„(…)– aber vor allem: standhalten, dem Licht, der Freude (wie unser Kind als es sang) im Wissen, dass ich erlösche im Licht über Ginster, Asphalt und Meer, standhalten der Zeit, beziehungsweise Ewigkeit im Augenblick. Ewig sein: gewesen sein.“

—  Max Frisch, buch Homo faber

Homo Faber

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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Schweizer Architekt und Schriftsteller 1911 - 1991

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„Ein Kind kann tyrannischen Eltern weder physisch noch psychisch standhalten, nicht einmal seine Gedanken sind frei.“

—  Bernhard Bueb deutscher Theologe und Pädagoge 1938

aus "Lob der Disziplin", List Verlag 2006, S. 47. ISBN 978-3-548-36930-3

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„Viel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muß sie umbschließen.“

—  Daniel Czepko von Reigersfeld deutscher Dichter und Dramatiker 1605 - 1660

Monodisticha Sapientum, I, 64 "Am Blicke hänget es", S. 558

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„Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren.“

—  Søren Kierkegaard, buch Der Begriff Angst

Der Begriff Angst Original dän.: "Øieblikket er hiint Tvetydige, hvori Tiden og Evigheden berøre hinanden [...]."
Der Begriff Angst

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„Liebe ist ein Wort des Lichtes, geschrieben von einer Hand des Lichtes auf eine Seite des Lichtes.“

—  Khalil Gibran libanesischer Künstler und Dichter 1883 - 1931

Kahil Gibran, Es sprach der Prophet, Unterwegs zum größeren Ich , C| In der Schule der Liebe, Zitat am Anfang der Seite, Herder spektrum, Originalausgabe 2004, ISBN 3-451-05403-5, Seite 85
Original engl.: "Love is a word of light, written by a hand of light, upon a page of light." - Sand and Foam. gutenberg.net.au http://gutenberg.net.au/ebooks05/0500611h.html

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„GOtt wohnt in einem Licht, / zu dem die bahn gebricht: Wer es nicht selber wird / der siht jhn Ewig nicht.“

—  Angelus Silesius deutscher Barockdichter 1624 - 1677

Der Cherubinische Wandersmann, I, 72 ("Wie sicht man GOtt?"; S.38)

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„Was sich nach Licht sehnt ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht.“

—  Bettina von Arnim deutsche Schriftstellerin 1785 - 1859

Die Günderode. Zweiter Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 287.

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„Im Anfang war das Licht.“

—  Anastasius Grün österreichischer Dichter und Politiker 1806 - 1876

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„Mehr Licht!“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Letzte Worte, 22. März 1832, In seiner Heimatstadt Frankfurt erzählt man sich, dass Goethe aber eigentlich sagen wollte: "Mer lischt [hier so schlescht]." Was für einen Hochdeutschen als "Mehr Licht. [Mir so schlecht]." gedeutet werden könnte. Oder aber auch: "Man liegt hier so schlecht."
Selbstzeugnisse, Letzte Worte

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„Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Goethes Naturwissenschaftliche Schriften (Kürschner) „Entwurf einer Farbenlehre“, Bd. 3, S. 88
Theoretische Schriften, Zur Farbenlehre (1810)

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„Es gibt auch im Meere des Lebens keine ewigen Felsen.“

—  Ricarda Huch deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin 1864 - 1947

Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren

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