„Sir, ich bin ein deutscher Fürst." - angeblich am 12. August 1908 in Ischl zu Eduard VII. von England, als dieser ihn von seinem Bündnis mit dem Deutschen Reich abbringen wollte. zB in: Walter Wiltschegg: Österreich, der "zweite deutsche Staat"?: der nationale Gedanke in der Ersten Republik, Stocker, 1992, S. 41.
Das Zitat wurde in dieser Schreibweise schon am 16. Juli 1907 im Reichsrat verwendet mit einem sehr vagen Hinweis auf den Ursprung. Q: Stenographische Protokolle - Abgeordnetenhaus - Sitzungsprotokolle. Haus der Abgeordneten - 14. Sitzung der XVIII. Session am 16. Juli 1907, S. 1337 alex. onb. ac. at
In der Schreibweise "Sire, ich bin ein deutscher Fürst", die passend ist gegenüber einem nicht-verwandten französischen Monarchen, mit direktem Hinweis auf Franz Joseph (»ein noch lebender österreichischer Kaiser«), aber ohne Hinweis auf ein Ereignis, kommt das Zitat in Zusammenhang mit Engagements der Kaiserfamilie in nicht-deutschen Teilen der Monarchie in einem Artikel des Deutschen Nordmährerblattes vor, der konfisziert wird und deshalb in einer parlamentarischen Anfrage an den Justizminister wiedergegeben wird. Q: Stenographische Protokolle - Abgeordnetenhaus - Sitzungsprotokolle, Haus der Abgeordneten, 331. Sitzung der XVII. Session am 12. Mai 1905, S. 29465 alex. onb. ac. at
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„Sire, ich bin ein deutscher Fürst!“

—  Franz Joseph I. von Österreich Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 - 1916
nach dem Waffenstillstand vom 8. Juli 1859 bei den darauffolgenden Verhandlungen in Villafranca zu Napoléon III., als dieser versuchte, Österreich für ein Bündnis gegen Preußen zu gewinnen und die Preisgabe des Rheinlandes zu erreichen. Hermann Struschka: Kaiser Franz Josef I, Georg Szelinski, Wien 1888, S. 22 Google Books-USA* Erstmals in Buchform taucht der Satz in der Form "Nein, ich bin ein deutscher Fürst" 1860 in zwei Schriften von Wolfgang Menzel auf: Die letzten 120 Jahre der Weltgeschichte, Band 6 (1740-1860), Adolph Krabbe, Stuttgart 1860, S. 211 Google Books und Supplementband zu der Geschichte der letzten 40 Jahre (1816-1856), Adolph Krabbe, Stuttgart 1860, S. 153, Google Books

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„Die Österreicher haben das Kunststück fertiggebracht, aus Beethoven einen Österreicher und aus Hitler einen Deutschen zu machen.“

—  Billy Wilder US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent österreichischer Herkunft 1906 - 2002
zitiert in Hellmuth Karasek: Billy Wilder - Eine Nahaufnahme, Hoffmann und Campe, 1992, S. 308, und ders., Späte Heimkehr - über den Wien-Besuch Billy Wilders, DER SPIEGEL 20/1994 vom 16.05.1994, Seite 215-216

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Ludwig Marcuse Foto

„Es ist nicht alles deutsch, was nicht glänzt.“

—  Ludwig Marcuse 1894 - 1971
Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen. München Szczesny, 1967. S. 21

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„Liberalismus: auf deutsch Heerden-Verthierung ...“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Kurt Tucholský Foto

„Deutsche, kauft deutsche Zitronen!“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935
Europa, in: "Die Weltbühne", 12. Januar 1932, S. 73

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„Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Faust II, Vers 6771 / Baccalaureus

Margaret Thatcher Foto

„Zweimal haben wir die Deutschen geschlagen. Jetzt sind sie wieder da.“

—  Margaret Thatcher Premierministerin des Vereinigten Königreichs 1925 - 2013
nach: Helmut Kohl, Erinnerungen 1982-1990, München 2005, S. 1013, anlässlich der sich anbahnenden deutschen Wiedervereinigung während des EU-Gipfels im Dezember 1989. Ob Kohls Darstellung zutrifft, ist umstritten. Thatchers Wahlkampfberater Timothy Bell hält sie für "kompletten Quatsch": DER SPIEGEL 14.11.2005

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„Wer randaliert, fliegt raus, und wer kein Deutsch kann, kommt gar nicht erst rein.“

—  Edmund Stoiber deutscher Politiker (CSU), MdB, MdL, bayerischer Ministerpräsident von 1993 2007 1941
Politischer Aschermittwoch, Passau 2006, Spiegel-online

Karl Farkas Foto

„Der Österreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache.“

—  Karl Farkas 1893 - 1971
nach Oscar Wilde: "Wir [Engländer] haben nahezu alles mit Amerika gemeinsam, außer natürlich die Sprache."; fälschlich oft Karl Kraus zugeschrieben; Robert Sedlaczek, Das österreichische Deutsch, 2004, Verlag C. Ueberrreuter, ISBN 3800070758, S. 17, das-oesterreichische-deutsch. at

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„Auf Franzosen wirkt eine deutsche Aldifiliale wie ein staatliches Lebensmittellager für den Katastrophenfall“

—  Sebastian Schnoy deutscher Kabarettist, Schriftsteller, Geschichtsjournalist und Buchautor 1969
CD Hauptsache Europa, Mitschnitt aus dem Haus der Springmaus in Bonn, Eichborn Verlag 2009 ISBN 9783821863252

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„Ehe noch Deutschland politisch sich isolierte, hatte es sich geistig bereits isoliert. Deutsch war gleichbedeutend geworden mit un- und antieuropäisch.“

—  Alfred von Martin deutscher Soziologe 1882 - 1979
Geistige Wegbereiter des deutschen Zusammenbruchs. Hegel, Nietzsche, Spengler, Recklinghausen: Verlag Bitter & Co., 1948, S. 5.

„Daher sind weder »die Deutschen«, noch »die Juden« ein Tätervolk.“

—  Martin Hohmann deutscher Politiker (CDU), MdB 1948
Rede zum Nationalfeiertag, 3. Oktober 2003 in Neuhof, spiegel. de

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„Vergasen war eine Nebenerscheinung des Abschlachtens der Juden durch die Deutschen.“

—  Daniel Goldhagen US-amerikanischer Soziologe, Politikwissenschaftler und Autor 1959
Spiegel Nr. 21/1996, S. 77

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„Das Auto hat bei den Deutschen an Erotik eingebüßt.“

—  Peter Kruse deutscher Psychologe und Unternehmensberater 1955 - 2015
Der Autokult kommt unter die Räder. In:Handelsblatt 3. März 2009, S. 16, nextpractice. de

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