„XXIII.

Warum sind denn die Rosen so blaß,
O sprich, mein Lieb, warum?
Warum sind denn im grünen Gras
Die blauen Veilchen so stumm?

Warum singt denn mit so kläglichem Laut
Die Lerche in der Luft?
Warum steigt denn aus dem Balsamkraut
Hervor ein Leichenduft?

Warum scheint denn die Sonn’ auf die Au’
So kalt und verdrießlich herab?
Warum ist denn die Erde so grau
Und öde wie ein Grab?

Warum bin ich selbst so krank und so trüb’,
Mein liebes Liebchen, sprich?
O sprich, mein herzallerliebstes Lieb,
Warum verließest du mich?“

—  Heinrich Heine, Das Buch der Lieder
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Heinrich Heine91
deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856
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„Warum bekommen stets die Männer, die wir nicht mögen, die Frauen, die wir lieben?“

—  Gunnar Staalesen Norwegischer Schriftsteller 1947
Gefallene Engel. München, 2001. Übersetzer: Kerstin Hartmann. ISBN 3442451205; ISBN 978-3442451203

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—  Gottfried Kinkel deutscher Theologe, Schriftsteller und Politiker 1815 - 1882
Fünfzig Sprüche (45). Aus: Gedichte. 2. Sammlung. Stuttgart, Cotta, 1886. S. 175. Google Books-USA*

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