„Es darf daher die Strebsamen nicht wundern, wenn dergleichen Leute auch uns verspotten. Mathematische Dinge werden für Mathematiker geschrieben, die, wenn mich meine Meinung nicht täuscht, einsehen werden, dass diese unsre Arbeiten auch an dem kirchlichen Staate mit bauen, dessen höchste Stelle Deine Heiligkeit jetzt einnimmt.“

aus "Nicolaus Coppernicus aus Thorn über die Kreisbewegungen der Weltkörper", Übersetzung: Carl Ludwig Menzzer. Nürnberg und Thorn: Lambeck, 1879. S. 8
Original Latein: "Itaque non debet mirum videri studiosis, si qui tales nos etiam ridebunt. Mathemata mathematicis scribuntur, quibus & hi nostri labores, si me non fallit opinio, videbuntur etiam Reipublicæ ecclesiasticæ conducere aliquid, cuius principatum tua Sanctitas nunc tenet." - Nicolai Copernici torinensis De revolutionibus orbium coelestium

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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preußischer Astronom der Renaissance 1473 - 1543

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„Mathematik ist für Mathematiker geschrieben.“

—  Nicolaus Copernicus preußischer Astronom der Renaissance 1473 - 1543

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„Das höchste Leben ist Mathematik.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

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„Da ist unsre Heimat, diese Dinge, bleiben in den Tiefen unsrer Seele.“

—  Carl Spitteler Schweizer Dichter und Schriftsteller 1845 - 1924

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„Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Menschliches, Allzumenschliches

Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister. Erster Band, Kapitel 9 (Der Mensch mit sich allein), Nr. 578
Menschliches, Allzumenschliches

„Ein Ding verstehen, heißt nicht, seine Bewegung und seine Materie beschreiben, sondern seinen Sinn einsehen.“

—  Susanne K. Langer US-amerikanische Philosophin 1895 - 1985

"Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst", Frankfurt am Main (Fischer Taschenbuch) 1984

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„Aerodynamik ist für Leute, die keine Motoren bauen können.“

—  Enzo Ferrari italienischer Rennfahrer und Gründer des Rennwagenherstellers Ferrari 1898 - 1988

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„Jeder Erfinder hat seine Handschrift. Ich bin sicher dadurch geprägt, dass ich einfache Regeln und einfache Modelle mag und die Tiefe aus dem Spiel selbst heraus entstehen soll. Aber ich muss aufpassen, sonst mache ich nur mathematische Spiele, und die Leute mögen keine Mathematik. Man muss ihnen das ein bisschen unterjubeln.“

—  Reiner Knizia deutscher Spieleautor 1957

Quelle: https://www.spiegel.de/psychologie/spieleerfinder-reiner-knizia-ich-verliere-lieber-knapp-als-dass-ich-haushoch-gewinne-a-6e83c4f2-75d3-464b-a223-d9de165ccc1e

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„Diese Ueberzeugung von der Lösbarkeit eines jeden mathematischen Problems ist uns ein kräftiger Ansporn während der Arbeit; wir hören in uns den steten Zuruf: Da ist das Problem, suche die Lösung. Du kannst sie durch reines Denken finden; denn in der Mathematik giebt es kein Ignorabimus!“

—  David Hilbert, Mathematische Probleme

Mathematische Probleme, 1900 auf dem internationalen Mathematiker-Kongreß zu Paris. In: Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Mathematisch-Physikalische Klasse, Commissionsverlag der Dieterich'schen Universitätsbuchhandlung Lüder Horstmann, Göttingen 1900, S. 262 http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN252457811_1900&DMDID=DMDLOG_0037&LOGID=LOG_0037&PHYSID=PHYS_0278, siehe auch Wikipedia: Ignoramus et ignorabimus

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„Ich verzeihe den Leuten, wenn sie nicht meiner Meinung sind, aber ich verzeihe ihnen nicht, wenn sie keine eigene Meinung haben.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord französischer Diplomat 1754 - 1838

- Jean Orieux. Talleyrand. Die unverstandene Sphinx. Aus dem Französischen von Gerhard Heller. Societäts-Verlag Frankfurt/Main 1972. S. 703
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„Ich wollte, man würde einsehen, dass die Grenzen des Mitleids nicht dort liegen, wo die Welt sie zieht.“

—  Vincent Van Gogh niederländischer Maler und Zeichner 1853 - 1890

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„Es wird eine Zeit kommen, da unsere Nachkommen sich wundern werden, dass wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

zitiert in Artemidor im Reiche der Römer, Band 3, S. 324, Chr. Kuffner, Brünn: I.G. Trassler, 1825
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„Wieviele Leute, soviele Meinungen.“

—  Terenz, Phormio

Phormio, 454, Akt II / Hegio
Original lat.: "quot homines tot sententiae."

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