„Ein graues Haar steckt all' die andern an!“

Ahasverus in Rom. Eine Dichtung in sechs Gesängen. (2. Auflage), Hamburg und Leipzig: Richter. 1866. S. 147.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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haar, graue, all, grau
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österreichischer Schriftsteller, Dichter und Gymnasiallehrer 1830 - 1889

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„Arm an Reizen ist unser Leben und dürftig an Freuden, wenn wir die Sorgen nicht reißen aus unserer Brust. Graue Haare pflanzen sie auf, dem grünenden Scheitel; zehren der Menschen Gemüth wütend und wütender aus, […]“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Zerstreute Blätter , Erste Sammlung, S. 15. Das einzige Ziel der Hofnung
Zerstreute Blätter

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„Nachts sind alle Katzen grau.“

—  George Orwell britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950

„Auch ein Haar hat seinen Schatten.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae E13, Übersetzung [Arthaber] S. 525
Alternative Übersetzung: "Das kleinste Haar wirft seinen Schatten." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Maximen und Reflexionen, Aus »Kunst und Altertum«, Dritten Bandes erstes Heft (1821)
Original lat.: "Etiam capillus unus habet umbram suam."
Zitiert von Erasmus von Rotterdam (1465/69-1536), in den "Adagia", Ausgabe von Amsterdam, 1703/1706 Nr. 3.5.32 http://www.hs-augsburg.de/~Harsch/Chronologia/Lspost16/Erasmus/era_ada3.html
Zitiert von Francis Bacon (1561-1626), in "Ornamenta Rationalia - Elegant Sentences", z.B. in The Works of Francis Bacon, C. and J. Rivington, 1826, S. 447 http://books.google.de/books?id=nu4N-M8-laoC&pg=PA447

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„Wo es keine Vorstellung gibt, gibt es kein Grauen.“

—  Arthur Conan Doyle britischer Arzt und Schriftsteller 1859 - 1930

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„Vor einem grauen Haupte sollst Du das Deine beugen!“

—  Adolph Freiherr Knigge, buch Über den Umgang mit Menschen

Zweites Buch, 1. Kapitel, Verschiedenheit des Alters. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 121 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3A%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=137
Über den Umgang mit Menschen
Variante: Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen!

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„Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün.“

—  Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil deutscher Forstwissenschaftler; einer der „forstlichen Klassiker“ 1783 - 1859

Kritische Blätter für Forst- und Jagdwissenschaft, Band 22 (1846), Heft 1, S. 11 books.google http://books.google.de/books?id=esUCAAAAYAAJ&pg=PA11&dq=Theorie

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„Wie grau ich schon war, habe ich erst in der Wendezeit begriffen.“

—  Ulrich Mühe deutscher Schauspieler und Theateregisseur 1953 - 2007

über die DDR, zitiert in dem ihm gewidmeten Nachruf in der ARD-Sendung Brisant vom 25. Juli 2007

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„Was bin ich denn gegen das All?“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Wilhelm Meisters Wanderjahre

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Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

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„Die Gelegenheit hat nur an der Stirne Haar, hinten ist sie kahl.“

—  Friedrich Maximilian Klinger deutscher Dichter, russischer General 1752 - 1831

Fausts Leben, Thaten und Höllenfahrt. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Fleischer. 1832. S. 76.

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„Auch Anarchisten kämmen nachts heimlich ihr Haar!“

—  Rainald Grebe deutscher Liedermacher und Kabarettist 1971

Vorwort zum Triptychon "Apachenjunge Lukas, Popel-Peter, Nomade Klaus", auf der DVD "Die besten Lieder meines Lebens", Verleih/Vertrieb: Versöhnungsrecords (Broken Silence)

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