„[…] es ist die Natur, von der ich meine Neigungen empfangen habe […].“
Die 120 Tage von Sodom, Die bibliophilen Taschenbücher, Dortmund 1979, S.19-20
Die 120 Tage von Sodom (1785)
Donatien Alphonse François de Sade12
französischer Adliger und Autor 1740–1814Ähnliche Zitate
„Der Mensch ist von Natur böse. Er tut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre.“
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Reflexionen zur Anthropologie, 1425. AA XV, Seite 622, 9f
Reflexionen zur Anthropologie (1798)
Donatien Alphonse François de Sade (1740–1814) französischer Adliger und Autor
Origianl frz.: « On n'est point criminel pour faire la peinture Des bizarres penchants qu'inspire la nature. » - als Motto dem Roman vorangestellt: Histoire de Juliette
Juliette oder die Vorteile des Lasters (1796)
„Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.“
Thomas von Aquin buch Summa theologica
Summa theologica
„Sie geben, während Sie empfangen, vergisst sich selbst, wenn Sie sich selbst finden.“
Franz von Assisi (1182–1226) Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
„Die Spende bewertet in der Tat
nur der, der sie empfangen hat.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 234
„Die Vernunft errötet über die Neigungen, über die sie nicht Rechenschaft ablegen kann.“
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Reflexionen und Maximen, Maxime 41
Original franz.: "La raison rougit des penchans dont elle ne peut rendre compte."
„Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.“
Casimir Delavigne (1793–1843) französischer Dichter
L'Ecole des vieillards, IV, 3
„Sehen Sie, was seine vorherrschenden Leidenschaften und vorherrschenden Neigungen sind“
John Locke (1632–1704) englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung