Kurt Tucholský: Aktuelle Zitate (seite 4)

Die Aktuelle Zitate von Kurt Tucholský · Lesen Sie die neuesten Zitate in der Sammlung
Kurt Tucholský: 154   Zitate 74   Gefällt mir

„Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech.“

"... zu dürfen" http://www.textlog.de/tucholsky-arbeit-duerfen.html, in: "Die Weltbühne", 14. Oktober 1930, S. 597
Die Weltbühne

„Eine Reisebeschreibung ist in erster Linie für den Beschreiber charakteristisch, nicht für die Reise.“

"Horizontaler und vertikaler Journalismus", in: "Die Weltbühne", 13. Januar 1925, S. 49f.
Die Weltbühne

„Es gibt keinen Erfolg ohne Frauen.“

"Rote Signale", in: "Die Weltbühne", 29. Dezember 1931, S. 959.
Die Weltbühne

„Es gibt vielerlei Lärme. Aber es gibt nur eine Stille.“

"Zwei Lärme", in: "Die Weltbühne", 28. Juli 1925, S. 139 textlog.de http://www.textlog.de/tucholsky-zwei-laerme.html
Die Weltbühne

„Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.“

"Pause auf dem Töpfchen", in: "Die Weltbühne", 23. September 1930, S. 497
Die Weltbühne

„Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.“

"Über wirkungsvollen Pazifismus", in: "Die Weltbühne", 11. Oktober 1927, S. 555f
Die Weltbühne

„Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.“

"Bauern, Bonzen, Bomben", in: "Die Weltbühne", 7. März 1931, S. 496
Die Weltbühne

„Man hebt einen Stand am besten dadurch, daß man sich eine gute Konkurrenz schafft.“

"Journalistischer Nachwuchs", in: "Die Weltbühne", 3. Januar 1928, S. 12
Die Weltbühne

„Missionare müssen indianisch lernen - mit lateinisch bekehrt man keine Indianer.“

"Rote Signale", in: "Die Weltbühne", 29. Dezember 1931, S. 959f
Die Weltbühne

„Musiker sind nicht eitel - sie bestehen aus Eitelkeit; die Eitelkeit ist ein lebensnotwendiger Bestandteil ihres Wesens.“

"Eitelkeit der Kaufleute", in: "Die Weltbühne", 24. Juli 1928, S. 131
Die Weltbühne

„Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.“

"So verschieden ist es im menschlichen Leben!", in: "Die Weltbühne", 26. Mai 1931, S. 776
Die Weltbühne

„Sie sprach soviel, dass ihre Zuhörer davon heiser wurden.“

"So verschieden ist es im menschlichen Leben", in: "Die Weltbühne", 26. Mai 1931, S. 776
Die Weltbühne

„Was die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.“

"Kurzer Abriss der Nationalökonomie", in: "Die Weltbühne", 15. September 1931, S. 393
Die Weltbühne

„Wenn einer spricht, müssen die andern zuhören – das ist deine Gelegenheit. Mißbrauche sie.“

Ratschläge für einen schlechten Redner. In: Lerne lachen ohne zu weinen. Berlin: Rowohlt, 1932, S. 326
Die Weltbühne

„Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.“

"Erfüllung", in: "Die Weltbühne", 24. September 1929, S. 494
Die Weltbühne