„Ich habe diese Welt nicht anders vorgefunden als gehüllt in mein Bewusstsein; wie also kann ich gehen, ohne sie mitzunehmen? Und gesetzt selbst, dass sie alle, Berge, Häuser, Sonne (und ich bezweifle es) durch und für andere Wesen fortbestehen, - es werden andere sein, nicht diese Berge, diese Häuser, diese Sonne.“

Beerholms Vorstellung

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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österreichisch-deutscher Schriftsteller 1975

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„In die Berge gehen heißt nach Hause gehen.“

—  John Muir schottisch-US-amerikanischer Universalgelehrter 1838 - 1914

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„Die Berge, die es zu versetzen gilt, sind in unserem Bewußtsein.“

—  Reinhold Messner italienischer Extrembergsteiger, Abenteurer, Politiker, MdEP 1944

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„Geh mir ein wenig aus der Sonne!“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr

zu Alexander dem Großen auf die Frage hin, welchen Wunsch Diogenes habe; gemäß Plutarch, Leben des Alexander, 14
Original griech.: "μικρὸν ἀπὸ τοῦ ἡλίου μετάστηθι."

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„Es ist für mich wahr und bleibt für mich wahr, der Himmel ist nirgends so blau, und die Luft nirgends so rein, und alles so lieblich und so heimlich als zwischen den Bergen von Hausen.“

—  Johann Peter Hebel deutscher Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge 1760 - 1826

Brief an Johann Jeremies Herbster, 14. Dezember 1800, http://www.hausen-im-wiesental.de/jphebel/briefe/brief_herbster_1800.htm

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„Wir sind jetzt in den Bergen, und sie sind in uns.“

—  John Muir schottisch-US-amerikanischer Universalgelehrter 1838 - 1914

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„Wenn Ihr Kopf aus Wachs besteht, gehen Sie nicht in die Sonne.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne.“

—  Franziska zu Reventlow deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin 1871 - 1918

Tagebücher, April [1909]. In: Gesammelte Werke, München: Langen, 1925. wolfgang-rieger.de http://www.wolfgang-rieger.de/OnlineTexte/Reventlow/Tagebuecher/Tagebuecher8.htm
Tagebücher 1886-1910

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„Wer Sonnenstrahlen machen will, der ist ein Quacksalber, und kennt weder sich noch die Sonne; wer aber die Berge und Hügel, die ihr im Wege stehen, abträgt und erniedrigt, der treibt ein wahres Werk, und ein sehr großes.“

—  Matthias Claudius deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst 1740 - 1815

Brief an Andres. In: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Fünfter Theil, beym Verfasser, Wandsbeck 1789, S. 150f.

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„Der Berg ruft!“

—  Luis Trenker südtiroler Architekt, Bergsteiger, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller 1892 - 1990

Titel eines deutschen Spielfilms aus dem Jahre 1937/1938. Filmportal.de http://www.filmportal.de/film/der-berg-ruft_afa6220a7ba540dba0e8af5d15207685

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„Die Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens 1207 - 1273

Zitiert von Abd al-Qadir as-Sufi in "Was ist Sufismus?"
Persisch: "اين جهان كوه است و فعل ما ندا// باز گردد اين نداها را صدا"

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„Du bist eine Sonne in meiner Nacht. Meine Nacht ist eine Sonne in der deinen.“

—  Jean Genet Französischer Romanautor, Dramatiker und Poet 1910 - 1986

Notre-Dame des Fleurs
"Tu es un soleil apporté dans ma nuit. Ma nuit est un soleil apporté dans la tienne!" - Notre-Dame des Fleurs. Œuvres complètes. Gallimard 1951. p. 37 books.google http://books.google.de/books?id=oDtaAAAAYAAJ&q=apport%C3%A9

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„Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen - wir bezwingen uns selbst.“

—  Edmund Hillary neuseeländischer Bergsteiger und Expeditionsleiter 1919 - 2008

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