„Die Vernunft errötet über die Neigungen, über die sie nicht Rechenschaft ablegen kann.“

Reflexionen und Maximen, Maxime 41
Original franz.: "La raison rougit des penchans dont elle ne peut rendre compte."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Luc de Clapiers de Vauvenargues40
französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Ähnliche Zitate

„Ich sollte ständig über alles Rechenschaft ablegen, darauf hatte ich keine Lust. Da habe ich lieber meine Ersparnisse investiert und alles komplett allein gemacht.“

—  Jörg Schröder

Quelle: https://www.spiegel.de/karriere/firmen-gruender-zieht-fazit-ich-bin-jetzt-entspannter-und-ausgeglichener-a-acb21ee1-9901-461c-8e12-b65b3f4c2843

„Nur für Faschisten ist Gewalt kein Problem. Ein Sozialist muß sich über die Funktion von Gewalt immer Rechenschaft ablegen, jede Gewalt gegen Personen ist inhuman.“

—  Helmut Gollwitzer evangelischer Theologe und Schriftsteller 1908 - 1993

zitiert bei Christian Delius: Mein Jahr als Mörder. Rowohlt 2004. S. 269 books.google http://books.google.de/books?id=iNOzAAAAIAAJ&q=Funktion
Einen Tag nach der Schlacht am Tegeler Weg [am 4. November 1968] nahm auf einer Veranstaltung des SDS im Auditorium Maximum der FU u. a. Prof. D. Helmut Gollwitzer zur Gewaltfrage Stellung: Nur für Faschisten sei Gewalt kein Problem. Ein Sozialist aber müsse sich über die Funktion von Gewalt immer Rechenschaft ablegen. Weder in West-Berlin noch in der Bundesrepublik bestünde gegenwärtig eine revolutionäre Situation. Deshalb sei jede Gewalt gegen Personen inhuman. - Tilman Fichter / Siegward Lönnendonker: Berlin: Hauptstadt der Revolte. März 1980. http://web.fu-berlin.de/APO-archiv/Online/BlnHauptRev.htm
Zugeschrieben

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„[…] es ist die Natur, von der ich meine Neigungen empfangen habe […].“

—  Donatien Alphonse François de Sade, buch Die 120 Tage von Sodom

Die 120 Tage von Sodom, Die bibliophilen Taschenbücher, Dortmund 1979, S.19-20
Die 120 Tage von Sodom (1785)

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„Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.“

—  Thomas von Aquin, Summa theologica

Summa theologica

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„Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.“

—  Casimir Delavigne französischer Dichter 1793 - 1843

L'Ecole des vieillards, IV, 3

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„Ich stehe nicht dafür ein, eine bestimmte Neigung zu haben, aber ich habe sehr sichere Abneigungen.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910

Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch

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„Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

Psychologie

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„Vernunft ist nicht statistisch.“

—  George Orwell britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950

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„Wenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer.“

—  Michel De Montaigne französischer Philosoph und Autor 1533 - 1592

Essais III, 5

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„Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Lebenslust, das Alter bewahrt sie aus Gewohnheit.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Reflexionen, Maxime 109
Original franz.: "La jeunesse change ses goûts par l'ardeur du sang, et la vieillesse conserve les siens par l'accoutumance."

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„Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben.“

—  Franz von Baader deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph 1765 - 1841

Vierzig Sätze aus einer religiösen Erotik. In: Sämmtliche Werke. 4. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1853. S. 189f.

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„Wenn die Bosheit die Vernunft auf ihrer Seite hat, wird sie stolz und stellt die Vernunft in ihrem ganzen Glanz zur Schau.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

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„Der Biologe […] gibt sich davon Rechenschaft, dass ein jedes Lebewesen ein Subjekt ist, das in einer eigenen Welt lebt, deren Mittelpunkt es bildet.“

—  Jakob Johann von Uexküll deutsch-baltischer Biologe und Philosoph 1864 - 1944

Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen: Ein Bilderbuch unsichtbarer Welten. (Sammlung: Verständliche Wissenschaft, Bd. 21.) Berlin: J. Springer (mit Kriszat G.), S.24
Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen - Bedeutungslehre (1934)

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„Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

West-östlicher Divan – Rendsch Nameh: Buch des Unmuts – Und wer franzet oder britet
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)

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„Vernunft ist innere Freiheit.“

—  Stanisław Lem, buch Der futurologische Kongreß

Stanislaw Lem, Der futurologische Kongress, S. 81, Suhrkamp 1979, nach der Übersetzung von I. Zimmermann-Göllheim

„Die Vernunft ist die Wurzel des Rechts.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 301
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