„Was ist zu tun, o Moslems? Denn ich erkenne mich selber nicht. Ich bin nicht Christ, nicht Jude, nicht Parse, nicht Muselmann. Ich bin nicht vom Osten, nicht vom Osten, nicht vom Westen, nicht vom Land, nicht von der See. (…) Mein Ort ist das Ortlose, meine Spur ist das Spurlose; es ist weder Leib noch Seele, denn ich gehöre der Seele des Geliebten.“
Quelle: Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 96
Ähnliche Zitate
„Bei uns ist alle Tage Ostern, nur daß man einmal im Jahr Ostern feiert.“
Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
„Sie können den Leib töten, aber nicht die Seele.“
Ulrich Zwingli (1484–1531) Gründer der reformierten Kirche
Letzte Worte am 11. Oktober 1531 vgl. Matthäus 10, 28
Zugeschrieben
„Der Ehrgeiz ist für die Seele, was der Hunger für den Leib ist.“
Ludwig Börne (1786–1837) deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker
Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. Seite 8. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=217&kapitel=1#gb_found
„Jede Seele, die sich rettet, rettet auch ihren Leib.“
Charles Péguy (1873–1914) französischer Schriftsteller
La double racination
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 234
„Glück ist der beste Therapeut
für Leib und Seele.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
Anton Szandor LaVey (1930–1997) Gründer und Hoherpriester der Church of Satan