„Ich finde sie lustig, ihre heutigen Tänze, lustig zum Schauen, diese existentialistische Hopserei, wo jeder für sich allein tanzt, seine eignen Faxen schwingt, verwickelt in die eignen Beine, geschüttelt wie von einem Schüttelfrost, alles etwas epileptisch, aber lustig, sehr temperamentvoll, muß ich sagen, aber ich kann das nicht.“

—  Max Frisch, buch Homo faber

Homo Faber

Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Schweizer Architekt und Schriftsteller 1911 - 1991

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„[…] man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!“

—  Karl Marx, buch Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 381 http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm#S381, 1844
Deutsch-Französische Jahrbücher (1844), Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung (1844)

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„Jeder Stand, jede Lebensart hat ihre eignen Sitten.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Journal meiner Reise im Jahr 1769
Journal meiner Reise im Jahr 1769

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„Es ist die Strafe unsrer eignen Jugendsünden, daß wir gegen die unserer Kinder nachsichtig sein müssen.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Agnes Bernauer III, 6 / Ernst zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005015634
Dramen

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„Die Poësie lößt fremdes Dasein in Eignen auf.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Fragmente
Fragmente

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„ein jeder sieht die Welt und seine eigne Stellung von der Mitte seines Kreises aus.“

—  Hans Paasche deutscher Schriftsteller, Menschenrechtler und Pazifist 1881 - 1920

Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland. [Zuerst 1912-3 in „Der Vortrupp. Halbmonatsschrift für das Deutschtum unserer Zeit“ in Fortsetzungen erschienen.] Fackelreiter-Verlag Werther bei Bielefeld. 36.-45. Tausend, 5. Auflage, o.J. (1921) S. 28 archive.org https://archive.org/details/dieforschungsrei00paasuoft; Dritter Brief bei gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-forschungsreise-des-afrikaners-lukanga-mukara-ins-innerste-deutschland-1915/4

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„Wer mit der eignen Ehre schlecht verfahren, // Wird auch der andern Ehre nicht bewahren.“

—  Saadí, buch Golestan

Der Rosengarten (Gulistan), 5, Über Liebe und Jugend
Original Farsi: "یکی کرده بی آبروئی بسی // چه غم دارد از آبروی کسی"

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„Der Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb (oft zitiert: Triebe).“

—  Friedrich Schiller, Die Braut von Messina

Quelle: Die Braut von Messina / Isabella (1803)

https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA5&dq=%22eignen%20trieb%22 S. 5

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„Nach eignem Gesetz, wie keiner der Sterblichen, schreitest du lebend hinab zum Hades.“

—  Sophokles, Ajax

Antigone, 821f / Chor
Original altgriech.: "ἀλλ᾽ αὐτόνομος ζῶσα μόνη δὴ // θνητῶν Ἅιδην καταβήσει."
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)

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„Höchst selten vermännlicht sich ein Weib ohne eignen und fremden Nachteil.“

—  Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau deutscher Staatsmann, Herausgeber und Schriftsteller 1767 - 1849

Das goldne Kalb: eine Biographie. 2. Band. Gotha: Becker, 1802. S. 295.

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„Wer immer in Zerstreuungen lebt, wird fremd in seinem eignen Herzen.“

—  Adolph Freiherr Knigge, buch Über den Umgang mit Menschen

Erstes Buch, 1. Kapitel, Über den Umgang mit sich selbst. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 64 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3A%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=80
Über den Umgang mit Menschen
Variante: Wer immer in Zerstreuungen lebt, wird fremd im eigenen Herzen.

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„Der hat nach Rechtem nie getrachtet, // Der nicht die eigne Arbeit achtet.“

—  Gottfried Kinkel deutscher Theologe, Schriftsteller und Politiker 1815 - 1882

Sprüche (34). Aus: Gedichte. 6. Auflage. Stuttgart und Augsburg: Cotta, 1857. S. 302.

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„Erquickung hast Du nicht gewonnen, // Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 568 f. / Faust → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

„Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage.“

—  Konrad Weiß (Dichter) deutscher Dichter 1880 - 1940

Konrad Weiß: Vorwort, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 640

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