Carlos Castaneda (1925–1998) US-amerikanischer Anthropologe und Schriftsteller
„Meine Mitschuld am Weltkriege besteht darin, daß ich den Irrsinn des Krieges schon vor dem Kriege erlebt hatte und mich bestimmen ließ, mein Gewissen zu beruhigen, zu schweigen oder gar im üblichen Stil über solche Dinge zu sprechen. Ich nenne das Schuld, obwohl es auch wirkliche, unmittelbare Schuld am Kriege gibt. Mir ist, als ob das Denken der Menschen schon vor 1914 hätte geändert werden können, wenn jeder, der in Afrika oder China Krieg erlebte, als Mensch laut gesprochen hätte, anstatt zu dulden, daß er als Held gefeiert wurde.“
Quelle: Meine Mitschuld am Weltkriege (1919)
Ähnliche Zitate
„Der Krieg ernährt den Krieg.“
Friedrich Schiller Wallenstein
Wallenstein (1798), Part I - Die Piccolomini (The Piccolomini)
„Der Krieg ist aller Dinge Vater.“
Heraklit (-535) griechischer vorsokratischer Philosoph
Fragmente, B 53
Original altgriech.: "πόλεμος πάντων μὲν πατήρ ἐστι."
„Ein Krieg ist das Leben des Menschen gegen die Bosheit des Menschen.“
Baltasar Gracián Y Morales (1601–1658) spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit
„Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt“
Katrin Göring-Eckardt (1966) deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdB
idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/fluechtlinge-machen-deutschland-religioeser-vielfaeltiger-und-juenger-92675.html EKD-Synode in Bremen am 8. November 2015
„Der Krieg ist eine Lösung - die eigentlich gar keine ist.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
Henri Barbusse buch Das Feuer
"Das Feuer" (orig.: Le Feu, 1916), Zürich 1920, ins Deutsche übersetzt von L. von Meyenburg, S. 390
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
„Schnipsel“, 1973, S. 112
Schnipsel