, Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main/Basel 2008, ISBN 978-3-87877-603-1, S. 84,

„Die Kunst wird nie zu Ende sein. […] Die Malerei bleibt erhalten, weil das Universum und die Natur unendlich sind. Sie sind niemals am Ende. Die Natur ist die Kunst.“

—  Wols deutscher Maler, Zeichner, Grafiker 1913 - 1951

Jürgen Claus, Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.111

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„Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 14
Aphorismen

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„Kunst ist nie Nachahmung der Natur, sondern aus ebenso strengen Gesetzen gewachsen wie die Natur.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

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„Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie.“

—  Albrecht Dürer deutscher Maler und Graphiker 1471 - 1528

Vier Bücher von menschlicher Proportion

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„Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst.“

—  Paul Ernst deutscher Schriftsteller und Journalist 1866 - 1933

Der Weg zur Form

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„Aber hat Natur uns viel entzogen, // War die Kunst uns freundlich doch gewogen, // Unser Herz erwarmt an ihrem Licht.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

An die Freunde
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), An die Freunde (1802)

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„Ich bin das, was ich scheine, und scheine das nicht, was ich bin, mir selbst ein unerklärlich Räthsel, bin ich entzweit mit meinem Ich!“

—  Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, buch Die Elixiere des Teufels

Die Elixiere des Teufels, Band 1, bei Duncker und Humblot, Berlin 1815, S. 134, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/hoffmann_elixiere01_1815/150
Die Elixiere des Teufels (1815)

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„Nicht scheinen, sondern sein.“

—  Tycho Brahe dänischer Astronom 1546 - 1601

Wahlspruch (zu finden u.a. auf seinem Brunnendenkmal in Helsingborg, Abraham Gotthelf Kästner: Ueber Tychos de Brahe Wahlspruch, Göttingen 1771 http://digital.slub-dresden.de/id345471172)
Original lat.: "Non haberi, sed esse."

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„Sehr wenige von uns sind das, was wir scheinen.“

—  Agatha Christie englische Krimi-Schriftstellerin 1890 - 1976

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„Man muss nicht reicher scheinen wollen, als man ist.“

—  Gotthold Ephraim Lessing, Minna von Barnhelm

Minna von Barnhelm / Tellheim
Minna von Barnhelm

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„Es hat sich allmählich herumgesprochen, daß der Gegensatz von Kunst nicht Natur ist, sondern gut gemeint; Stil ist eine bösartige Neubildung, eine letale.“

—  Gottfried Benn deutscher Arzt, Dichter und Essayist 1886 - 1956

„Roman des Phänotyp“. Gesammelte Werke in vier Bänden: Bd. Prosa und Szenen. Limes 1958. S. 161 https://books.google.de/books?id=IhVcAAAAMAAJ&q=herumgesprochen- 162 books.google https://books.google.de/books?id=IhVcAAAAMAAJ&q=letale

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„Die Kunst des Messens unterwirft dem Menschen die Welt; durch die Kunst des Schreibens hört die Erkenntniss des Menschen auf so vergänglich zu sein wie er selbst ist; sie beide geben dem Menschen, was die Natur ihm versagte, Allmacht und Ewigkeit.“

—  Theodor Mommsen, buch Römische Geschichte

Römische Geschichte, Erster Band, Erstes Buch, Kapitel XIV, Weidmannsche Buchhandlung, Leipzig 1854, S. 136, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/mommsen_roemische01_1854/150

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