Max Frisch Zitate

Max Rudolf Frisch war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und kleinere Prosatexte sowie zwei literarische Tagebücher über die Zeiträume 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971.

Der junge Max Frisch empfand bürgerliche und künstlerische Existenz als unvereinbar und war lange Zeit unsicher, welchen Lebensentwurf er wählen sollte. Infolgedessen absolvierte Frisch nach einem abgebrochenen Germanistik-Studium und ersten literarischen Arbeiten ein Studium der Architektur und arbeitete einige Jahre lang als Architekt. Erst nach dem Erfolg seines Romans Stiller entschied er sich endgültig für ein Dasein als Schriftsteller und verließ seine Familie, um sich ganz dem Schreiben widmen zu können.

Im Zentrum von Frischs Schaffen steht häufig die Auseinandersetzung mit sich selbst, wobei viele der dabei aufgeworfenen Probleme als typisch für den postmodernen Menschen gelten: Finden und Behaupten einer eigenen Identität, insbesondere in der Begegnung mit den festgefügten Bildern anderer, Konstruktion der eigenen Biografie, Geschlechterrollen und ihre Auflösung sowie die Frage, was mit Sprache überhaupt sagbar sei. Im literarisch ausgestalteten Tagebuch, das Autobiografisches mit fiktionalen Elementen verbindet, findet Frisch eine literarische Form, die ihm in besonderem Maße entspricht und in der er auch seine ausgedehnten Reisen reflektiert. Nachdem er jahrelang im Ausland gelebt hatte, beschäftigte Frisch sich nach seiner Rückkehr zudem zunehmend kritisch mit seinem Heimatland, der Schweiz.



Wikipedia  

✵ 15. Mai 1911 – 4. April 1991  •  Andere Namen Макс Фриш, ماکس فریش

Werk

Homo faber
Homo faber
Max Frisch
Stiller
Stiller
Max Frisch
Homo faber
Homo faber
Max Frisch
Stiller
Stiller
Max Frisch
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Max Frisch Berühmte Zitate

Max Frisch zitat: „Wieso seid ihr stärker als die Wahrheit“

„Wieso seid ihr stärker als die Wahrheit“

Max Frisch Andorra

Andorra

Zitate über Leben von Max Frisch

Zitate über Menschen von Max Frisch

„Katastrophen kennt allein der Mensch, sofern er sie überlebt; die Natur kennt keine Katastrophen.“

Max Frisch buch Der Mensch erscheint im Holozän

Der Mensch erscheint im Holozän, Frankfurt am Main:Suhrkamp, 1979, S. 103

„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.“

Max Frisch

Vorwort zu dem Buch «Siamo italiani – Die Italiener. Gespräche mit italienischen Arbeitern in der Schweiz» von Alexander J. Seiler, Zürich: EVZ 1965. Als &quot;Überfremdung I&quot; in Max Frisch: Öffentlichkeit als Partner, edition suhrkamp 209 (1967), S. 100. Auch in Berliner Zeitung 8. Jan. 2005 http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-schweizer-schriftsteller-max-frisch-1965-zum-thema-immigration------und-es-kommen-menschen-,10810590,10247142.html <br class="br">Variante: Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen.

Max Frisch Zitate und Sprüche

„Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.“

Max Frisch

Tagebuch 1946 - 1949, S. 329, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949

„Ich bin nicht Stiller!“

Max Frisch buch Stiller

I'm Not Stiller

„Blinder als blind ist der Ängstliche.“

Max Frisch buch Biedermann und die Brandstifter

Biedermann und die Brandstifter (1958), Szene 2, Frankfurt am Main:Edition Suhrkamp, 1963, S. 32
Variante: Blinders als blind ist die Aengstlicher

„Ein Schauspieler kann vielleicht dumm und groß sein; ein Dichter, fürchte ich, kann beides nicht vereinen.“

Max Frisch

Tagebuch 1946 - 1949, S. 319, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949

„Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.“

Max Frisch

Tagebuch 1946 - 1949, S. 329, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949
Variante: Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen wollte, bereits vollzogen.

„Die Kunst ist der Statthalter der Utopie.“

Max Frisch

im Interview mit Philippe Pilloid. Zitiert in DIE ZEIT 9. Mai 1986 http://www.zeit.de/1986/20/die-angst-dass-ich-anhocke-und-ansteinere/komplettansicht

„Wenn das Theater eingeht, ist auch der Eros eingegangen.“

Max Frisch

Tagebuch 1946 - 1949, S. 322, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949

Max Frisch: Zitate auf Englisch

“Time does not change us it just unfolds us”

Max Frisch

Sketchbook 1946-1949

“We were calling for manpower and people came.”

Max Frisch

Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen.
Articles

“A person who does not concern himself with politics has already made the political choice he was so anxious to spare himself: he is serving the ruling party.”

Max Frisch

Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.
Sketchbook 1946-1949

“Do you know what you need?”

Max Frisch

Sketchbook 1966-1977

“Uniforms ruin every character”

Max Frisch

Sketchbook 1946-1949

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