„Wer sähe nicht, wie anmaßend es auch wäre, über Sinn und Einsicht eines anderen zu urteilen? Denn allein vor Gott liegen die Herzen und Gedanken offen.“

—  Petrus Abaelardus, Sic et non
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Petrus Abaelardus10
Philosoph des Mittelalters und Vertreter der Frühscholastik 1079 - 1142
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„Was wäre denn dabei, wenn sehr schlimme Gedanken in mein Herz gekommen wären! Wo ist der Palast, wo nicht auch einmal Schändliches eindringt?“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616
3. Akt, 3. Szene / Jago Original engl. "Utter my Thoughts? Why say, they are vild, and falce? As where's that Palace, whereinto foule things Sometimes intrude not?"

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„Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Wilhelm Meisters Wanderjahre

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„6.41 Der Sinn der Welt muss ausserhalb ihrer liegen.“

—  Ludwig Wittgenstein österreichisch-britischer Philosoph 1889 - 1951
Tractatus Logico-Philosophicus

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„Urteilen kann als Fortschreiten von einem Gedanken zu seinem Wahrheitswerte gefasst werden“

—  Gottlob Frege deutscher Mathematiker, Logiker und Philosoph 1848 - 1925
Über Sinn und Bedeutung. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik, NF 100, 1892, S. 35

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„In meinem Herzen liegen alle meine Wünsche begraben.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Kabale und Liebe I, 7 / Ferdinand, S. 28 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/32

„Wer ausgelernt sein will, der muss im Grabe liegen.“

—  Christoph Lehmann deutscher Schriftsteller 1568 - 1638
Florilegium Politikum, Politischer Blumengarten, 1662; auch deutsches Sprichwort

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„Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht vergebens.“

—  Friedrich Von Bodenstedt deutscher Schriftsteller 1819 - 1892
Herz und Geist. In: Die Diskuren. Literarisches Jahrbuch. Wien: Rosner, 1873. S. 185.

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„Da liegst du nun im Sonnenglanz, // Schön wie ich je dich sah, // In deiner Berge grünem Kranz, // Mein Stuttgart, wieder da“

—  Karl Gerok deutscher Theologe und Lyriker 1815 - 1890
Gruß an Stuttgart, in: Hans Mattern (Hrsg.), Karl Gerok Gedichte und Prosa, Baier BPB Verlag, Crailsheim, 2001. ISBN 3-929233-23-1, S. 28

„Wer nach allen Seiten offen sein will, ist nicht ganz dicht.“

—  Arno Backhaus deutscher christlicher Liedermacher und Aktionskünstler 1950
http://www.arno-backhaus.de/03c1989c9207b9b1f/ "Die FDP ist ja nun nach allen Seiten offen - ist sie nicht ganz dicht?" - Henning Venske: „Was zum Teufel soll ich hier?“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41376651.html in: DER SPIEGEL 4/1975 vom 20. Januar 1975 über seine Teilnahme an der Fernseh-Talkshow w:Je später der Abend am 15. Januar 1975 "Antonius, nach allen Seiten offen, wird von ihr [Cleopatra] durchsickert und dann überflutet, und wer nicht ganz dicht ist, den macht sie empfänglich selbst wider seinen Willen, wie den Enobarbus, zuletzt den Proculejus." - Friedrich Gundolf: Shakespeares Antonius und Cleopatra. Festvortrag auf der Hauptversammlung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft am 22. April 1926. Shakespeare-Jahrbuch Band 62, Leipzig 1926, S. 22 f. archive.org https://archive.org/stream/in.ernet.dli.2015.186651/2015.186651.Shakespeare-Jahrbuch-Band-62#page/n25/mode/2up

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„Der Leib kann ohne Herz nicht weiter leben, und wenn er es doch tut, so ist das ein Wunder, das noch keiner sah.“

—  Chrétien de Troyes französischer Autor des 12. Jahrhunderts 1150 - 1190
Yvain, 2653f franz.: "Et se le corps sans le coeur vit, // Tel merveille nuls hommes ne vit."

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