Empfohlene Zitate
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Alexander Pope Foto

„Irren ist menschlich, Vergeben göttlich.“

Alexander Pope (1688–1744) englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller

Versuch über die Kritik
Quelle: Alexander Popen Verſuch Von den Eigenſchaften Eines Kunſtrichters Durch Hrn. Hofrath Drollinger uͤberſetzet. w:Johann Jakob Bodmer: Sammlung Critischer, Poetischer, und andrer geistvollen Schriften. Bd. 1. Zürich, 1741. S. 75 deutschestextarchiv.de https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/bodmer_sammlung01_1741/?p=91&hl=irren

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„…, daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.“

Phänomenologie des Geistes
Phänomenologie des Geistes

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„Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.“

Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung

Pot-pourri, VI / M. de Boucacous
Pot-pourri
Original: Original franz.: "ce monde est un grand Bedlam, où des fous enchaînent d'autres fous."

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„Die Nicht-Dupes irren.“

Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
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„Ich irre, also bin ich.“

Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
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„Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren.“

Fjodor Dostojewski (1821–1881) Russischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts

Briefe
Andere und Briefe

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„Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.“

Franz-Josef Strauß (1915–1988) deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP

Bundestagswahl 1965 im Stimmkreis Kitzingen

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„Die Welt muß sicher gemacht werden für die Demokratie; ihr Friede muß aufgebaut werden auf den erprobten Grundlagen politischer Freiheit.“

Woodrow Wilson (1856–1924) US-amerikanischer Politiker, Präsident der Vereinigten Staaten (1913 1921)

Vor der Kriegserklärung 1917. Zitiert nach: Casimir Hermann Baer (Herausgeber). Der Völkerkrieg. Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1. Juli 1914. Band 22. Stuttgart Hoffmann 1918. S. 142
Original englisch: "The world must be made safe for democracy. Its peace must be planted upon the tested foundations of political liberty." - s:en:Woodrow Wilson Urges Congress to Declare War on Germany 2. April 1917
Der Staat (The State, 1893), Rede vom 2. April 1917 vor beiden Häusern des Kongresses

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„Da Pazifisten mehr Handlungsfreiheit in Ländern haben, in denen Ansätze der Demokratie bestehen, können Pazifisten effektiver gegen die Demokratie wirken als für sie. Objektiv betrachtet ist der Pazifist pro-nazistisch.“

George Orwell (1903–1950) britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist

No, not one, 1941
Original engl.: "Since pacifists have more freedom of action in countries where traces of democracy survive, pacifism can act more effectively against democracy than for it. Objectively the pacifist is pro-Nazi."
Sonstige

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„Der Kapitalismus genießt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewöhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen.“

Henry Louis Mencken (1880–1956) US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller

Demokratenspiegel. Die Korruption unter der Demokratie http://mencken.atspace.org/mencken9_2.htm
Original englisch: "Capitalism under democracy has a further advantage: its enemies, even when it is attacked, are scattered and weak, and it is usually easily able to array one half of them against the other half, and thus dispose of both."
Demokratenspiegel

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„Demokratie gestattet keine Politik außerhalb des demokratischen Systems. In diesem Sinne ist Demokratie totalitär.“

J.M. Coetzee (1940) südafrikanischer Schriftsteller

Tagebuch eines schlimmen Jahres

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„Indoktrination ist keineswegs inkompatibel mit der Demokratie. Vielmehr […] ihre Essenz. […] Ohne Knüppel, ohne Kontrolle durch Gewalt […] muß man das Denken kontrollieren. Dazu greift man zu dem, was in ehrlicheren Zeiten Propaganda genannt wurde.“

Noam Chomsky (1928) Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology

Original: (en) It's not the case ... that indoctrination is inconsistent with democracy. Rather ... it's the essence of democracy. ... When the state looses the bludgeon ... you have to control what people think. And the standard way to do this is to resort to what in more honest days used to be called propaganda.
Quelle: Manufacturing Consent: Noam Chomsky and the Media, 1992

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„(Über die Wahl des US-Präsidenten) Alle Chancen liegen bei dem Mann, der eigentlich der abwegigste und mittelmäßigste ist - der die Ahnung, dass sein Geist ein virtuelles Vakuum ist, am geschicktesten zerstreuen kann. Das Präsidentenamt neigt Jahr um Jahr mehr zu solchen Männern. Mit der Vervollkommnung der Demokratie widerspiegelt dieses Amt mehr und mehr die innere Seele des Volkes. Wir nähern uns einem erhabenen Ideal. Eines großen und glorreichen Tages wird sich der Herzenswunsch der einfachen Leute des Landes letztendlich erfüllen und das Weiße Haus mit einem wahren Idioten geschmückt sein.“

Henry Louis Mencken (1880–1956) US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller

Original englisch: "All the odds are on the man who is, intrinsically, the most devious and mediocre — the man who can most adeptly disperse the notion that his mind is a virtual vacuum. The Presidency tends, year by year, to go to such men. As democracy is perfected, the office represents, more and more closely, the inner soul of the people. We move toward a lofty ideal. On some great and glorious day the plain folks of the land will reach their heart's desire at last, and the White House will be adorned by a downright moron." - Bayard vs. Lionheart https://www.newspapers.com/clip/21831908/hl_mencken_article_26_jul_1920_the/ in The Evening Sun (Baltimore, Maryland), 1920-07-26 (dort am Ende des Artikels)

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„Wahlen allein machen noch keine Demokratie.“

Barack Obama (1961) 44. Präsident der Vereinigten Staaten

Rede an der Universität Kairo am 4. Juni 2009, Handelsblatt 4. Juni 2009 http://www.handelsblatt.com/politik/international/barack-obama-obamas-grosses-versprechen-seite-3/3191220-3.html
Original engl.: "elections alone do not make true democracy." - s:el:A New Beginning.
Dieser Gedanke war allerdings weder neu, noch war Obama sein Urheber; vielmehr war er schon seit Jahrzehnten Gemeingut. So hatte man im SPIEGEL vom 19. März 1984 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13509577.html gelesen: "Aber Wahlen allein schaffen doch noch keine Demokratie", in einem Beitrag des Labourabgeordneten Bryan Gold zu der Debatte des britischen Unterhauses vom 25. März 1977 https://www.theyworkforyou.com/debates/?id=1977-03-25a.1698.0: "elections alone do not guarantee democracy [...] direct elections alone cannot be equated with democracy", und in einer britischen Publikation Our Times (vol. 4, p. 164) unter dem Datum February 13-17, 1939 als Überschrift: " Elections Alone Do Not Make Democracies https://books.google.de/books?id=nPscAQAAMAAJ&q=democracies"".

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