„Der Mensch war moralisch-tot geboren oder erschaffen worden, so sagt man, und das heißt: Er war vollkommen. Da beschlich der Zweifel seinen Geist, und er ward ein lebendiges, tätiges Wesen.“

Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände. Zweyter Theil. Nr. 541. Aus: Werke, Band 12, Leipzig: Fleischer. 1832. S. 117.
Original: "Der Mensch war moralisch-todt geboren oder erschaffen worden, so sagt man, und das heißt: er war vollkommen. Da beschlich der Zweifel seinen Geist, und er ward ein lebendiges, thätiges Wesen."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Friedrich Maximilian Klinger7
deutscher Dichter, russischer General 1752 - 1831

Ähnliche Zitate

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„Nicht tot sein heißt noch nicht lebendig sein.“

—  E.E. Cummings US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller 1894 - 1962

„Der Mensch ist ein leidendes Wesen, daran besteht kein Zweifel.“

—  Hans Peter Dreitzel deutscher Soziologe und Gestalttherapeut 1935

Die gesellschaftlichen Leiden und das Leiden an der Gesellschaft. Stuttgart, 1968. S. 1. ISBN 343201760X, ISBN 9783432017600.

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„Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen«, und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht. Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche.“

—  Paulus von Tarsus Apostel und Missionar des Urchristentums 5 - 67

1. Korinther 15,45-46
Original altgriech.: "Ἐγένετο ὁ πρῶτος ἄνθρωπος Ἀδὰμ εἰς ψυχὴν ζῶσαν· ὁ ἔσχατος Ἀδὰμ εἰς πνεῦμα ζῳοποιοῦν· ἀλλ᾽ οὐ πρῶτον τὸ πνευματικὸν ἀλλὰ τὸ ψυχικόν, ἔπειτα τὸ πνευματικόν·"
Übersetzung lat.: "factus est primus homo Adam in animam viventem novissimus Adam in spiritum vivificantem. sed non prius quod spiritale est sed quod animale est deinde quod spiritale."

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„Als Deutscher ward ich geboren, bin ich noch Einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, nimmt mir Keiner.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

zur Auflösung des Deutschen Bundes und Gründung des Norddeutschen Bundes ohne Österreich. 1867 auf eine Portraitfotografie für das Album einer deutschen Fürstin. Gedichte - In der neuen Aera. Sämtliche Werke, 1. Band, Stuttgart: Cotta, 1878, S. 164
Anderes

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„Dass die Befreiungstheologie tot sei, ist ein kompletter Unsinn. Unter Befreiungstheologie verstehe ich jene Theologie, die aus einem Gottesverständnis geboren worden ist. Es geht um jenen Gott, der gesagt hat, ich habe den Schrei meines Volkes gehört. Er sagt es zweimal.“

—  Erwin Kräutler österreichischer Geistlicher und Prälat von Xingu 1939

im Gespräch mit Isabella Campbell-Wessig, Jakob Mitterhöfer und Rudolf Schermann - Kirche Intern Nr. 4 vom April 1999, S. 14 Befreiungstheologie und Gottesverständnis http://chevara.waltl.de/d/bkraeut.htm

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„Lebendiges! Was nützt der tote Kram!“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

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„[…] wer als Meister ward geboren, // der hat unter Meistern den schlimmsten Stand.“

—  Richard Wagner deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent 1813 - 1883

Sachs in: Die Meistersinger von Nürnberg, Zweiter Aufzug, 1862, zitiert nach: Gesammelte Schriften und Dichtungen von Richard Wagner, Siebenter Band, Verlag von E. W. Fritzsch, Leipzig 1873, S. 271,

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„Leben wir allein für dieses Leben, so sind wir die edelsten aller erschaffenen Wesen.“

—  Wilhelm Von Humboldt deutscher Gelehrter, Staatsmann und Begründer der Universität Berlin 1767 - 1835

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„Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.“

—  John Henry Newman britischer Pfarrer und Professor der Theologie in der Kirche von England 1801 - 1890

An Essay on the Development of Christian Doctrine, 1845, Chapter 1, Section 1, Part 7, http://www.newmanreader.org http://www.newmanreader.org/works/development/chapter1.html.
Original engl.: "[...] to live is to change, and to be perfect is to have changed often."

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„Zweifle nicht
an dem
der dir sagt
er hat Angst
aber hab Angst
vor dem
der dir sagt
er kenne keine Zweifel“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988

Angst und Zweifel, in: 100 Gedichte ohne Vaterland, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1979, ISBN 3-8031-2044-6

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„Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

„Schnipsel“, 1973, S. 112
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„Aufgeklärt sein heißt: Sich vor sich selbst nicht ängstigen, sich selbst als ein Wesen zu akzeptieren, das aus Geist und Körper besteht, und das Anspruch auf Beachtung seiner konkreten Bedürfnisse hat.“

—  Gerhard Szczesny deutscher Philosoph, Publizist und Journalist 1918 - 2002

Das so genannte Gute. S.109 books.google https://books.google.de/books?id=CMsXAAAAMAAJ&q=%C3%A4ngstigen
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„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

Variante: Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste

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