„Meine Herren Richter,
Ich bin angeklagt, zu 30 Millionen Franzosen, Proletarier wie ich, gesagt zu haben, daß sie das Recht auf Leben hätten. Wenn das ein Verbrechen ist, so scheint es mir wenigstens, dann sollte ich mich dafür nur vor Menschen verantworten, die in dieser Sache weder Richter noch Parteien sind.“

Verteidigungsrede vor dem Schwurgericht am 12. Januar 1832, übersetzt von Dagmar Dilcher, aus: Auguste Blanqui, Instruktionen für den Aufstand, herausgegeben von Frank Deppe, Frankfurt am Main 1968
"Messieurs les jurés,
Je suis accusé d'avoir dit à trente millions de Français, prolétaires comme moi, qu'ils avaient le droit de vivre. Si cela est un crime, il me semble du moins que je ne devrais en répondre qu'à des hommes qui ne fussent point juges et parties dans la question." - Défense du citoyen Blanqui. Procès des quinze. Paris 1832. p. 77 books.google http://books.google.de/books?id=_PxCAAAAcAAJ&pg=PA77

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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französischer, revolutionärer und sozialistischer Theoretik… 1805 - 1881

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„Der Sieger wird immer der Richter und der Besiegte stets der Angeklagte sein.“

—  Hermann Göring deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall 1893 - 1946

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„Meine Herren Richter“

—  Louis-Auguste Blanqui französischer, revolutionärer und sozialistischer Theoretiker 1805 - 1881

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„Was hilft's, dass das Recht für alle gleich ist, wenn's der Richter nicht ist?“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938

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„Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, sondern wir müssen uns nach ihr richten.“

—  Matthias Claudius deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst 1740 - 1815

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„Der Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae I28
Original lat.: "Iudex damnatur, cum nocens absolvitur."

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„Wer wollte die Waffen gegen die Götter richten?“

—  Tibull römischer Elegiker -50 - -19 v.Chr

Elegien I, VI, 30
Original lat.: "Contra quis ferat arma deos?"

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„Richter zärtlich über mich.“

—  Emily Dickinson amerikanische Dichterin 1830 - 1886

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„Nur Gott kann mich richten.“

—  Tupac Shakur US-amerikanischer Rap-Musiker 1971 - 1996

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„Das meiste Unheil richten Menschen an, die für andere Gutes verfolgen wollen.“

—  Karl Raimund Popper österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker 1902 - 1994

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„Bei Arabern und Kurden sind wir beliebt. Streitende Araber gehen zuweilen statt zum türkischen Richter zu einem Juden, der richten soll.“

—  Theodor Herzl Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904

Tagebucheintrag http://www.transatlantikblog.de/2015/07/06/tagebuch-theodor-herzl-20-02-1897-herren-des-landes/ vom 20. Februar 1897, S. 483 (Ausgabe Propyläen Verlag 1982, Band II)
Tagebuch

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„Finanziell war ich immer unabhängig, ich musste nie von der Politik leben. Ich bin Volljurist, ich war Richter, ich war Rechtsanwalt - das hätte ich jederzeit wieder machen können.“

—  Heiner Geißler deutscher Politiker, MdL, MdB 1930 - 2017

in einem Interview, Frankfurter Rundschau, www.fr-online.de "Ich gebe mir selbst Halt" http://www.fr-online.de/home/-ich-gebe-mir-selbst-halt-/-/1472778/3174448/-/item/2/-/index.html

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„Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre.“

—  Charles de Montesquieu, buch Vom Geist der Gesetze

Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 6
Original franz.: "Il n'y a point encore de liberté si la puissance de juger n'est pas séparée de la puissance législative et de l'exécutrice. Si elle étoit jointe à la puissance législative, le pourvoir sur la vie et la liberté des citoyens seroit arbitraire : car le juge seroit législateur."

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„Kein Unrecht kann zur Norm des Gerichts werden, an dem nachfolgende Richter angeleitet werden.“

—  Thomas Hobbes englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph 1588 - 1679

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